Beiträge von frolleinvomamt

    Mit dem Zehrer liege ich in den letzten Zügen.

    Das Problem mit biografischen Romanen ist, dass es keinen Spannungsbogen gibt ... es sei denn, dass der Autor ein zentrales Lebensthema und dessen Verarbeitung rausstellt.
    Und das tut Zehrer nicht. Vieleicht, weil er Sidis nicht versteht (und wer könnte das schon?) und keine Sympathie für seinen Helden hat.

    Im Büro lese ich in der Mittagspause im Schwanitz "Bildung".
    Das ist ganz nett. Ich habe die opulente Eichborn-Ausgabe. Zwischen zwei Bissen etwas Bildergucken und hier und da ein paar Zeilen lesen. ;)

    Wenn ich das richtig verstehe, dann geht es bei so einer Challenge-Liste nicht um konkrete Buchtitel.

    Man nimmt sich eine bestimmte Anzahl von Büchern aus seinem SUB, die man in einem festgelegten Zeitraum lesen möchte.
    Daraus erstellt man eine Liste, die nicht die Titel enthält, sondern nur eine grobe Beschreibung.

    Buch mit
    1. mehr als 500 Seiten
    2. grünem Einband
    3. Autorin
    4. Erscheinungsjahr vor 2000
    ...

    Und dann steigen Mitleser mit ihrem SUB in die Liste ein.

    :ka:

    Deswegen meinte Martin auch bei dem anderen Beitrag, dass man seinen Fleischkonsum überdenken sollte, zumindest die Menge und die Qualität. Ist bei den Milchkühen ja nicht anders.

    Was ändert es denn, wenn ich selbst weniger Milch trinke, aber die Subventionen für Milchbauern die Massenproduktion fördern, weil nur Masse noch Erträge bringt.
    Der einzelne Konsument hat das doch nur minimal in der Hand, was da politisch/betriebswirtschaftlich gepusht wird.

    So ein bisschen Hobby-Autist ist doch jeder. ;)

    Und was das angeht, arbeite ich mich immer noch durch den Zehrer.
    650 Seiten voll Psycho und Zeitgeschichte und Mathe/Astronomie brauchen ihre Zeit. Bergfest hatte ich aber schon.
    Langsam wird es mühsam, weil die Personen und die Zeit sehr fremd sind.
    Im realen Leben würde ich weder Eltern noch Kind gerne kennenlernen.
    Das macht es mit der Identifikation schwierig (die ein guter Trigger ist).
    Ich lese nur aus wissenschaftlichem Interesse weiter.

    Vorläufige Empfehlung also eher Richtung Sachbuch/Biografie.

    Zwischen den deutschen Büchern habe ich aber auch reichlich rechtsdrehende Bücher. Gut, dass mich das nicht stört

    Mich stört das auch nicht.
    Mich würde eher stören, wenn ich rechtsdrehende deutsche Bücher "einnorden" würde und dann der Titel links auf dem Kopf steht und der Rückentext da, wo ich den Titel erwarte. ;)

    Aber jeder Jeck ist anders!

    In der Bücherstube ist auch eine Kollegin, die die rechtsdrehenden Bücher umkippt. |)

    Nur wird man bisschen nachdenklich, wenn eine Behandlung nicht anspringt und es einfach nicht besser wird.

    Gegen Virenbefall kann man einfach nichts machen außer das Immunsystem zu befeuern.

    (Gegen manche Viren gibt es Medis, das sind aber ziemliche Hämmer [Zytostatika], gegen AIDS z. B.
    Bei Bagatell-Erkrankungen sind die zu nebenwirkungsreich und von daher nicht erforscht und nicht erhältlich.)