Beiträge von frolleinvomamt

    In den meisten Fällen sind sie danach gleich weiter gegangen (und meiner würde am liebsten mitgehen)

    Da fehlt Bindung. Daran würde ich arbeiten.
    Mach Dich interessant.

    Große Runden und Freilauf mache ich in unserer Umgebung am Liebsten in der Nacht, wenn wirklich kein Schwein mehr unterwegs ist.

    Durch Vermeiden kommt man aber nicht in Situationen, in denen alle Beteiligten etwas lernen können.
    Das mag im Einzelfall hilfreich sein (bei Angsthunden z. B.).
    Bei "normalen" Hunden bestätigt das aber eher, dass Kontakte immer doof sind
    Willst Du das?

    Im Bekanntenkreis kenne ich einen Hund, der lässt sogar niemanden mehr in die Küche, während er frisst. Und dreimal dürft Ihr raten: die Besitzer haben von Anfang an ihn beim Fressen in Ruhe gelassen.

    So unterschiedlich ist das:
    Mein Terrier hat mich anfangs nicht mehr in die Küche gelassen, wenn ich ihm das Futter hingestellt hatte.
    Ich habe dann überlegt, wie ich damit umgehe: Soll ich ihn mit Entzug bestrafen? Nur noch Handfütterung?
    Habe mich anders entschieden: Futter hingestellt, aus der Küche gegangen, Hund in Ruhe fressen lassen.
    Dann wurde es von Tag zu Tag besser. Ich durfte mich während des Fressens in der Küche aufhalten, dann auch in die Nähe des Napfs kommen ... und dann haben wir so als Trick auch "Fressen erst nach Freigabe" geübt. Mittlerweile kann ich den Napf auch nach Abbruchsignal wegnehmen, auch wenn der Terrier immer noch sehr Ressourcen verteidigend ist.
    Ich mache das aber nur, wenn irrtümlich was im Napf gelandet ist, was er nicht fressen soll oder so. Niemals als "Ich zeig dir jetzt mal, wer hier der Boss ist!"

    Es gab mal eine, da bin in oft mitgelaufen.
    Ob die noch aktiv sind, weiß ich nicht.

    Das war immer sehr nett. Spaziert wurde sonntags irgendwo im Landkreis, mit Kaffee im Lokal oder auch mal mit privatem Grillen.

    Hier in Bad Essen am Berghaus:

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    Organisiert hatte das Nicole.
    (Kontaktdaten: Nicole`s Futterbude - Erste Klasse für Ihren Futternapf )

    Einfach mal nachfragen.

    Aber trotzdem kennt man als Halter doch seinen Hund am besten und die Beziehung zwischen Hund und Mensch ist doch meist eine sehr nahe. Und da find ich die Entwicklung schlimm, dass man den liebenswürdigsten, freundlichsten Hund der Welt haben kann, und einem trotzdem eingeredet wird, dass er eines Tages mal böse wird, weil er halt nicht soooo aufs Wort gehorcht. Und dass man unbedingt dies und jenes beherzigen solle von Trainer X

    Gut gebrüllt, Löwe! ;)

    Ich habe so einen Mist selbst mal in einem Seminar erlebt.
    Da sollten wir unsere Hunde auffordern, sich auf die Seite zu legen, und sie dann tierarztmäßig begrabschen.
    Ich wusste, dass das bei meinem Terrier nicht geht. Er sperrt sich aus Angst erstmal gegen Druck und Situationen, in denen er sich hilflos fühlt.
    Laut Trainerin sollte ich ihm einen Maulkorb anziehen und ihn dann zwingen, sich hinzulegen.
    Nun habe ich zwar kein Zertifikat ... aber dass das für genau meinen Hund nicht die richtige Methode ist, sagte mir das Bauchgefühl/die Erfahrung/die Intuition.
    Ich habe eine Minute gewartet und den Terrier dann nochmal gebeten, sich auf die Seite zu legen. Und siehe da: Er hatte drüber nachgedacht und fand es dann nicht mehr so schlimm.
    Wir konnten die Übung mitmachen ... und der Trainerin ist das Gesicht entgleist. :ugly:

    Es gibt halt keine allgemein gültigen Methoden.

    Wenn man sich für einen Züchter entschieden hat - wann macht es Sinn, den Welpen auszusuchen?
    Schaut man, welches Geschlecht man will und nimmt den hübschesten?

    Persönlich anschauen darf man die Welpen bei manchen Züchtern nicht vor der 4. Woche, damit möglichst wenig Krankheitserreger von draußen reingetragen werden.
    Und nach Schönheit aussuchen?

    Ich habe im Herbst die Welpen aus der Zucht einer Bekannten besucht, da waren sie 5 Wochen alt.
    Die Züchterin konnte schon ganz genau sagen, wie der Charakter der einzelnen Welpen ist und in welche Hände sie kommen sollten.
    Im Grunde sucht nicht der Käufer aus, sondern der Züchter.