Beiträge von frolleinvomamt

    Hallo, ich hoffe ihr könnt mir Tips geben. Unser 13j.Schäferhund macht neuerdings alles kaputt im Haus. Mein Mann und ich sind arbeiten.ich gehe vorher aber lange mit ihm spazieren. Er ist max.5 Std alleine .dazu kommt noch das unser Nachbar ihn zwei mal raus holt. Er käuft dann mit weil er weiß das er leckerlis bekommt.dann rennt er schnell wieder zu unserem Haus. Er hat HD und bekommt schmerzmittel ( cimalgex 80mg) zu dem noch kapseln zur Beruhigung und trotzdem wird es immer schlimmer.gestern hat er sogar eine grosse Glasvitrine umgekippt. Er reist schränke auf.wie wissen nicht mehr weiter.die TA sagt seine Nieren und Leber werte sind schlecht und die blutete leider auch nicht mehr so gut.sie rät zum ei Schläfer. Aber er ist sonst noch fit ,rennt schnell freut sich über Besuch holt sofort sein Ball und will spielen.wenn man ihn sieht denkt man nicht das er 13j ist.was sollen wir bloß noch machen.ich lasse sogar Radio an. Aber leider muss ich 4 tage die Woche arbeiten.wir gehen schon am Wochenende nicht mehr weg wegen dem Hund. Hat irgendjemand Rat? Würde mich freuen.

    Ich würde denken, dass der Hund trotz Medis noch Schmerzen hat und das durch hektische Aktivität überlagert.
    Ich würde die Aktivitäten runterfahren, vor der Arbeit nur noch kurz Gassi gehen, um Schmerzbelastung zu vermeiden.
    Die 5 Stunden könnte er auch ohne Betreuung aushalten, wenn er nicht inkontinent ist.
    Und dass der Hund zu Eurem Haus rennt: Damit zeigt er deutlch, dass er am liebsten in seiner gewohnten Umgebung ist. Das ist normal für alte Hunde.

    ab welchen Maßen (Schulterhöhe/Körpergewicht) findet ihr einen Hund robust genug für größere Hunde ohne direkt in Panik zu verfallen,wenn ein fremder Hund auf euren zurennt?

    Hunde nehmen die Größe oder Kleinheit des anderen Hunds nicht wahr. Es ist einfach ein anderer Hund.
    Wenn ein kleiner Hund also signalisiert, dass er vom großen nicht gerempelt werden möchte, dann sollte das der Große verstehen.
    Wenn Du Befürchtungen hast, dass der Große das nicht respektieren könnte, dann blocke den Großen.

    Auf den Arm nehmen ist nur das allerletzte Mittel, um den Kleinen zu schützen, also nur bei wirklicher Gefahr.
    Denn damit setzt Du den Hund unter Stress. Er würde die Situation gerne meiden, kann das aber nicht, weil er nicht weggehen kann und Du ihn festhältst.

    ich will bitte keine Diskussion über "Kastrieren ja oder nein", für mich steht fest, daß ich Carlo kastrieren lasse.
    Nicht aus dem Grund, daß er ruhiger wird (war bei unserem Max auch nicht so!) oder daß er verträglicher wird (ist er sowieso!) oder daß er sich besser führen läßt (macht er mit 7monaten vorbildlich!). Nein, ich bin der Meinung, daß es für einen domestizierten Hund in der Stadt streßfreier ist, wenn er nicht mehr seinem Instinktverhalten folgen und nur noch triebgesteuert an´s Fortpflanzen "denken" muß!

    Max habe ich damals zusammen mit einer Zahn-OP kastrieren lassen, da war er aber schon weit über 1,5Jahre alt.

    Nachbars-Labbi ist nun genauso alt wie Carlo (7Monate) und ist vor 3 Tagen kastriert worden das finde ich zu früh! Der Charakter des Hundes ist ja noch nicht vollständig ausgebildet, er ist ja quasi noch im Welpen Stadium.

    Ich dachte mir, mit 12-14Monaten wäre ein guter Zeitpunkt.

    Also zurück zur Ausgangsfrage:
    Ich habe meinen Rüden im Alter von 3 Jahren kastrieren lassen.
    Bis dahin war er folgsam, doch dann fing er an, mich austricksen zu wollen. Das war mir zu gefährlich. Ich bin keine Helicopter-HH und möchte meinen Hund nicht permanent kontrollieren, denn irgendwo ist hier immer eine Hündin läufig. (Und fortpflanzen sollte er sich eh nicht.)

    In seinem Alter war er im Kopf "fertig" und hat sich durch die Kastra auch nicht wesensmäßig verändert.
    Und Gewichtsprobleme hat er auch nicht.

    Wann der richtige Zeitpunkt ist, kann man nicht rein nach dem Alter sagen. Wenn Bindung und Erziehung von den Hormonen übersteuert werden und der Rüde Stress hat ...

    Ich finde das auch irgendwie nicht wirklich spaßig. Ich habe mich zum Beispiel im Rahmen einer Facharbeit explizit mit dem Thema "Krebs bei Hunden"(unteranderem auch durch Rauchen) auseinandergesetzt, was mich stark verunsichert habt.

    Hast Du auch mal im Rahmen dieser Facharbeit nachgeforscht, wie das ist mit Hunden, die ständig auf Auspuffhöhe von Autos gehen müssen?

    Einige der rauchenden Hundehalter spielen es anscheinend nur gerne runter

    Und einige der nichtrauchenden Hundehalter spielen es gerne hoch.

    Erkrankungen sind doch multifaktoriell: genetische Vorbedingungen, Ernährung, Bewegung usw.