Weiß nicht, ob das konkret ein Hundehasser war, aber mir ist mal ein älterer Herr Im Wald begegnet, der schon aus weiter Ferne anfing, zu schimpfen, ich solle gefälligst meinen Hund anleinen (der 20cm neben meinem Knie neben mir her trottete). Ich hab sie dann auch am Halsband genommen, weil ich dachte, der Opa hätte Angst. Nix da! Opa wollte sein Revier markieren. Opa erklärte mir toternst, ich habe den "Köter" im Wald anzuleinen. Es gäbe ein spezielles Abkommen der Aachener Jägerschaft, dass jeder frei laufende Hund sofort erschossen werden dürfe. Es war Spätsommer, ich in Jeans, Trägertop und Turnschuhen unterwegs und er mit Sicherheit in Sachen Emanzipation irgendwo in den 30ern zurück geblieben. Jedenfalls hatte der arme Kerl keine Chance, zu erkennen, dass ich selbst Mitglied der Kreisjägerschaft bin.
Ich habe mich dann freundlich für die Warnung bedankt, das wäre mir bekannt, aber mein Hund hätte eine Ausnahmegenehmigung, weil sie vorzüglich Jagdhorn spielen könne. Und im übrigen solle er bei seinem weiteren Spaziergang vorsichtig sein, denn hier lägen überall Dippdappen-Fallen. Meistens fallen einem ja in solchen Situationen nie die richtigen Worte ein, aber an dem Tag war ich gut drauf. Das Gesicht werde ich mein Leben lang nicht vergessen! ![]()
Am dreistesten fand ich, dass er mich offenbar für blöd genug hielt, dass ich ihm glauben würde, dass eine Jägerschaft über Recht und Gesetz hinweg mal eben entscheidet, dass sie jetzt einfach so alle frei laufenden Hunde abknallt... ![]()