Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich denke, das ist schon so eine Charaktersache. Wenn ein Hund nicht will, will er nicht. So wie meine Luna. Die hat ja nicht weniger "Liebe" bekommen, als Joy, Tex oder Bliss. Sie wollte das so einfach nie. Und Bliss kommt ja aus ner recht lieblosen Umgebung bei ihren Vorbesitzern und die ist jetzt die totale Schmusemaus.

    EdiT: Jetzt wo ich Murmelchens Beitrag lese...Bliss mag es auch nicht, beim Arbeiten angefasst zu werden. Das nervt sie. Tex liebt das dagegen.

    Also bei meiner Border-Spitz-Hündin kommen die zwei Rassen auch gut zur Geltung.

    • Sie wacht und ist hoftreu.
    • Jagdtrieb ist da, aber nur was Mäuse und Eichhörnchen angeht.
    • Sie hat viel Will to please und denkt bei jedem Arbeitsschritt mit. Allerdings in sehr angenehmem Umfang und nicht so manipulativ, wie ich meine Aussies erlebe. Action gerne, aber Rumlungern ist auch cool.
    • Sie ist sehr sensibel. Bitte nicht laut werden!
    • Fremdhunde ja, aber gespielt wird nicht.
    • Ansätze von Hüteverhalten hat sie nie gezeigt.

    Nein, meiner war die Lehrstunde, die mir viel von meinem heutigen Wissen beigebracht hat und mich dazu veranlasste die ganzen Mythen vom gesunden Ostblut, dem ursprünglichen Altdeutschen und der dauerkranken Hochzucht mal genau zu durchleuchten.

    Ich wollte einen gesunden, nervenstarken Schäferhund für meinen Mann. Damals rollte die "DDR Blut ist besser" Werbewelle gerade mit voller Wucht an. Ich hatte damals nicht die Hälfte des Wissens, das ich heute habe und hab mich von den Versprechungen der Ostblut Züchter einlullen lassen und erst nach und nach bröckelte auch beim DSH die heile Ostalgiewelt.

    Aus Schaden wird man klug. Nur werde ich in Zukunft wieder nach Möglichkeit aus den Fehlern anderer lernen, wie ich es beim Dobermann gehalten habe.

    Ich habe dazu mal eine (vielleicht ganz dumme) Frage. :ops:
    Wie blickt man denn als Schäfi-Neuling durch, welche Linien gesund und wesensfest sind? Ich finde das beim Schäferhund irgendwie extrem schwierig, weil es so viele Zuchten und festgefahrene Meinungen gibt.
    Ich träume ja davon, mir irgendwann (in 5-6 jahren) mal einen Schäfi zu den Aussies dazuzuholen. Gesund, arbeitswillig und nervenstark sollte er auf jeden Fall sein. Aber wo fängt man da an? ich finde das beim Schäfer als Anfänger sehr schwierig, zumal in meinem Verein eher Hütis und Mixe rumlaufen und man da auch keinen Rat findet.

    Meine sind beide große Schmuser. Tex lässt sich schmusen und beschmust mich (er knibbelt mit den Zähnen), liegt gerne mit Körperkontakt und genießt das richtig. Er geht nur weg, wenns ihm zu warm ist. Bliss ist noch mal eine Ecke schmusebedürftiger. Die würde am Liebsten in mich reinkriechen, schläft gerne auf mir drauf, knutscht, knibbelt und braucht irgendwie immer irgendwo einen Kontakt zu mir. Eigentlich liegt immer irgendwo ein Hund an mir dran. Und wenns nur mit einer Pfote oder einer Schwanzspitze ist. Untereinander kuscheln die auch sehr viel und ausgiebig, groomen sich und schmusen gegenseitig im Fell rum. Ist schon sehr harmonisch hier :D. Im Bett schlafen die zwei natürlich auch. Ehrensache. Zumindest anfangs. Dann ziehen sie sich irgendwann auf ihre Liegeplätze zurück weil zu warm.

    Meine alte Luni war zum beispiel noch nie ein Hund, mit der man richtig toll schmusen konnte. Streicheln ok, aber bitte hier nicht und da nicht und so richtig Kontakliegen ist bäh. Da sind mir meine zwei Andock-Aussies irgendwie lieber :D. Seit sie eine alte Omi ist, hat sich das verstärkt. Die ist von zu viel Geschmuse sehr schnell genervt.

    Trotzdem ist sie schon nachts einem Reh hinterher, das wir nicht gesehen haben und ließ sich abrufen! Also trotz allem nicht mit anderen Sichtjägern zu vergleichen. Ein Hütehund muss ja trotz Schafe im Blick ansprechbar und lenkbar bleiben.

    Ich denke auch, dass es bei Hütehunden mit der Kontrollierbarkeit des Jagdtriebs deutlich einfacher ist. Trainiert man das früh genug, sind sie auch in solchen Situationen ansprech,-und abrufbar.