Wenn ich manchmal in der Stadt unterwegs bin und nach Hause komme, dann freue ich mich am meisten auf die Freude meines Hundes, auf seine Liebe in Form von völliger Akzeptanz. Das und Tiere allgemein sind so eine Erholung zum täglichen Wahnsinn.
Wenn ich allerdings irgendwann einmal (in ferner, ferner Zukunft) keinen Hund mehr habe, werde ich mir wohl kein Haustier mehr holen (hab noch ein liebes, geliebtes Pferd, aber das wohnt halt nicht bei mir, sondern weiter weg).
Weil die Abhängigkeit, die man schafft, auch belasten kann. Das Tier ist von mir abhängig, und ich kenne mich zu gut, als dass ich leugnen könnte, nicht auch vom Tier abhängig zu werden und an ihm zu hängen. Für mich ist ein Hund wie ein Kind (habe keine, sorry, falls der Vergleich hinkt). Das bedeutet Verantwortung, Freude, aber auch Sorge und Belastung, wenn es dem Tier mal nicht gut geht.