Wobei man in Niedersachsen den praktischen Teil nicht mit dem eigenen Hund machen muss und soweit ich weiss gibt es da auch keiner einheitliche "Prüfungsordnung". Was letztendlich gefordert wird liegt am Prüfer. Es geht da halt (eigentlich) nicht drum wie gut erzogen dein Hund ist, sondern ob du ihn gefahrlos für andere Menschen und Hunde durch die Situationen bringst. Ich weiss von Leuten die das mit ihrem Hund geschafft haben der weder einen Rückruf noch Fuss laufen kann.
Der genaue Wortlaut ist:
Im Verlauf der praktischen Prüfung soll unter anderem nachgewiesen werden, dass der Halter den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaigen Gefahren vorzubeugen. Der Halter muss den Hund so kontrollieren, dass von diesem keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht.(https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/the…raft-93854.html)
Find ich halt schwierig, denn woher weiß ich ob es für die Prüfer richtig ist wenn ich zum Beispiel intuitiv meinen Hund auf den Arm nehme wenn ein anderer Hund zu nahe kommt und sie pöbelt und ich weiß dass sie in letzer instanz zupacken könnte wenn sie sich bedrängt fühlt.
Ich glaub bei so einer Prüfung würde ich Gefahr laufen, alles was ich intuitiv mache um andere Hunde und meinen Hund voreinander zu schützen, nicht zu tun weil es vorgeschrieben wird und ich dadurch verunsichert wäre und meinen Hund mit verunsichern würde