Bei meinen Hunden hat es keine Vorkontrollen gegeben.
Die TH und Orgas haben hier auf dem Land echte Probleme, Leute zu finden, die x km über die Dörfer fahren.
Eine Nachkontrolle gab es bei beiden aber schon.
Crazy habe ich aus unserem zuständigen TH. Da bin ich am Tag der offenen Tür gewesen und habe ihn gesehen. Da sie an diesem Tag nicht vermitteln, bin ich gleich am nächsten wieder hin und habe gesagt, dass ich mich für ihn interessiere. Da hieß es nur, dass ich nochmal wiederkommen sollte. Habe ich getan, und damit stand ich wohl als seriöser Interessent fest. Die Info, dass er nicht einfach ist, habe ich schriftlich. Allerdings war ich auf die Hölle des ersten Jahres nicht wirklich gefasst. Ich hatte keine Vorstellung, wie traumatisiert ein junger Hund sein kann.
Betsey war von der Vermittlung her ganz easy. Die schüchternste im Gehege. Ich dachte: Die nimmt so schnell niemand, wenn die anderen am Zaun drängeln und sie nur weit hinten steht. Bin mit ihr spazierengegangen, sie blieb super neben mir. Also direkt gesagt, dass ich sie nehme. Vertrag gemacht, Hund eingeladen und fertig. Dass sie sehr ängstlich war, hat man mir gleich gesagt, und das mit Betonung.
Da hatte ich so einen blöden Vertrag mit Eigentumsvorbehalt über 6 Jahre. (Die Vermittlungsstelle hat sich aber kurz nach der Vermittlung aus der Dach-Orga, von der der Vordruck kam, ausgeklinkt.)
Okay, meine beiden waren echte Problemhunde.
Ich kenne aber auch viele Hunde aus dem TS, die völlig problemlos sind. (Eingewöhnungszeit hat man ja mit jedem Hund.)
Mein nächster Hund wird wieder aus dem TS kommen. Allerdings habe ich nicht mehr die Nerven, es nochmal mit solchen wie meinen beiden Chaoten aufzunehmen.