Beiträge von frolleinvomamt

    aber es gibt wohl eine Therapie / Methoden, den Tumor aushungern zu lassen

    Du sagst es: aushungern. D. h. über Ernährungsumstellung auf den Krebs einzuwirken (was wissenschaftlich wohl umstritten ist, ob das funzt).

    Und was das "Ausbluten" angeht: Menschen mit Krebs sollten kein Blut spenden, zum einen, weil man über die Übertragungswege noch zu wenig weiß, zum anderen, weil chronisch Kranke nicht durch die Blutentnahme zusätzlich geschwächt werden sollten.

    Deine ironische Art ist somit fehl am Platze.

    Dann lies halt drüber weg. ;)

    Habe heute einen neuen Begriff gelernt: "transsympathisch". Ein eigentlich netter Mensch in einem falschen Körper (mit zynischer Klappe).
    So bin ich halt und kann nicht anders.

    @Stachelschnecke
    Vielleicht auch was für Dich:
    Hakan Nesser "Die Schatten und der Regen"

    Viktor Vinblad hat es nie einfach gehabt. Sein Vater war ein Mörder. Seine Mutter vorwiegend mit sich selbst beschäftigt. Mit neun Jahren wird er Vollwaise und lebt fortan in einer Pflegefamilie. Viktor ist hoch begabt, aber auch erschreckend wunderlich. Mit fünfzehn singt er Psalmen rückwärts und ist in der Lage, die schwierigsten mathematischen Fragen zu lösen, als er unter dramatischen Umständen aus dem zweiten Stock des Schulgebäudes fällt. Er überlebt, doch fortan ist er stumm. Dennoch schafft er es, nach der Schule eine Anstellung bei einer Bank zu bekommen. Und sogar in eine Wohngemeinschaft zieht er ein. Es ist eine seltsame Truppe verschrobener Menschen, die sich hier versammelt: Der nervöse Persson, der Statistiken liebt. Der leicht zurück gebliebene Farin, der von seinen Eltern einen großen Hof geerbt hat. Und zu guter Letzt Sara Salmodin, jüngste Tochter eines Predigers und von herzerfrischender Naivität, sowie Viktor Vinblad selbst, der geniale Außenseiter. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Sara wird ermordet – und Viktor verschwindet spurlos. Ein Schuldeingeständnis? Als ein solches nehmen es jedenfalls Freunde, Verwandte und auch die Polizei. Wie der Vater so der Sohn, lautet das fast einhellige Credo. Aber stimmt die Vermutung auch? Oder ist Viktor ebenfalls ein Opfer?

    Kein Krimi mit viel Blut und Action. Eher philosophisch.
    Ich fand es toll.

    Mich interessieren tiefgründige (oder verschrobene) Figuren

    Jeannette Walls: Schloss aus Glas

    Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr.


    Tolles Buch! Völlig unsentimental.