Beiträge von frolleinvomamt

    Ausgelesen:

    John Lescroart: Das Motiv

    Der Anwalt Dismas Hardy und sein Freund, Detective Abe Glitsky, sind beide mit einem Mordfall beschäftigt, der in die höchsten Kreise von San Franciscos Gesellschaft hineinreicht. Es handelt sich um einen Doppelmord. Die Opfer sind ein politisch einflussreicher Mann und seine glamouröse Verlobte. Die Lage eskaliert, als eine frühere Klientin und Freundin von Hardy wegen des Mordes angeklagt wird. Hardy hat alle Mühe, seine Freundin vor dem Gefängnis zu bewahren.


    Spannend. Im ersten Teil ein Ermittlerkrimi, im zweiten vorwiegend Justizdrama.
    Die Auflösung ist arg konstruiert.

    Mit den rudernden Hunden bin ich auch durch.

    Angefangen:

    Elisabeth Herrmann: Das Dorf der Mörder

    Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will.


    Bin zwiegespalten. Schon beim "Kindermädchen" fand ich die historische Herleitung etwas krampfig.
    Mal abwarten, ob es hier geschmeidiger geht.

    Ich hätte bei meinen Hunden Eskalationsstufen:

    • Decke im Kofferraum (immer)
    • Mantel (nur für die Liese wegen der Spondy)
    • Parken in der Sonne (im Sommer ein Nogo, in der kalten Jahreszeit super mit Schlitzen in den Fenstern)
    • den Raum, den die Hunde durch eigene Körperwärme aufheizen können, möglichst klein machen (Box)

    Reihenfolge ist dabei: erst der Welpe, der muss noch am schnellsten belohnt werden.

    Finde ich einleuchtend.

    Ich habe zwar keinen Welpen. Aber meine Senioren kennen das Belohnungssystem schon so gut, dass sie z. B. nach einem "Sitz!" abwarten, was als Belohnung kommt (Leckerli oder Lob oder Streichel ... egal).
    Ein Welpe muss die Verknüpfung ja noch lernen.

    Ich hatte auch mal einen Job, wo ich an manchen Tagen 9 Stunden weg war.
    Da bin ich vor der Arbeit 30-45 Minuten mit den Hunden gegangen, habe dann gefüttert.
    Nach der Arbeit wieder einen ebenso langen Gang.

    Als Gelegenheits- oder Übergangslösung geht das.
    Auf Dauer ist das aber nicht gut. Es könnte ja mal sein, dass einer der Hunde krank ist ... und überhaupt.

    Ich würde verstärkt nach jemandem suchen, der zwischendurch mal kurz mit den Hunden rausgeht und nachsieht, ob alles in Ordnung ist.
    Tipps sind ja schon gekommen.

    …. Bei meinen „Nicht-Angsthunden“ hab ich da bisher ein kurzes „ Ksch… Nein“ etabliert und danach ein stückweise ein „Ab“ für alles, was sie nicht haben dürfen.
    Das geht bei ihm auch – aber danach fällt er sofort in ein Angstverhalten zurück, will sich nicht anfassen lassen, weicht aus. Im schlimmsten Falle kann ich ihn , wenn wir danach raus wollen, kaum noch anleinen. Er steigert sich dann in ein „ sie sind doch böse und gleich passiert was schlimmes“ rein.

    Bei Angsthunden ist jede Form von Druck gruselig für den Hund.

    Respekt vor der Angst des Hundes (der Hund hat aufgrund seiner Erfahrungen ein Recht drauf, ängstlich zu sein), hilft als Denkansatz vielleicht weiter.

    Also er legt ihn auf die Seite und fixiert ihn so bis er sich beruhigt.

    So was geht gar nicht!!! :rotekarte:
    Bei einem ängstlichen Hund verstärkt man die Angst damit. Der Hund lernt, dass der Mensch seine Angst nicht respektiert und dass er sich nur mit dem härtesten Mittel (Beißen) wehren kann.

    Morgens wenn wir aufstehen begrüßt er uns das ist auch voll süss aber er kauert sich zusammen, zieht den schwanz ein kriecht über den Boden und pinkelt

    Das ist nicht süß!

    Habt Ihr bei all diesen Aktionen mal in die Augen des Hundes geschaut?

    Ich bin momentan ziemlich erschüttert von so wenig Einfühlungsvermögen und bin hier raus.

    Habt ihr eine Empfehlung zu einem guten Hundegeschirr?

    Nee.
    Es gibt viele tolle Geschirre. Aber sie passen nicht auf jeden Hund.

    Meine Erfahrung: Man kann einen begehbaren Kleiderschrank voller Geschirre haben ... und keines sitzt richtig gut!

    Entweder den Hund mit zum Einkauf nehmen und anprobieren, oder eines nach Maß machen lassen (und drauf vertrauen, dass es passt ;) ).