Beiträge von Kleenes87

    Czarek

    Es ist völlig in Ordnung wenn du so rational denkst und handelst und da deine Grenzen ziehst.

    Diejenigen die das Gefühl kennen, wissen was hier gemeint ist.

    Wenn du dieses Gefühl nicht kennst, in Ordnung, deshalb muss es aber nicht falsch sein.

    Und es hat überhaupt nichts damit zu tun dass man Gefühle dem Hund auflädt oder zu emotional mit dem Hund wird oder werden kann.

    Ob man den Hund nur als Hund sieht oder als Familienmitglied oder Partner/Kindersatz oder whatever ist jedem selbst überlassen, spielt hier in dem Thread aber überhaupt keine Rolle.

    So langsam hab ich das Gefühl wir reden dezent aneinander vorbei.

    Wenn ich von Selbstzweifeln in Bezug auf den Hund spreche, dann betrifft es auch nur diesen Bereich. Beruflich, oder im sozialen Umfeld hab ich keine Selbstzweifel (mehr). Ich beziehe das auf einen bestimmten Kontext, hier halt auf den Hund. Ich bin oft unsicher im Bezug auf Lucifer, weil meine Erziehungsmethoden so oft ins Leere laufen und ich dann halt einfach an meinem Ansatz zweifle. Und nichts anderes meine ich hier. Halt Selbstzweifel im Bezug auf ein konkretes Thema.

    Genau das meine ich.

    Von einer Sinnkrise rede ich hier gar nicht.

    Eher Engelchen und Teufelchen auf der Schulter bei der Hundeerziehung.


    Ich hab jetzt tagelang viel gegrübelt und gemacht... und viele Gespräche gehabt und jetzt tatsächlich für mich jetzt gesagt... ich hab alles richtig gemacht, ich teste was geht, setze um was klappt und freu mich drüber.

    Und den Zahn dass ich den "perfekten" Hund abgebe hab ich jetzt endlich auch raus.

    Irgendwer hier hat das ja schon formuliert das ich das gar nicht muss.

    Ich schaffe Grundlagen für ein gesundes Miteinander und kein Endprodukt.

    Punkt

    HiRoEm

    Hm... dann hätt ich ja alles schon abgearbeitet...

    Er springt ins Auto. Hält es auch aus.

    Sobald die Tür auf ist möchte er aber raus. Das üben wir aber grade auch dass er da noch nen Moment aushalten soll.

    Leinenführigkeit für meine Verhältnisse klappt gut.

    Futterritual klappt hier auch super.

    Sitz und Platz kann er, perfekt ist es noch nicht.

    Stubenrein ist er, bis auf einmal, da war ich etwas länger weg, passiert.

    Er kann kommandos auch auf Entfernung umsetzen und hört eigentlich ziemlich gut.

    Er fängt jetzt natürlich an bisschen auszutesten aber das geht.

    Fremde Menschen/Besuch ist noch etwas woran wir arbeiten müssen.

    Wenn er tief schläft kommt der Schutzreflex wo er knurrt und Zähne zeigt. Aber auf Ansprache ists gleich gut

    Jetzt muss ich echt mal blöd fragen:

    Was sollen eure Pflegis bei euch lernen und können (müssen) um in die Vermittlung zu gehen?

    Ist da der Anspruch anders?

    Wenn mein neuer eigener Hund hier ankommt erwarte ich eigentlich gar nichts. Und lass mir Zeit.

    Hier hab ich das Gefühl dass ich mehr leisten muss, warum auch immer.

    Gegen was sind eure reinen Wohnungskatzen geimpft? Und in welchem Abstand impft ihr? Und entwurmt/entfloht ihr sie auch?

    Edit: Und würdet ihr das auch tun, wenn ihr keine Hunde hättet?

    Meine Katzen wurden gegen alles geimpft.

    egal ob Hauskatze oder Freigänger.

    Die Gefahr dass sie entwischen besteht immer.

    Und dass man selber oder Besuch Keime mit heim schleppen ebenso.

    Ich wüßte gar nicht wie ich ohne Selbstzweifel überleben könnte.

    Das bringt micht vorwärts, ist ein Motor Dinge aus verschiedensten Perspektiven zu hinterfragen und zu betrachten, bringt Veränderung.

    Nur man darf/ sollte nicht übertreiben.

    Und das passiert hier manchmal.

    Gerade wenn natürlich einerseits Unterstützung kommt und man merkt man machts falsch.

    Und dann kommen zusätzlich noch Kommentare...

    und wenn man gerade eh angefasst ist... kippt es dann.

    Zumindest mir geht's so

    zum einen sind Fehler halt menschlich und unsere Hunde so wunderbar, dass sie in der Regel verdammt gut damit klar kommen, wenn wir welche machen und zum anderenhab ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass es (bissl anhängig vom Hundetyp) oft viel entscheidender ist, dass man hinter dem steht was man tut....also davon überzeugt ist....als das WAS man im Endeffekt tut.

    Ist wie im Berufsleben auch...man darf auch mal Mist machen, hauptsache, man verkauft den Mist überzeugend ;)

    Ich merk ich tu mich schwer mit dem überschwänglichen Loben und den "gestellten" Situationen.

    Ich verkauf mich nicht überzeugend genug. :upside_down_face: :see_no_evil_monkey:

    Ich war jetzt heute mal getrennt mit den Hunden spazieren.

    Erst mit dem Pflegi. U.a. um Rückruf üben zu beginnen.

    Und mich mehr auf ihn konzentrieren zu können.

    Und dann mit den Mädels etwas Me Time und Mädelszeit.

    Hat mir grad mal etwas geholfen auszubrechen.