In der Entwicklung hin zu Medizin-Konzernen sind wir auf dem Vet-Sektor zum Glück noch nicht weit fortgeschritten.
Die kleineren Praxen und Kliniken sind für Investoren ja eher uninteressant, da die Umsätze zu gering sind.
Aber warum sollte es bei den größeren Tierkliniken anders sein als in der Humanmedizin?
Werden aufgekauft von Investoren, die nur an Wirtschaftlichkeit und Profit interessiert sind.
In der Chefetage sitzen nicht mehr Ärzte, sondern Betriebswirtschaftler.
Das Patientenwohl ist ein reiner Kostenfaktor und keinem hippokratischen Eid (oder was auch immer) verpflichtet.
Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren verstärken, da Profite nicht für Neuentwicklungen eingesetzt werden (zu risikoreich), sondern für Unternehmenskonzentrationen.