Beiträge von Bubara

    Ich wollte gerade Bilder von meinem Teilzeit, 50% Hovi hochladen, aber ich habe vom Jahr 2018 echt nur verschwommene Fotos von dem Kerl! Bei nächster Gelegenheit lichte ich ihn mal in voller Pracht ab :D


    Zeigt doch mal nochmehr Bilder von eueren Hübschen! :cuinlove:



    (Anfangs Jahr wurde ich übrigens von einer entfernten Verwandten nach Hause gebracht - der Hund meines Vaters soll ja selbstständig den Hof bewachen, was er mit Bravour gemacht hat! Er entfernte sich nicht zwei Meter von der Haustüre und machte Radau. Danach bin ich aus dem Auto ausgestiegen und habe das Wiedersehen mit ihm gefeiert, danach war kuscheln angesagt :smile: Er ist eben ein echter Hof - wart, wie man es sich wünschen kann!)

    ICH handhabe das ebenso wie @Maus1970 - der HUND... Naja :ugly: :hust:


    Früher gab es bei mir nur: Kurze leine = lockeres Fuss (der Hund kannte nur HB)


    Dann hatte ich plötzlich eine unverträgliche, unerzogene, jagdtriebige Hündin aus dem TS - da lernt man Prioritäten ganz schnell neu setzen...
    Wenn sie entspannt ist, hängt die Leine locker durch, Leinenziehen ist bei ihr im Normalfall Symptom für Stress.
    Mittlerweile klappt das Leine / HB System einigermassen, aber nicht bei Aufregung (zb. an neuen und besonders spannenden Orten)

    Ich habe das bei meiner auch (weiss natürlich nicht, ob es bei euch das selbe ist |) ) und nenne es den Leineneffekt :hust:


    Frau Hund weiss, dass sie tun und machen kann an der Flexi, was sie will, da sie da immer Freizeit, bzw "Freigang" hat (hat ja nichts mit Leinen gehen zu tun). Anders als im Freigang muss sie mich null im Auge haben, weil: ich bin ja an der Leine - da taucht sie dann also voll ein in ihre Nasenwelt (Frauchen warnt sie ja dann schon, wenn was kommt....) und interessiert sich genau null für den Leinenträger.


    Bei mir gibts nen dezenten Anschiss wenns zu doll wird und sonst lass ich sie halt machen... Für Training brauche ich deshalb im Normalfall die Schlepp. Aber eben: keine Ahnung, ob es das auch bei euch sein kann oder eher nicht!

    @MarryM93 - es muss nicht sein, aber Hetzen (auf Spur jagen habe ich noch nie gesehen) kann schon ein Thema sein.


    Ich ganz persönlich werde beim nächsten Staffie (egal ob Welpe oder TS) von Anfang an mit Vorsteh Training dagegen arbeiten (aus dem Jagdhundebereich).
    Meiner Ansicht nach ist es bei Staffies &co. Einfach sehr wichtig, dass sie NIE kopflos irgendwelchen Dingen hinterherhetzen dürfen. Kein Ballspiel o.ä. (ausser natürlich im sinnvollen Training).
    Sie sollen lernen, Bewegungsreize zu ignorieren.
    Versteh mich nicht falsch, es sind natürlich keine Jagdhunde im klassischen Sinne, aber ihre starke Affinität auf bewegte Objekte zu reagieren (und zwar mit "hetzen, packen, töten") macht sie schon zu Hunden, bei denen man da ein Auge drauf halten sollte.

    Hier muss ich doch auch mal reingrätschen :D


    Vorneweg: ICH LIEBE staffies - wirklich! Aber sie sind schon ein Spezialfall... Ich kenne mittlerweile ziemlich viele.


    Es gibt einige "Problemherde" bei diesen Hunden:


    1. Was schon mehrmals erwähnt wurde: Unverträglichkeit. Sehr oft sind es einfach Hunde, die andere Hunde nicht mögen / nicht brauchen. Das Problem bei diesem Typ Hund ist effektiv, dass sie bei falscher Führung andere Hunde ernsthaft verletzen. Die pöbeln dann nicht nur mal eben ein biesschen rum, die meinen das meistens schon sehr ernst.
    Aber ich denke, wenn man da schon hundeerfahren ist, von beginn an ein Auge darauf hat und den Welpen aus einer seriösen Zucht holt, dann ist das handelbar. (Oder natürlich einen vernünftig abgeklärten Hund aus dem TS).


