Beiträge von frolleinvomamt

    Gute Idee, Dir einen Senior zu holen!
    Sind ja oft sehr schwer vermittelbar.

    Meine Beiden sind 12 und 14 Jahre alt.
    Der Terrier ist noch total fit (die kleinen halten ja oft länger ;) ).
    Die Liese ist ein leichter Pfegefall, läuft aber noch gerne größere Spaziergänge (nicht mehr jeden Tag) und braucht Medis.

    Ich mag alte Hunde sehr! Bin mir aber auch bewusst, dass das Einschränkungen mit sich bringt.
    Das Tragen auf Treppen wurde ja schon genannt. (Das tut man leicht ab, weil man nur ein einziges Mal einrechnet. Dass man aber im Krankheitsfall -- oder einfach auf Grund des Allgemeinzustands -- jeden Tag den Hund 4, 5, 6 mal hoch und runter tragen muss, das geht auf die Knochen.)

    Und bei Hunden mit großem Altersunterschied kann sich der Zeitaufwand verdoppeln. Mit dem Senior "steht man spazieren", braucht für 500 Meter eine Stunde. Dann möchte der jüngere Hund aber auch noch seine Aktivitäten haben.

    Man muss schon bereit sein, die eigenen Interessen hintanzustellen.

    ... wenn Dir eine Bekannte gestern erzählt hat, dass sie einen Wurf Toller hat, und Du heute unbedingt gucken gehen musstest.

    (Ich war noch nie bei ihr zu Hause.)

    ... und die Bekannte ist erst recht geschädigt. Eigenes Welpenzimmer mit Wurfkiste und Bett fürs Frauchen, und überall Bilder der Hunde.

    Und die kleinen Toller (5 Wochen) sind zuuu nüddelig! Rotblonde Pelzbälle. :herzen1:

    Nur Bücher, die man mehrmals liest, verdienen einen Platz im eigenen Bücherschrank; gute Bücher sind wie Freunde, die man gerne öfters besucht

    oder:

    Lebens- und Lesezeit ist kostbar: (so many books, so little time) daher lieber Unbekanntes lesen als Bekanntes wiederholen

    - welchem der beiden Aussagen stimmt ihr eher zu und warum?

    Beiden.

    Ich habe viele Bücher entrümpelt, weil sie einfach Altasten waren. Meine Bestandsbibliothek ist relativ klein. Manchmal krame ich aus dem Altbestand ein Buch raus und frage mich dann, warum ich das mit mir rumgeschleppt habe.
    Lesegeschmack ist soo abhängig vom eigenen Ist-Zustand und dem Zeitgeschmack.

    Manche Bücher habe ich über die Jahre doch im Bestand gehalten.
    Aber wetten, dass sie ein Nochmallesen nicht überstehen!? ;)

    Charlotte Link: Die Betrogene

    abgebrochen. Da habe ich schon im 1. Kapitel angefangen querzulesen. *schwafelbläh*

    Angefangen:

    Alain Mabanckou: Black Bazar

    Sie nennen ihn den »Arschologen«, weil er den Charakter einer Frau an ihrem Po zu erkennen glaubt. Gemeinsam mit seinen Freunden hockt er in einer afrokubanischen Bar im 1. Pariser Arrondissement und fachsimpelt über Gott und die Welt und die »B-Seiten« von Frauen. Ihm selber hat sein Wissen wenig gebracht, seine Frau hat ihn verlassen, ausgerechnet für einen Bongospieler. Und so begibt er sich auf die Suche – nach der richtigen Frau und zu sich selbst.

    Rotzig, frech. Gefällt mir bisher gut.
    Hat auch was zum Thema Integration aus Sicht eines Migranten.

    Wenn Du bei einem Hund also von solchen Begriffen sprichst

    Kam nicht von mir, hat sich als Begriff aus Post #2 in der Diskussion etabliert.

    Dass bei Hunden vieles nicht Absicht ist, sondern rein instinktives Verhalten, ist völlig klar.

    mit der nur Menschen mögichen Fähigkeit durcheinander, Verhaltensweisen aufgrund von verschiedensten Erfahrungen zu kombinieren und je nach Situation unterschiedlich, aber entsprechend richtig anzuwenden.

    Das Hunden abzusprechen, widerstrebt mir.
    Ich habe im Hundeverhalten durchaus kreative Verhaltensketten erlebt, die nicht antrainiert waren.
    Unsere Hunde leiden ja keine materielle Not, müssen sich nicht ständig über Nahrungsbeschaffung u. ä. Gedanken machen. Da ist dann noch Luft im Erbsenhirn für Überlegungen über die Subsistenz hinaus.

    Brauchen Haushunde die Daumenkrallen überhaupt noch?

    Beim Rennen, Bremsen, Kurven laufen, also wenn sich das Karpalgelenk durchdrückt, dienen sie der Stützung des Gelenks.
    Bei meinem Terrier werden sie aber trotz Gerenne und Gehopse so lang, dass sie ihn stören. Er manikürt dann selbst.
    Mag an seiner Bauart liegen (zu leicht, zu wenig Durchtritt). :ka: