Buddy-Boots: Es gibt einen Beipackzettel. Da steht aber nichts genaues drauf. Es steht nur drin, dass es gelegentlich zu Erbrechen und Durchfall kommt. Samir hat eh einen empfindlichen Magen bzw. irgendetwas hat da außer den Giardien nicht gestimmt. Leider habe ich die Werte nicht. Jedenfalls haben wir mal die Bauchspeicheldrüse überprüfen lassen und die Werte waren leicht erhöht, obwohl Samir mit Pferd ein mageres Futter bekommt. Ich wollte das eigentlich beim neuen TA nochmal abklären lassen. Blöderweise kamen uns jetzt der Giardienbefund dazwischen.
Darf ich fragen, wie ihr zu der Bauchspeicheldrüsendiagnose kamt?
Die Diagnose war bei uns eine 1-jährige Odysee von Tierarzt zu Tierarzt. Herausgefunden hat es die 3. TÄ dann anhang der obigen Blut- und Stuhlwerte.
Wobei bei Buddy die Amylase das Problem ist, sprich, die KH-Verdauung. Fett verträgt er ziemlich gut.
Nur während einer aktuen Phase muss man mit allem vorsichtig sein. Wenn es sich bei Buddy einpendelt, kann ich ihm recht viel Fett geben. Allerdings bekommt er immer Pancrex Pulver dazu, dass sind Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse des Schweines.
Eine akute Phase hat Buddy bei Stress, das kann z. B. der Fellwechsel im Winter sein (anstrengend für den Körper) oder ein läufiges Weibchen (Stress für die Hormone
), Trockenfutter (Stress für den Darm).
Das mit dem fettarmen Futter wurde mir von der ersten TÄ auch empfohlen. Buddy hat dadurch abgemagert, und geholfen hat es nichts. Nur eine kurze Weile. TÄ hatte ja verdacht auf Magen-Darm-Geschichte. Seit ich die Diagnose meines Hundes kenne (seit ca. 3 Monaten), koche ich mit wachsendem Erfolg alles selbst.
Lass dir doch mal die Werte vom TA geben. Hat mich auch Überwindung gekostet, hat sich aber echt gelohnt. Der TA wird misstrauisch, weil er denkt, du suchst dir einen neuen Arzt, aber damit muss er leben. Bei mir war's jedenfalls diese Angst, der TA könnte beleidigt sein, weshalb ich den Befund nicht schon viel eher angefordert habe.