Beiträge von frolleinvomamt

    Als meine LIese zu mir kam, war es Anfang Dezember.
    D. h., morgens vor der Arbeit dunkel, abends beim letzten Gang auch dunkel.
    Da sie eh anfangs völlig panisch war, ging draußen gar nichts.
    Aber da musste sie durch, da ich keinen Garten habe (und ich musste auch durch, nämlich die Bescherung in der Wohnung beseitigen).
    Nach ein paar Tagen ging es draußen im Hellen, aber dunkel war immer noch gruselig.
    Nach 4 Wochen stank es ihr selbst, und seitdem unktioniert es.

    Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Die Liese hatte immer schon Probeme mit den Augen und sieht im Dunkeln sehr schlecht. Ich kann im Winter nur Wege gehen, die sie gut kennt und die gut ausgeleuchtet sind. Wenn ich abends einen sehr dusteren Weg gehe, klebt sie an mir und macht weder Groß noch Klein.

    Vieleicht auch ein Ansatzpunkt.

    Futter überprüfen ist mal das Erste.

    Meine Liese bekommt wegen ihrer atopischen Dermatitis das Futter von Hill's "Derm Defense".
    Nach ein paar Tagen wurde aus der stumpfen Kratzbürste eine glänzende, flauschige Gern-streichel-Maus.

    Nene, ich will Dir das Futter nicht aufschwatzen. ;)
    Nur als Anregung, mal in der Zusammensetzung zu gucken, was Hill's da an Zusätzen drin hat.
    Omega-3, Omega-6 fallen mir spontan ein.

    Das kann man dann ja auch dem gewohnten Futter zusetzen.

    Ich finde es trotzdem beachtlich, dass eben Hunde aller Rassen und Altes so miteinander klarkommen.

    Das kenne ich hier auch.
    Ich bin etliche Male mit einer Gassi-Gruppe gegangen, da waren in der Spitze 28 Hunde dabei, auch nicht immer dieselben.
    Das war völlig unproblematisch. (Was sicher auch dran gelegen hat, dass die HH ihre Hunde gut lesen konnten und aufkeimende Zwistigkeiten gleich erstickt haben.)

    Weil ich mich frage, ob das in Deutschland nicht auch viel hausgemacht ist, dass so viele Hunde unverträglich sind?

    Dogmatismus oder Wurschtigkeit ... tragen beide nicht zur Entspannung bei.
    Aber über den deutschen Nationalcharakter kann man viel spekulieren. ;)

    Mir ist schon klar, dass es eine Sequenz des Jagens ist- aber ist es wirklich so furchtbar?

    Wenn das Yps den Ritter so anspielt und beide wissen, wie es gemeint ist, haben die beiden einen Vertrag.
    Das ist mit fremden Hunden aber nicht so. Da weiß der angeglotzte Hund nicht, ob das Glotzen Krawall bedeutet oder nicht.

    Und ich kenne das Verhalten nicht nur von BCs.
    Wenn Hunde fixieren (egal, in welcher Körperhaltung), ist da Aggressionsbereitschaft drin.

    Ich hatte gleich an den Proteingehalt gedacht, weil der hochdreht und die Nieren belastet (die auch Anfallsauslöser sein können).
    Aber wenn das Purizon mit seinem hohen P.-Anteil hilft, dann bin ich da wohl auf dem falschen Dampfer.

    Vielleicht mal weg von der Neurologie. Jede Disziplin hat ja so ihren Tunnelblick.
    TA mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (wegen Stress) oder Schwerpunkt Ernährung?

    Wenn ein Hund den anderen Hund zur Kontaktaufnahme anpirscht, sich duckt, dabei fixiert, dann wirkt
    das in den meisten Fällen auf den anderen Hund sehr bedrohlich.

    Wie kann man einem Hund eine höfliche Weise beibringen, sich Hunden zu nähern?

    Das wirkt zu Recht bedrohlich, denn es ist Jagdverhalten.
    Manche Hunde lösen das schnell freundich auf, so dass die Situation nicht eskaliert.

    Im Grunde sollte man das Verhalten aber unterbinden.

    Antijagdtraining, wie @flying-paws schon geschrieben hat.

    Das hier:

    http://www.hundwerkszeug.de/mediathek/mens…gdtraining.html

    ist ein gutes Übungsbuch.

    Ist vielleicht auch jemand dabei, der einen pöbelnden Arschhund hat, wo ein "hey" nicht reicht?

    Ja, hier! :ugly:
    Mein Terrier hatte in den ersten Jahren einen Hass auf größere Rüden.
    Die "sanfte" Methode (Aufmerksamkeit trainieren) hat lange gedauert, zu lange, um sein Verhalten in jeder Situation kontrollieren zu können. Und er hat immer noch (wenige) Hunde, die er absolut nicht leiden kann.
    Da gehe ich dann körperlich dazwischen, blocke meinen Hund oder den anderen.