Beiträge von Sus.scrofa

    Fallen die normal groß aus? Pflegst du die irgendwie besonder?

    Ich hab normalerweise Größe 39-40 und trage Größe 40. 39 hatte ich mir zum Anprobieren auch mal bestellt. In 40 kriegte ich aber problemlos auch noch diese Stiefel-/Rosshaarsocken rein.

    Ich habe hier ein Pflegespray von Le Chameau, hab das aber noch nie benutzt. Meine haben damals 130 € gekostet und sind jetzt gut 4 Jahre alt. Dafür dass die wirklich viel mitmachen mussten, kann man absolut nicht meckern. Wie gesagt, ich werde sie mir wieder kaufen.

    Übrigens kleiner Funfact:
    Kate Middleton wears Le Chameau Vierzonord Rain Boots in Vert
    Kate und ich haben den gleichen Stiefel- und Hundegeschmack. :D

    Ich mag die Le Chameau Vierzonord Lady. Die sind mit der Neoprenisolierung warm genug im Herbst und Frühjahr, meist auch noch im Winter. Ab zweistelligen Minusgraden ziehe ich Stiefelsocken rein. Möchte mir jetzt neue kaufen, weil meine inzwischen doch arg gebeutelt sind und habe daher auf den Drückjagden im letzten jahr mal mit Jägern und Förstern Rücksprache gehalten. Ich wollte gern mal was anderes ausprobieren, werde mir jetzt aber doch die gleichen wieder kaufen, weil alle durchweg der Meinung waren Le Chameau wären die besten. Bei Aigle waren die Hauptbeschwerdepunkte ebenfalls Undichtigkeiten und schnelles Einreißen, wenn man sich mal einen spitzen Stock oder Draht da rein rammt. Ich hatte letztens trotzdem mal Aigle anprobiert und fand die im Vergleich zu meinen ziemlich labberig vom Gummi her.

    Ich singe nicht für meinen Hund. Würde ich singen, wäre ihr das total wurscht. Musik ist ihr auch wurscht. Es sei denn, sie will schlafen und man dreht lauter. Dann seufzt sie genervt. Das war's aber auch.

    Ich heule aber für sie. Dann heult sie auch mit. Und das Video hier liebt sie auch - da gibt es kein Halten mehr:

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    Dachse treten besonders gerne da auf, wo viel Sandboden ist - wegen der Baue. Wir haben hier große Dachsvorkommen, weil der Stadtwald zum Großteil aus altem Meeresboden besteht. Wenn man abends an einer frisch gemähten Wiese sitzt, kommen 10 Dachse auf einen Fuchs. Normalerweise ist das eher andersrum. Die bilden größere Familienverbände. Hab hier schon welche mit 15 bis 20 Tieren gehabt. Das sind dann aber wirklich uralte riesige Dachsburgen, die jeder, der regelmäßig im Wald spazieren geht, kennt. Bei uns ist das Vorkommen aktuell mäßig. In der Regel werden die Gruppen ziemlich groß, bis die Dachsräude zuschlägt und dann ist der Bestand wieder deutlich kleiner. Die gehen zur Nahrungssuche hauptsächlich auf Wiesen und holen sich da Mäuse, Würmer und Insektenlarven, gerne auch Fallobst. Wenn bei euch einer wäre, würde man sicherlich hier und da im Garten auch mal ein paar Löcher finden.

    Den Abschuss des "Poblemdachses" auf dem Hundeplatz kann ich daher auch nicht empfehlen. Oft kommen diverse Familienmitglieder an die Futterplätze. Ob man da nun mal einen raus schießt oder nicht, wird auf die anderen und damit auf die Löcher im Boden keinen Einfluss haben. Ein Elektrozaun wird da sicherlich besser funktionieren, aber der müsste stark gepflegt werden, weil die untere Litze ja ziemlich nah am Boden verlaufen und regelmäßig frei gemäht werden muss.

    Bei Bissspuren am Kaninchenstall würde ich als allererstes den Fuchs oder den Steinmarder im Verdacht haben. Ein Dachs kann das auch, aber der kommt auf meiner Liste der Verdächtigen frühestens auf Platz 3. Als Allesfresser hat der so viele andere Möglichkeiten. Wie kommt der Bekannte ausgerechnet auf den Dachs?

