Beiträge von frolleinvomamt

    Wenn sie total aufgedreht und in Spiellaune ist, fängt sie an zu beißen und zu schnappen! Ich habe es schon mit lauten NEIN's versucht und habe das Spiel unterbrochen

    Sag einfach "Aua" und zieh Dich etwas zurück. Dann lernt sie schnell, wenn sie zu grob wird, ist Ende.

    ihre Schnauze von oben zu umgreifen, bis sie anfängt leicht zu pienzen

    Warum bestrafen für normales Welpenverhalten?

    Sie springt einen richtig an und schnappt nach alles und jedem.

    Ignorieren und wegdrehen.
    Damit sie begreift, dass so ein Verhalten nicht gewünscht wird.

    Aussperren bringt gar nichts. Deine Hündin soll ja lernen, sich "nett" zu verhalten.
    Wo ist der Lerneffekt auf dem Balkon? Wer trainiert sie da?

    Beispiel von einem Tag:
    anwesend – 4 Stunden weg – 45 Minuten da – nochmal 4 Stunden weg – anwesend
    -> insgesamte Abwesenheit: 8 Stunden am Tag (mit Unterbrechung)

    Wäre dieser Fall bereits für einen Hund unzumutbar

    Habe ich auch schon so gemacht. Ging gut, weil meine Hunde daran gewöhnt waren.
    Ich habe halt in der Mittagspause nur eine ruhige Runde gedreht und die Hunde nicht gepusht.

    Im aktuellen Job ist es so:
    30 min Gassi - 7 Stunden weg - 1 Stunde Gassi

    Und wenn ich dann spät nachmittags nochmal einkaufen fahre, ist das auch kein Drama.
    Mittags könnte ich nach Hause, wenn einer der Hunde mal krank ist oder so.

    Am WE ist dann absolute Hundezeit.

    Meine Hunde sind da irgendwie getaktet ... und mittlerweile auch schon Senioren.

    AB-Gabe ist meistens bei der Wundversorgung dabei.
    Man schafft es ja in der Regel nicht, innerhalb von Minuten nach dem Beißvorfall beim TA zu sein.
    Dann kommen zu den Keimen vom Biss noch die aus der Umwelt, die in der verstrichenen Zeit in die Wunde eindringen konnten.

    Und abwarten, ob sich die Wunde nicht doch noch entzündet? Wäre mir zu heikel.

    Gute Besserung an Balou!

    Ich bin gerade durch FB auf eine recht interessante Seite gestossen

    Selber Schuld!
    Wenn man dieser Pseudo-Hundepsychologie auf den Leim geht. ;)

    Hunde schlafen mal so, mal anders. Hängt eher von den Umständen ab. Wenn es warm ist, dann auch mal auf dem Rücken. Bei Kälte eher zusammengerollt.

    Das hat null mit dem Charakter zu tun, sondern mit der Wärmeregulierung und der Komfortposition.

    Ich bin keine Helikopter-HH.
    Mein Ziel bei der Sozialisation meiner Hunde war und ist, dass sie in der Lage sein sollen, auch mal eigene Entscheidungen (in meinem Sinne) zu treffen. Ich bin ja draußen nicht ständig voll auf den Hund konzentriert.

    Was solche Labbi-Begegnungen angeht: Wir haben hier auch so einen Jungspund, der meinte, meinen Terrier bespaßen zu müssen. Das gab vom Terrier eine klare Ansage. Seitdem ist Ruhe.
    Anders meine alte Liese. Sie hat Spondylose und kann sich gegen die schwarze Walze nicht wehren. Da blocke ich bzw. habe mit der HH gesprochen, und sie achtet nun auch selbst drauf.

    Ist immer eine Abwägungssache. Den Terrier muss ich nicht beschützen. Und er nimmt mir das auch nicht übel.

    Was Hundebegegnungen allgemein angeht: Da habe ich viel mit positivem Verhalten meinerseits erreicht. Der Terrier hasste Dackel, besonders den Rauhaar von einer Bekannten. Wenn wir uns zufällig getroffen haben, gab es immer schon von Weitem ein "Guck mal, da kommt ja ....!"
    Dann ein Schwätzchen mit der HH, die grollenden Hunde geblockt, bei Ruhe einen Keks. Das war nach einiger Zeit kein Thema mehr. Die Hunde haben sich ignoriert.

    Aber ich hab auch gut Reden. Der Terrier wird alt und zeigt erste Anzeichen von Sanftmut. ;)