Wir hatten eine etwas ruhigere Nacht. Hexe und ich haben beide tatsächlich mal etwas geschlafen. Ich war heute morgen aber zunächst dennoch der Meinung dass wir heute zum Tierarzt die letzte Reise antreten.
Weil sie kaum getrunken und nichts gefressen hat.
Hab dann der Tierärztin meiner Mama (die heute Notdienst hat) geschrieben und gesagt dass ich vorbei komme am Nachmittag.
Ich hatte Hexe wieder mit auf Arbeit genommen.
Dann im Laufe des Vormittags hat sie mit Hilfe von Spritze getrunken und paste geschleckt. Schleckreflex kam zurück.
Sie reagiert gut auf Ansprache, das Festparken in Ecken wurde weniger, sie hat Lösungen gefunden.
Dann hat sie geruht und plötzlich herzhaft gegähnt.
Nach dem zweiten Ruhen hat sie sich gestreckt. Sie torkelt weniger herum, erst wenn sie zu viel gelaufen ist und eben dann schwach wird.
Man muss sie zur Ruhe etwas zwingen.
War dann beim Tierarzt:
Das ich kein MRT möchte ist verständlich. Käme ein Tumor raus würde sie sowieso erlöst werden.
Sie ist tatsächlich im Moment wohl blind, wobei die Augen okay sind, rechts die Pupille ist noch leicht verzögert. Aber das wird evtl wieder. (Gestern waren sie unterschiedlich groß, in der Tierklinik noch nicht)
Die Blindheit kommt vom Kopf her.
Sie hat jetzt Kortison (hilft bei Entzündung) und Vitamine gespritzt bekommen. Zudem Antibiotika falls es Toxoplasmose war, nur um vorgreifend zu behandeln. Dann noch Reconvales damit sie nicht verhungert während sie noch nicht selbst frisst.
Jetzt heißt es abwarten. Wird es besser war es wahrscheinlich ne Infektion oder sowas. Wird es nicht besser wird erlöst.
Sie reagiert auf Geräusche, Ansprache und tastet sich mit den Tasthaaren vorwärts. Die Rennerei hat ein bisschen was von Autostimmulation, und natürlich ist sie verwirrt weil sie nicht sieht. Wie würden wir uns fühlen...