Beiträge von frolleinvomamt

    Wenn man nach "Hund hat mehr Hunger" googelt, stößt man Hauptsächlich aufs Cushing Syndrom und auf eine Schilddrüsenunterfunktion als Ursache.

    Endokrine Störungen zu checken, ist immer gut.
    Die TÄ doktern leider in der Regel lange an den einzelnen Symptomen.
    (Ist bei den Infektionskrankheiten ähnlich.)

    Bei cushing kommt auch vermehrter Durst hinzu

    Cushing ist übel!
    Da kann es x Symptome geben, aber keines muss dabei sein.

    Die SDU kann auch C.-Symptom sein.
    Wurde hier auch anfangs als Einzelbefund behandelt.

    Es ist ganz einfach; ein kastrierter Rüde riecht nicht mehr nach Rüde, er ist ein Neutrum.

    Nee, auch ein kastrierter Rüde weiß noch, dass er ein Rüde ist.
    Meiner ist mit 3 Jahren kastriert worden, und er würde es sich verbitten, von intakten Rüden bestiegen zu werden. Und läufige Hündinnen kennt er auch noch.

    Also nix mit Neutrum (in seinem Kopf).

    Ich würde den Englischen Garten meiden, wenn dort so viele unterbeschäftigte und hormongesteuerte Hunde rumlaufen, deren Besitzern es wohl wurscht ist.

    Sie soll die letzte Zeit hier schön haben, entspannt, freudig, fröhlich. Und sie soll merken, dass Menschen nicht immer doof sind und dass sie sicher ist hier.

    Toller Plan!
    Und toll, dass Du das auf Dich nimmst!


    Ich versuche ab und an, ihre wilden "Hoppel-Freu-Phasen" aufzufangen und zu bestärken. Aber das mache ich irgendwie falsch, ich bin zu gruselig für sie, obwohl ich alles moderat mache, normale Stimme, normale Bewegungen.

    Meine Erfahrung:
    Respekt vor den Ängsten der Hunde. Sie haben ihre Gründe.
    Da ist jede Form der Einflussnahme erstmal gruselig.
    Hund schützen, wo nötig. Kontakt anbieten, aber nicht erzwingen.
    Nimm Dich ganz zurück mit Deinen Erwartungen.
    Vergiss alle Erziehungsratgeber, denn Erziehung ist nicht das Problem.
    Vertrauen aufbauen geht nur über Respekt.

    Ich glaube schon, daß viele wissen, worauf angespielt wird, wegen der aktuellen Verfilmung als Serie, die gerde den Emmy Award gewonnen hat und viel diskutiert wird. Offenbar läuft sie auch erfolgreich in Costa Rica.

    Ich glaube allerdings nicht, daß man die Kenntnis davon bei jedem Redakteur und jeder Journalistin voraussetzen kann und muß, der oder die gerade von einer Wahl im Ausland berichtet.

    Na, wie jetzt?
    Viele wissen, aber Jouralisten nicht?
    Es ist doch deren Aufgabe, Ereignisse über das Wissen des "Otto Normal" hinaus aus der Übersicht zu deuten und in Zusammenhänge zu stellen.

    War zumindest früher mal so.

    Das ist doch nicht allgemeinverständlich.

    Nicht, wenn man nur den Titel des Romans/Films reinwirft.

    Würde sich der Redakteur aber die Mühe machen, die Bedeutung der Kostüme zu erklären, dann würde das auch erhellend sein, was die Zielrichtung der Proteste angeht.

    Das hat mMn weniger mit der Macht der Literatur zu tun, eher mit der Macht der Bilder (Ikonografie).

    Aber egal. Für Expertise ist ja keine Zeit. Nachrichten schnell raushauen und dazu irgendwas brabbeln ...

    Um ihren Protest gegen den Fundamentalisten zu demonstrieren, gehen Frauen in "historisch anmutenden Gewändern" zur Wahl, wie die Sprecherin erläutert. Tatsächlich handelt es sich dabei um die Tracht der versklavten Frauen aus Margret Atwoods SF-Roman The Handmaids Tale / Der Report der Magd.

    Ein gutes Beispiel für "Qualitätsjournalismus".
    Recherche nur noch bis zur Nasenspitze. :gelbekarte: