Beiträge von Buddy-Boots

    Ja, das mit dem "mehr von dem geben, was er verträgt" ist auch trügerisch, weil dann die Verdauungsorgane mehr arbeiten müssen und leicht überlastet werden.

    Ich versteh schon, was du meinst, aber ich darf ihm momentan nicht zuviel des Guten geben, lieber mehrere kleine Portionen. Manchmal stößt er selbst nach 4-5 Stunden nach der letzten Mahlzeit noch auf. Da denke ich halt, dass die Verdauung bei ihm jetzt viel langsamer vonstatten geht. Aber ich behalte deine Futterempfehlungen im Hinterkopf.

    Einen Bluttest will ich auf jeden Fall nochmal machen, aber jetzt warte ich erstmal die Haaranalyse ab.

    Habt ihr's gut - keine Verdauungsenzyme! Ja, und das mit den ganzen Fleischbrocken und Knochen find ich auch interessant. Man muss es dem Hund richtig leicht machen mit der Verdauung. Hab wo gelesen, dass man durch das Einfrieren und Auftauen von Fleisch und anderem Futter auch schon ein Stück "Verdauungsarbeit" leistet (hätte eine Chemikerin gesagt) und das Futter dadurch noch besser verdaulich.

    @Road Dogs
    Ach, das tut mir leid zu hören, dass es deinem Knöpfchen so schlecht ging. Armes Kerlchen! Ein Glück wurde es dann doch noch erkannt. Meine TÄ sagt, die Bauchspeicheldrüse sei das Stiefkind der Tierärzte. Als ich die 1. TÄ jetzt nochmal darauf angesprochen hatte, warum sie damals nicht auf BSD untersucht hätte, meinte sie nur: "Dazu bin ich noch nicht gekommen. Das hätte ich dann als nächstes gemacht."

    Vielen Dank für die Links! Mein Buddy hat allerdings durch die Erkrankung so abgenommen, dass ich ihn erstmal wieder fett füttern möchte. Komisch mit dem Fett: Er verträgt es wunderbar. Nur Öle sind nicht so gut verträglich bzw. da kann ich weniger geben, wahrscheinlich, weil der Wassergehalt geringer und das Fett dadurch höher konzentriert ist.

    Meine 1. TÄ hatte damals schon ein Rezept an Vet-Concept geschickt, damit ich Strauß als Ausschussdiät bestellen kann. Das wäre also kein Problem.

    Ich hüte mich auch davor, zu experimentieren, solange Buddy stabil ist. Aber wenn es ihm mal schlechter geht, überlege ich weiter.

    Ich führe jetzt ja ein Input- und Output-Tagebuch und kann viel besser feststellen, warum es ihn zwickt.

    Er erhält jetzt morgens ein Fleischeinlagen-Süppchen, in dem über Nacht das Pancrex-Pulver gewirkt und es vorverdaut hat
    Er erhält mittags Rohkost (Karotte, 1/2 Apfel, 1/2 Banane, manchmal Blaubeeren, dazu Sahne oder Kokosmilch)
    Und er bekommt abends die leichtere vegetarische Mahlzeit, bestehend aus Hülsenfrüchten, Milchprodukt und Gemüse.

    Gibst du deinem Hund denn Verdauungsenzyme?

    Ja, hab schon gemerkt, dass die Reaktionen bisher noch ausbleiben. :( Ich werde es halt als Tagebuch weiterführen, vielleicht nutzt es ja trotzdem jemandem. :smile:

    Auch wenn jeder Fall so verschieden wie die Tiere selber ist, finde ich doch einige Parallelen zu deinem Fall:

    Keine Standardsymptome, ersten beiden TÄ untersuchten auf Magen-Darm sowie Tumorverdacht. Entsprechend Lehrgeld gelassen, Buddy ging es weiterhin schlecht, von einer kurzen guten Phase mit Antibiotika (Metronidazol) abgesehen. Untersuchung auf Parasiten, Würmer,Bakterien, Giardien auf eigene Faust - negativ.

    Durchfall hatte Buddy schon - und zwar Dauerdurchfall über 1 Jahr. Hat sich herausgestellt, dass es zum Fellwechsel im Herbst begann, wenn Tiere mehr Stress haben.

    Buddy wurde auch immer lethargischer und schlapper. Ich hab es aufs Alter geschoben, war aber dennoch betrübt, wie schnell er abbaut. Wenn Hunde doch nur reden könnten. Er hatte auch immer wieder mal einen eingeklemmten Nerv.

    Meine TÄ (die dritte und aktuelle) hat auch gemeint, er dürfe nur wenig Fett bekommen, und keine Hülsenfrüchte. Aber genau das verträgt er gut. Nur mit der Fleischverdauung tut er sich unheimlich schwer, daher muss ich im Pancrex dazugeben. Kohlenhydrate gehen so gut wie gar nicht. Blähungen und Unwohlsein sind die Folge.

    Magst du mir noch verraten, welche med. TF und NF von Vete-Concept du gefüttert hast? Ich war nämlich bisher auch bei VC. Zurzeit koche ich jedoch alles selber.

    Gibst du das Tartar roh oder gekocht? Verträgt er KH?