    2. Jagen. Das haben viele Leute nicht im Auge, aber ich kenne mittlerweile zahlreiche Staffies (meine inklusive) die besonders auf Sicht jagen wie die Schwei... Die Hetzen für ihr Leben gerne.


    3. Ist mit Punkt 2 verknüpft. Fehlgeleitetes Jagdverhalten - kommt bekannterweise bei der Rasse vor, wie wir alle von den Medien wissen. Dieser Typus Hund muss einfach von anfang an sinnvoll mit bewegbaren Objekten / Lebewesen sozialisiert werden, sonst kann das übel in die Hose gehen. Und zwar wirklich übel.


    4. Sie sind oftmals eher etwas aussen fokussiert. Sie arbeiten zwar gerne mit ihrem Menschen zusammen, aber wenn man ihnen nichts aktiv anbietet entschliessen sie gerne, dass sie auch ganz gut ohne den Menschen unterwegs sein könnten :hust:


    So und jetzt zu den Punkten, weshalb man sie einfach lieben muss :herzen1:


    Es sind unheimliche Schmusebacken, sie lieben Körperkontakt und können (in den allermeisten Fällen) ganz wunderbar ganze Sonntage mit ihrer Familie auf der Couch gammeln.
    Sie sind, wenn gut sozialisiert, goldig mit allen Zweibeinern. Ich habe noch kaum andere Hunde gesehen, die so geduldig und vorsichtig mit Kindern agieren, wie Staffies. Sie sind gegenüber fremden Menschen distanziert bis freundlich, selten überschwänglich bei Fremden.
    Sie sind richtige Clowns, fröhlich und aufgestellt und vor Allem: zum Pferdestehlen! Es gibt so gut wie nichts, was man mit einem Staffie nicht machen kann: Nasenarbeit in aller Form, Joggen, Fahrrad fahren, Obedience, Wanderungen, Schwimmen, Tricksen,...
    Sie sind keine "Arbeitshunde" wie andere Arbeitsrassen, brauchen aber meiner Meinung nach schon ein ordentliches Pensum an Bewegung. Kopfarbeit macht ihnen Spass, ist meiner Erfahrung nach aber nicht Prio I.


    Und wie immer - die Ausnahme bestätigt die Regel |)

    :winken: meinerseits war das nicht als Vorwurf gemeint - mehr als Gedankenanstoss :D


    Generell frage ich mich aber gerade auch: wie viel "Freizeit" hat der Hund? Gerade die Stadt ist für Hunde von den Eindrücken her auch einfach sehr fordernd. Aber auch Du / dein Freund fordern zugleich sehr viel Aufmerksamkeit, Orientierung,... Das ist alles anstrengend für den Hund!
    Wie oft darf sie einfach "sein" - ohne Kommando, ohne Eile irgendwie gehen zu müssen,....


    Da kommt mir direkt dieser Blogbeitrag in den Sinn, den ich vor einiger Zeit gelesen habe und noch ganz interessant fand. Ich glaube, vielen Hunden würde etwas weniger Gehorsam und mehr "Dödeling" ganz gut tun...


    Und wiederum: nur ein Gedanke, der vielleicht nicht zutrifft.

    Ich glaube, da muss echt ein Profi draufschauen....


    - es kann sein dass der Hund pubertiert
    - es kann sein, dass der Hund verunsichert ist durch: Unklarheit eurerseits, Stadtleben,...
    - ...


    Durch den PC etwas zu sagen, ist da echt mehr raten.


    Eins schlag dir aus dem Kopf: Respekt ist nichts, was man erhält, weil man jemanden vom Sofa kickt. Eher im Gegenteil...

    Noch ein kleiner Nachtrag (ich bin die couche ja, bett nein fraktion ;) ) :an fremdem Orten darf Frau Hund mit ins Bett - ich schleppe da extra immer bettlaken etc. Mit. Sonst schläft sie nicht gut durch (und das wiederum lässt mich nicht gut schlafen... :hust: )