Beiträge von frolleinvomamt

    Das hat er aber nicht, nur in diesen Zuständen, die eben immer wieder anders auftreten, bis auf das Durchzucken, Hecheln, Augen.

    Bei meiner Liese war das anfangs kein dauerhafter Zustand.
    Mal ist sie abends beim letzten Gassi plötzlich ins Schwanken geraten, umgefallen, hat versucht, sich hochzurappeln, beim Laufen an Mauern abgestützt ...
    Nach einer Minute war sie wieder völlig normal.
    Als es eskaliert ist, wurde das ein Dauerzustand. Da konnte sie kaum noch laufen, ist die Treppe runtergefallen, hat nicht mehr gefressen usw.

    Der Chef in der TK hat die Diagnose spontan gestellt, hat höchstens 2 Minuten gedauert.
    Der Nystagmus (das Augenzittern), das Speicheln und die Gangunsicherheit seien typisch. (Aber da war es, wie gesagt, schon nicht mehr anfallsartig, sondern dauernd, und konnte deswegen in der TK gut beobachtet werden.)

    Viel Glück bei der Suche nach der Ursache!

    Augen halb offen in Ruhezustand, die kreisen und zucken

    Bei meiner Liese war das ein Vestibular-Syndrom.
    In der TK haben sie das sofort erkannt.
    Alternativ-Diagnose wäre Hirntumor gewesen.
    Da sagte mir der Chefarzt aber gleich, dass das extrem selten sei.
    MRT würde 650 € kosten und sei eben selten erhellend.
    Machen könnte man dann eh nichts mehr.

    Die Liese wurde auf VS behandelt, und seitdem ist alles gut.

    Ich drücke die Daumen!

    wie sieht es aus mit "futtermäusen" und "eintagsküken"?

    Wie würdest Du die füttern?
    Lebend laufen lassen, damit der Hund sie artgerecht erlegt?
    Oder als Totfutter?

    "Prey Model" ist ja durchaus ein Ernährungskonzept, das sehr nah am Hund ist. (Nicht mein Ding, aber egal.)
    Tote Tiere in den Garten zu werfen (könnte ja auch mal ein überfahrenes Reh sein oder so), wird von Außenstehenden nicht immer bejubelt.
    Und bei den begasten Futtertieren wäre ich mir unsicher, was da noch an Substanzen im Futtertier ist und was davon beim Predator ankommt.

    Für meinen Mann gibt es dabei ein wichtiges Kriterium: Er möchte so wenig Dreck/Haare wie möglich in der Wohnung.

    Ich empfehle da immer gerne einen von Steiff.
    Da gibt es eventuell auch einen, der bei 90° waschbar ist. ;)

    Hund heißt Dreck ... und wenn es nicht im Fell hängt, dann in den eigenen Klamotten, wenn man mit dem Hund unterwegs war.
    Aber vielleicht sind ja auch Laufbandbeschäftigung geplant und Gänge aufs "Katzenklo"?

    Ich habe das bewusst überspitzt formuliert.
    Hundehaltung ist mMn immer mit viel Draußensein und damit auch mit Kontamination verbunden.
    Wenn man sagrotanig leben möchte, geht das nicht artgerecht für einen Hund.

    Er ist ein Rüde und ich würde ihn gerne "Jens" nennen. Gesprochen aber "Dschens." Und da ich nicht möchte, dass jemand den Namen deutsch ausspricht, suche ich jetzt eine andere Schreibweise.

    Ich hatte mal einen Findelhund, den ich gerne Jürgen genannt hätte. Fand ich aber doof zu rufen.
    Er hieß dann Karlheinz (anfangs); es wurde dann Kalleinz draus, dann Kalli und dann noch diverses anderes. ;)
    Hundenamen sind nicht in Stein gemeißelt und verändern sich, wenn man den Charakter des Hundes besser kennt.
    Und was die Aussprache angeht: Soll Dein Hund von anderen Leuten gerufen werden, ohne dass sie den Hund kennen und wissen, wie er heißt?
    Wenn Du die Info gibst: Mein Hund heißt Schängs, dann ist das halt so. ;)

    Mein Mann musste ihn in den ersten Tagen einmal greifen und gegen seinen Willen festhalten, weil er seine Schleppleine durchgebissen hatte - und auf das Verhältniss der beiden hat das bis heute Auswirkungen, er ist extrem vorsichtig bei meinem Mann.

    Das Grundvertrauen fehlt einfach noch.
    Dann wirft jedes "respektlose" Verhalten den Hund wieder zurück.
    (Der Hund hat auf Grund der Vorerfahrungen ein Recht auf Angst und Unsicherheit.)

    Das ist nicht lange, in anderthalb Jahren wird das bestimmt anders sein, habt Geduld!

    Ich rechne auch immer 2 Jahre (und kenne das von anderen TS-HH auch so), bis Traumata positiv überlagert sind.
    Man überbewertet die kleinen Fortschritte vorschnell. Der wirkliche Durchbruch kommt erst später.

    Geduld, Ruhe, Rückschläge nicht überbewerten ...