Beiträge von frolleinvomamt

    Ich hatte gestern ein Gespräch mit einer befreundeten Hundehalterin, die mir entsetzt mitteilte, dass sie beim Endokrinologen für die knapp einstündige Anamnese+Untersuchung und das große Schilddrüsenprofil über 350€ hinblättern sollte.

    Jetzt frage ich mich ob wir Glück hatten, weil wir weit weniger bezahlt haben (Verhaltenstierarzt) oder der Endokrinologe einfach so viel kostet. Der Gebührensatz war wohl der selbe.

    Da müsste man mal die beiden Rechnungen nebeneinanderhalten.
    Was wurde gemacht, was nach GOT abgerechnet?

    Und ob es bei einem anderen TA preiswerter ist, hängt ja nicht am Gebührensatz allein, sondern an den für erforderlich gehaltenen Untersuchungen.
    Und das kann man als HH im Vorhinein nicht abschätzen.

    (Btw: 350 € für so eine Routineuntersuchung finde ich happig ... wobei ja nicht klar ist, was alles gemacht wurde. Wurde auch geschallt? Wurden wegen unklarer Symptome Ausschluss-Tests gemacht?)

    Seit einiger Zeit fing unsere Hündin an, die von Natur aus schon immer sehr verfressen war, das Fressen zu verweigern.
    Zwar kommt sie und bettelt nach Leckerli, aber ihr Futter mochte sie nicht.
    Gebe ich es ihr draußen als Belohnung nimmt sie es, deshalb denke ich nicht, dass es an der Sorte liegen kann, denn wir beobachteten, dass sie Probleme mit der Menge hat. Also haben wir ihr die Portion aufgeteilt aber auch das möchte sie dann nicht fressen. Sie verweigert dann total dreht sich weg, bekommt richtig Angst und fängt an zu zittern.

    Liest sich so, als wäre die Vetoryl-Dosis zu hoch.
    Dann kippt das in ein Addison-Syndrom.

    Bei so vielen Baustellen ist es aber schwer, das einzugrenzen.


    die Alternative Cushing Complex

    Kannst Du vergessen!

    Ich habe selbst einen Cushing-Hund.
    Das Allerwichtigste ist, das Vetoryl gut einzustellen.
    Dann kannst Du zusätzlich die geschädigten Organe unterstützen.
    Leberdiät, möglichst fettarm. Ich gebe noch LupoCOx zum Futter.

    In der Anfangsphase habe ich auch CC gegeben ... mit null Effekt.
    Wenn das Cortisol permanent in die Organe bombt, dann hat "Blümchen-Therapie" keine Chance.

    Gute Besserung!

    Klar, es sind junge Ärzte die da rumhüpfen, aber sie sind auf dem neuesten Stand der Technik und des Wissens. Und sie sind nicht allein.

    Auch nachts oder am Wochenende?
    Da hockt doch meistens nur ein TA plus Assistentin in der Klinik am Nottelefon.

    Und was das "Wissen" der jungen TÄ angeht: Das ist vorwiegend theoretisch. Der praktische Anteil im Studium ist eher gering (gemessen an der Vielfalt der Anforderungen in der Praxis).