Beiträge von frolleinvomamt

    Aber der Dünnpfiff ist immer noch wie Wasser, der soll lt TÄ eigentlich deutlich besser sein.

    Meine Liese hatte das Anfang des Jahres auch.
    Beim TA gab es auch 2 Spritzen, zum Krampflösen und Antibiose.
    Er meinte auch, dass es an nächsten Tag besser sein sollte. Der nächste Tag war aber noch komplett "beschissen". Am übernächsten war der Spuk dann vorbei.

    Ich habe normal weitergefüttert.

    Wie lange hat Sie es denn schon? Und wie lange hat es bis zu einer Besserung gedauert?

    Ende April habe ich es zum ersten Mal bemerkt. Da ist sie abends beim Pieseln umgekippt und danach weitergeschwankt. Nach einer Minute war es wieder gut.
    Anfang Mai hatte sie dann die typischen Symptome. Also ab in die TK (stationär). Dort haben sie dann angedeutet, dass es in beide Richtungen gehen kann. Wenn die Behandlung nicht anschlüge, würden sie anrufen. Am nächsten Tag Entwarnung, es ging aufwärts.
    Nach 3 Tagen konnte ich sie abholen. Ihr war immer noch übel, Treppelaufen ging auch noch nicht. Hat sich dann aber in winzigen Schritten von Tag zu Tag gebessert. Nach 1 Woche wollte sie auf der Treppe nicht mehr getragen werden. Das war für mich der Durchbruch.
    Mittlerweile geht es ihr wieder gut (im Rahmen des noch Möglichen).
    Den Kopf hält sie manchmal etwas schief, auf sehr unebenem Boden stolpert sie (je nach Tagesform).

    Gute Besserung Deinem Senior!

    Hat jemand damit Erfahrung?

    Ich habe auch ein Vestibulärchen.
    (Ist übrigens von einem erfahrenen TA ohne großes diagnostisches Rad leicht und kostengünstig zu erkennen. ;) )

    Laut Aussage meiner TK sollte jetzt alles normal weiterlaufen. 2x täglich eine halbe Karsivan, soviel Bewegung, wie Hund möchte. Kopfschiefhaltung kann bleiben. Unter Stress können sich die Symptome zeitweilig verstärken.

    Meine Liese hat seit der Medikamentierung leichten Durchfall (nur ab und zu).
    Da teste ich noch, welches Futter sie am besten verträgt.

    Euch gute Besserung!

    Bei meinen Hunden hat es keine Vorkontrollen gegeben.
    Die TH und Orgas haben hier auf dem Land echte Probleme, Leute zu finden, die x km über die Dörfer fahren.
    Eine Nachkontrolle gab es bei beiden aber schon.

    Crazy habe ich aus unserem zuständigen TH. Da bin ich am Tag der offenen Tür gewesen und habe ihn gesehen. Da sie an diesem Tag nicht vermitteln, bin ich gleich am nächsten wieder hin und habe gesagt, dass ich mich für ihn interessiere. Da hieß es nur, dass ich nochmal wiederkommen sollte. Habe ich getan, und damit stand ich wohl als seriöser Interessent fest. Die Info, dass er nicht einfach ist, habe ich schriftlich. Allerdings war ich auf die Hölle des ersten Jahres nicht wirklich gefasst. Ich hatte keine Vorstellung, wie traumatisiert ein junger Hund sein kann.

    Betsey war von der Vermittlung her ganz easy. Die schüchternste im Gehege. Ich dachte: Die nimmt so schnell niemand, wenn die anderen am Zaun drängeln und sie nur weit hinten steht. Bin mit ihr spazierengegangen, sie blieb super neben mir. Also direkt gesagt, dass ich sie nehme. Vertrag gemacht, Hund eingeladen und fertig. Dass sie sehr ängstlich war, hat man mir gleich gesagt, und das mit Betonung.
    Da hatte ich so einen blöden Vertrag mit Eigentumsvorbehalt über 6 Jahre. (Die Vermittlungsstelle hat sich aber kurz nach der Vermittlung aus der Dach-Orga, von der der Vordruck kam, ausgeklinkt.)

    Okay, meine beiden waren echte Problemhunde.
    Ich kenne aber auch viele Hunde aus dem TS, die völlig problemlos sind. (Eingewöhnungszeit hat man ja mit jedem Hund.)

    Mein nächster Hund wird wieder aus dem TS kommen. Allerdings habe ich nicht mehr die Nerven, es nochmal mit solchen wie meinen beiden Chaoten aufzunehmen.

    Jetzt überlegt man natürlich dennoch, wie man dem Hund "helfen" kann.

    Sieh es realistisch.
    Die Krebsveranlagung ist genetisch bedingt.
    Durch Ernährungsumstellung wirst Du da nicht viel drehen können.
    Wenn die OP gut verläuft und der Tumor vollständig entfernt werden kann, gibt das auch erstmal Entspannung.
    Eine Chemo ist extrem teuer und extrem viel Stress für den Hund.

    Egal, was Du tust, es wird nur einen Aufschub bringen.
    Fütter dem Hund, was er gerne frisst. Macht Euch noch eine schöne Zeit.

    Fühl Dich gedrückt!

    Ich finde immer mehr Hunde passend, je älter ich werde.

    Bei mir ist das eher andersrum.

    Manche Hunde gehen einfach nicht mehr.
    Da ich im 1. Stock wohne, gehen keine großen/schweren Hunde, weil ich sie eventuell tragen können müsste.
    Einige Phänotypen mag ich nicht: Sabbernde Hunde, Struppis, die halbe Mahlzeiten im Bart haben ...
    Und Welpen/Junghunde nicht, weil ich a) keinen Bock auf Welpenerziehung habe und mir b) deren Lebenszeit zu lang ist. (Ich setze keine 15 Jahre völlige Verfügbarkeit meinerseits mehr voraus.)

    Aber es bleiben ja noch genug kleine, ältere Hunde im TS.
    Wird sich schon einer finden, wenn es soweit ist.

    Abstimmen werde ich nicht, da ich mir nicht zutraue, aufgrund von Posting #1 eine Entscheidung zu fällen.

    Vielleicht wäre ein Treffen mit der Ex hilfreich, um zu sehen, an wem sich der Hund mehr orientert. Eventuell mit einem erfahrenen Hundetrainer dabei, der sich die Konstellationen anschaut.

    Hier im Ort gab es mal einen Fall, da hatten die Expartner eine Besuchsregelung für den Hund. Der war aber schon älter und von daher an beide Partner stark gebunden. Und da war die Entfernung auch gut machbar.

    P.S.: Ansonsten bin ich ganz bei @israel. Ich würde so eine Diskussion auch im engeren Kreis lassen.