    Ich muss ja auch gestehen, dass ich den Kieling nicht vertragen kann. Ich empfinde den zumindest in seinen Filmen ziemlich überheblich. Die ganze Wolfsnummer will ich ihm mal noch nachsehen, weil das sicherlich in vielen Dokus vorkommt, dass da gemogelt wird. Aber ich mag seine Art einfach nicht. Der hat mit Sicherheit schon einiges erlebt und auch echt "Eier in der Hose", aber das lässt er für meinen Geschmack manchmal etwas zu stark raushängen.

    Ist mit Sicherheit einfach Geschmackssache.

    @OldMcMetal

    Ich weiß genau, was du meinst. Ich bin zwar nicht in einem Forsthaus aufgewachsen, fühle mich aber auch im Waldnähe immer am wohlsten. Nicht am Meer, nicht im Flachland, es muss irgendwas hügeliges mit Wäldern sein. Ich werde so oft gefragt, ob ich keine Angst hätte, wenn ich ganz alleine im Wald arbeiten muss - teilweise auch nachts. Aber es gibt kaum einen Ort, an dem ich mich sicherer und wohler fühle. Tatsächlich trifft man auch mal zwielichtige Gestalten, aber die sind meistens völlig aus ihrem Element raus. Ich habe sogar mal mitten in der Nacht eine Gruppe Neonazis vergrault. Hab die gehört, Lampe aus, absolute Finsternis - keiner konnte mich sehen. Dann bin ich in kompletter Bundewehr-Montur aus dem Bach gekraxelt und von dannen marschiert, als wäre nix. Die sind auf die andere Straßenseite gegangen. :lol:

    Bin allerdings auch schon viermal mit der Polizei aneinander geraten. Dreimal wollten sie mich verhaften und einmal retten... Scheinen viele nicht so ganz normal zu finden, wenn man so ganz allein durch den Wald schleicht. :pfeif:

    Auf die Dauer möchte ich irgendwo in ein Eifler Kaff ziehen. Da alle anderen da weg wollen, sind auch die Immobilienpreise da sehr angenehm.

    Wahrscheinlich traut sich jemand nicht, den Junkmüll bei sich zu Hause oder bei seinem Arbeitgeber in der Tonne zu entsorgen. Aber man kann es doch im Auto lassen und beispielsweise an der Tanke wegmüllen, himmelnochmal.

    Bin da desillusioniert. Wenn man mal drauf achtet, wie viele Leute aufessen und ihre Bäckertüte, Coladose, Burgerkarton etc. einfach fallen lassen, wo sie gerade stehen - und das ohne rot zu werden oder sich mal umzuschauen, ob es jemand sieht. Ich glaube, da machen sich viele einfach gar keine Gedanken drüber. Vielleicht ist das ein Erziehungsproblem. Keine Ahnung. Meine letzte Hündin sammelte mit großer Motivation Plastikflaschen. Allein wie viele Pfandflaschen die nach Hause geschleppt hat... Ich glaube, da hatte ich den Welpenkaufpreis am Ende ihres recht kurzen Lebens wieder raus. Und so mitten im Wald fragt man sich ja schon: Die Leute tragen die volle Flasche vermutlich im Rucksack oder so, aber die leere dann wieder in den Rucksack zurück zu stecken, ist dann zu anstrengend, oder was? Was mir immer so Sorgen macht, ist der Spruch: Was, wenn das alle so machen würden? Das finde ich schon besorgniserregend, dass das zumindest immer mehr Leute so machen. Früher lag bei uns noch nicht so viel Müll im Wald (bin 33, also keine Oma).

    Gleiches gilt für Parkplätze. Es gibt kostenlose Kompost-Sammelstellen strategisch über die Stadt verteilt. Wieso macht man sich die Mühe, seine Gartenabfälle auf irgendwelche Wanderparkplätze zu fahren? Wenn man schon in Sprit investiert, kann man doch gleich zur Sammelstelle fahren? :???:

    Wo ich allerdings zur möchtegern-Ordnungsämtlerin werde, ist bei Haus- und Sperrmüll. Hier gibt's ein paar Parkplätze, da kippen die Leute alles hin - von Autoreifen bis Wohnungseinrichtung, Fernseher, gefüllte gelbe Säcke, Kartons mit Pröll drin. Da gucke ich, ob auf den Kartons noch Adressen drauf sind oder sowas (ist oft so!), fotografier die ab und verpfeif die beim Ordnungsamt. So ein asoziales Verhalten darf man nicht ungestraft hinnehmen, wenn man's irgendwie einrichten kann.