Beiträge von TinasShadow

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten. Es ist alles aussichtslos leider. Ich war heute erneut dort und auch die Lunge ist bereits befallen. Momentan geht es ihr aber noch sehr gut, deshalb wollen wir ihr noch Zeit bis nächste Woche geben, sollte sich daran nichts ändern. Dann werden wir sie hier zuhause ganz in Ruhe einschläfern lassen. Es tut so unglaublich weh, aber es gehört leider dazu.

    Sie war mein erster und wird mein letzter Hund sein.

    Liebe Grüße
    Tina

    Hallo liebe Forengemeinde,

    mein Leben ist derzeit eine einzige Anhäufung tragischer Umstände, die ich gar nicht alle erzählen kann und mag. Ich kann langsam nicht mehr. Eine davon war, dass meine bis dahin gesunde, Aussiehündin erst Anaplasmose bekam und dann einen Mammatumor. Eigentlich wollten wir sie nicht mehr operieren lassen, aufgrund ihres Alters (13), doch zwei Zähne verursachten Probleme und mussten raus, weshalb wir uns dazu entschieden, im Zuge dieser Vollnarkose auch den Tumor mit zu entfernen, da die Luge noch frei von Metastasen war. Das war im März. Leider kam es in der Folge zu Wundheilungsstörungen, in der sich die Naht öffnete, und einer erneuten Not-OP. Es dauerte Wochen bis alles verheilt war und zwischenzeitlich bestand sogar der Verdacht auf MRSA, was sich aber nicht bestätigte.

    Inzwischen ging es ihr wieder richtig gut und wir schauten hoffnungsvoll in die Zukunft. Erst letztes Wochenende lief sie wieder einen Horse Dog Trail mit ...

    Seit zwei Tagen war sie etwas kürzer und flacher in der Atmung, weshalb ich gestern erneut mit ihr in der TK war. Mit dem niederschmetternden Ergebnis, das sie uns dann mitteilten, hätte ich niemals gerechnet. Shadow hat einen Milztumor und bereits Metastasen in der Leber. In der Lunge wird vermutet, aber die TA meinte, dass wir das gar nicht erst noch untersuchen müssten, da dieser Befund so schwerwiegend ist, dass wir gar nichts mehr machen können. Eine erneute Operation würden wir ihr nicht zumuten und aufgrund der Metastasen, wäre es auch nicht sinnvoll. Ich dachte erst, wir reden wenigstens noch über ein paar Monate oder Wochen, aber sie sagte, dass es tatsächlich schon recht bald so weit sein könnte. Irgendwann würde der Tumor reißen und der Hund innerhalb von Sekunden schmerzfrei innerlich verbluten. Da wir (mein Ex-Freund und ich) das nicht möchten, haben wir entschlossen ihr noch ein paar schöne Tage zu schenken, da es ihr sonst sehr gut geht und sie dann einschläfern zu lassen.

    Ich weiß im Moment nicht mehr ein, noch aus. Dieser Hund ist alles für mich und ich hatte immer gehofft, dass sie mal steinalt, weil sie immer gesund und munter war und vor allem so klein und leicht ist (46 cm) und die Kleinen ja meist älter werden. Wir werden sie nicht leiden lassen und dennoch möchte ich wenigstens den einen Versuch starten und fragen, ob es noch Wunder gibt... ob irgendjemand jemanden kennt, bei dem ein Hund mit dieser oder ähnlicher Diagnose durch eine bestimmte Behandlung (egal was), trotz dass er dem Tode geweiht war, zumindest noch einige Zeit länger beschwerdefrei leben konnte? Ich muss das wissen, da ich mir sonst ewig Vorwürfe machen würde, wenn ich davon im Nachhinein höre.

    Bitte schreibt mir.

    Traurige Grüße
    Tina