Beiträge von frolleinvomamt

    Mit hinsetzen und abwarten ist das so eine Sache bei Mausi, sie ist leider überhaupt nicht neugierig und "sitzt" die Sachen einfach aus.

    Irgendwann kommt sie.
    Du stellst Futter hin, bist nicht fordernd oder bedrohlich.

    Hunde suchen den Kontakt.
    Selbst mein Angstbeißer ist abends ins Bett gesprungen. Hat sich auf die äußerste Ecke gelegt, damit er nicht berührt wird, weil das irgendwie für ihn schlimm war.

    Geduld ... Geduld.
    Vertrauen kann man nicht erzwingen.

    Die Frage war ja eher, welche Auflagen der Regierung schützen Hund und Mensch vor Übergriffen anderer Hunde.

    Rasselisten sicher nicht. Und Gesetze auch nicht.
    Für mich ist das alles viel zu spät angesetzt.

    Lehrpläne für Kindergärten und Schulen. Ich würde da ganz vorne ansetzen. Man sollte frühzeitig für das Massenphänomen Hundehaltung ausbilden. (Utopie, ich weiß ;) .)

    Ja es wäre schön, würden Behörden reagieren :)

    Die machen im Zweifelsfall ... nichts!
    Haben wir hier: eine DSH aus Arbeitslinie als gelangweilter Hofhund bei alten Leuten.
    Schreddert kleinere Hunde.
    Anzeigen hat es schon gegeben, Auflagen auch.
    Reaktion: keine.

    Der Leiter vom OA wohnt nebenan.
    Könnte ja mal kurz hingucken.
    Aber das ist wie bei den chinesischen Affen: Hört nix, sieht nix, sagt nix.
    Und tut nix!

    Ich muss ihre Grenze tolerieren und nur minimal fordern, sonst macht sie den Rückzug.

    :gut:
    Respekt ist da das Zauberwort.
    Hunde verhalten sich nicht so, wie sie sich verhalten, weil sie uns ärgern wollen. Sie können einfach nicht anders.
    Nur soviel fordern, wie unbedingt nötig, und dann den Hund kommen lassen.

    Ich habe hier einen Angstbeißer.
    Da habe ich anfangs auch gezweifelt, wie ich damit umgehen sollte.
    2 Jahre lang hat er Kontakt gemieden. Wenn er auf dem Sofa lag, hat er geknurrt und ist runtergesprungen, wenn ich mich setzen wollte.
    Und dann kam der Tag: Er lief rum, ich setzte mich ... und er sprang aufs Sofa.
    Das war der Durchbruch. Ich hab fast geheult vor Freude, weil die Zeit bis dahin echt beschissen war und ich kurz vor Wiederabgabe.

    Und die Hundetrainerin: Solche kenne ich auch. Man solle dem Hund einen Maulkorb anziehen und ihn zwingen, sich berühren zu lassen.
    Nee, danke! :rotekarte:

    Zeigt keine Neugierde oder Interesse, auch nicht an Leckerli oder Fleischwurststückchen. Sie wünscht keinen Kontakt zu uns oder dem Kater. Bei kleinen Geräuschen erschreckt sie und flitzt panisch so dass sie sogar ausrutscht kurz in eine andere Ecke um danach schnellstmöglich wieder unter den Schreibtisch zu huschen.
    Wenn ich mit ihr nach draußen möchte, muss ich sie wie einen Esel unter dem Tisch hervorziehen, weil sie sich dagegen stemmt. Auch beim Spaziergang dreht sie sich an der Leine ständig um die eigene Achse und stemmt sich dagegen.

    Sie hat einfach fürchterliche Angst. Vor allem, auch vor Dir.
    Lass ihr Zeit. Sie muss langsam Erfahrungen machen.
    Zwei Jahre sind da ein guter Zeitraum.

    Und dass sie sich entspannt, wenn sie Hundekontakt hatte ... Hunde kennt sie, fühlt sich sicher, kann kommunizieren. Wenn sie das mit Menschen nie gelernt hat, dauert es halt.

    Viel Freude mit der Hündin ... und habt Geduld!

    Also sie hat jetzt in dem dreiviertel Jahr, das sie bei uns ist, nur zwei oder drei Mal für je einen Hopser das Bein so angewinkelt, wie das wohl typisch ist

    Das muss nichts bedeuten.
    Eine Jack-Hündin in unserem Verein hopst extrem. Sie ist durchgecheckt: alles okay!
    Ist ihre private Macke.

    Kennt jemand eine/n sehr guten Physiotherapeuten zwischen Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt? Oder Richtung Osten/Westen am Rhein oder Neckar?

    Tierärzte mit Zusatzausbildung Chiro findet man über die Ausbildungsinstitute. IAVC ist hier im Norden die Anlaufstelle. Es gibt aber auch noch einen Fortbilder im süddeutschen Raum.