Beiträge von frolleinvomamt

    Was sollte es sein? Intelligent. Tiefgreifend. Und neu (wir sind beide Buchhändlerinnen und Bibliophile, ergo meist relativ auf dem neuesten Stand). Was besonderes. TB.

    Neu ist ja dann schwierig, wenn Ihr immer aktuell seid. ;)

    Mir schwirrt was im Kopf rum, was ungeschriebene Bücher angeht. (Borges, Lem?)

    Und es gibt so viele Oldies, die in einem Leseleben irgendwie neben der Spur waren.
    Die könnte man auch wieder entdecken.

    Ich habe sie noch nicht gesehen- aber wenn ich so lese, was dort gemacht wird

    ... ist es auch eher nix für mich. Zu wenig echtes Buch.

    Kein Wunder, dass ich das nicht unter Literatursendungen gefunden habe. :mute:

    Ich hätte da noch Vorschläge: Telefonbuch von New York, Postleitzahlen, Kursbuch der DB, Zutatenliste von Tütensuppen ... und für die lange Nacht der Hardcore-Humoriker das Parteiprogramm der FDP. :D

    Ich bin zum Zweithund gekommen wie die Jungfrau zum Kind. ;)
    Mein Ersthund war 9, als ich einen total verwahrlosten Hund von der Straße aufgelesen habe.

    Klar war der Kronprinz erstmal angepisst.

    Aber a) war ich berufstätig und von daher nicht permanent im Hundebetüddel-Modus und hatte b) beschlossen, dass ich bestimme, wer bei mir wohnt.
    Nach 14 Tagen war der Drops gelutscht.
    Die beiden wurden nie die dicksten Freunde, aber der alte hat einen Schub gekriegt, wurde vitaler.

    Ich denke, dass es daran lag, dass der Fundhund noch im Zahnwechsel war und aufgrund Deprivation sehr devot.

    Management gab es erst Jahre später. Hund 1 wurde sehr krökelig, und Hund 2 wollte die Krone.

    Er hat dann nochmal gesagt, dass der Hund die OP braucht und er aber ziemlich ausgebucht ist und bla. Keine Infos zur OP selbst oder ähnliches. Quasi nur, dass der Hund nüchtern zu sein hat und fertig.... Wenn ich nicht von selbst zur Info gegangen wäre um zu fragen was ich für die Kontrolle zahlen muss wäre ich quasi einfach heim... Was die OP kosten soll weiß ich immer noch nicht.

    Die großen TK, die vorwiegend Überweisungspatienten haben, sehen den Hund nur als Fall Nr. X.
    Da würde ich mich auch nicht gut aufgehoben fühlen (es sei denn, es ginge nicht anders).

    Zähne kann eigentlich jeder TA, weil das Routine ist.
    Einziger Knackpunkt: die Narkose.

    Ich hab meiner Liese die Zähne kürzlich sanieren lassen (kleine TK, Inhalationsnarkose, nur Zahnstein, keine Extraktionen). Das waren so circa 120 €.

    Am Freitag habe ich ein Bekannte getroffen, ihr von Crazy erzählt.
    Sie: "Mist, das Leberfutter habe ich ins Tierheim gebracht. Aber Vetoryl habe ich noch, das bringe ich dir."
    Ich: "Was war los bei euch?"
    Sie: "Unser C. hatte Cushing."
    Ich: "Wie lange hat es gedauert?"
    Sie: "3 Monate von Diagnose bis Einschläfern."

    Soviel zu den guten Prognosen.


    aber die Blutwerte waren o.k.

    Verlass Dich da nicht auf das Labor.
    Beobachte das Verhalten.

    Ich diskutiere hier seit Wochen mit den TÄ in der TK.
    Bei Crazy ist der Stimulationswert unter V. bei 47,8 ng/ml, also im guten Bereich.
    Es geht ihm trotzdem nur so mittelprächtig.
    Die TÄ gehen nach dem Laborwert und sagen: Alles gut!
    Ich sage: Nee!

    Irgendwo habe ich gelesen, dass der Wert so tief wie möglich abgesenkt werden sollte.

    Am Freitag hat Crazy den nächsten Test. Dann werde ich drauf bestehen, dass die Dosis erhöht wird.

    Die TÄ sehen den Hund 5 Minuten und ansonsten nur Werte.
    Ich muss mit dem kranken Hund leben und sehe, dass es ihm nicht gut geht.

    P.S.: Ich habe eine Beobachtungsliste gemacht mit den Symptomen, wo man ankreuzen kann, ob unverändert, schlechter, besser, ganz weg seit Behandlung.
    Bei Interesse schicke ich die gerne.
    Im Gespräch in der Praxis rauscht das sonst so durch.

    Steinbeck steht auf meiner Noch-zu-lesen-Liste. Mich würde sehr deine Meinung zu dem Buch interessieren. Hast du noch andere Bücher von ihm gelesen?
    Ich habe schon viel gutes zu "von Mäusen und Menschen" gegehört.

    In jungen Jahren habe ich einiges von ihm gelesen.
    "Charley" ist wohl damals das gewesen, was mir am besten gefallen hat, deswegen immer noch im Regal.
    Und es gefällt mir nun, beim Wiederlesen, ebenso gut wie seinerzeit.

    Bei "Von Mäusen und Menschen" denke ich an die großartige Verfilmung von 1939.
    "Früchte des Zorns" und "Jenseits von Eden" sind auch tolle Filme.

    Für mich ist das Wiederlesen von "Charley" ein Anlass, die anderen Steinbecks auf meinen Wunschzettel zu schreiben und auch nochmal zu lesen.

    Der Wikipedia-Artikel gibt hinreichend Auskunft.