Beiträge von DiemitdenAussies

    So. Wir sind vom Training zurück und ich bin echt zufrieden. Wir sind heute unseren bisher längsten Parcours gelaufen. 17 Geräte, die wir uns erst ins Sequenzen erarbeitet haben. Manche richtig kniffelig, weil sie aus A3 Parcouren stammten :shocked: . Aber es war richtig klasse. Bliss ist super gefolgt, war schnell, motiviert und führig. :applaus:
    Hat riiiiesen Spaß gemacht. Am Ende klappte sogar der gesamte Parcours am Stück. Mit Slalom!!! :hurra: :hurra:
    So macht Trainings Spaß.

    @Streichelmonster meiner frisst Gemüse auch erst seit ich es im Gewolften Fleisch gebe . Oder eben dann komplett püriert .

    Und keine Sorgen , wenn er kein Gemüse und Obst mag , ist das auch kein Problem ! Ein Hund frisst in der Natur auch nicht täglich den Mageninhalt . Es
    kommt nämlich sehr auf die größe eines Beutetier an . Und wenn nicht , kannst du es durch Flohschalensamen ersetzen . Ebenso durch Kräutermischungen.
    Obst und Gemüse sind nicht Überlebenswichtig sondern eine ausgewogene Mitte ist wichtig . Auch Gemüsepulver wäre noch eine Option!

    Danke für die Tipps! behalte ich im Hinterkopf.

    Reis käme in Frage. Auch Bratkartoffeln sin eine gute Idee. Die würde er sogar fressen glaube ich. Grundsätzlich bin ich mit Getreide lieber vorsichtig, weil Tex darauf mit starken Blähungen reagiert. Außerdem neigt er zum Moppeln, wenn ich da nicht aufpasse. :hust:

    Ok du gibst weniger Wolfsblut, als in der Fütterungsempfehlung steht, von daher könnte das dann doch passen mit dem Protein.

    Wenn du bisher Gemüse pur gefüttert hast und dein Hund das nicht gefressen hat, würde ich nicht davon ausgehen, dass dein dein Hund gar kein Gemüse fressen würde. Mein Hund war auch mal so, aber gemixt unter gewolftem Fleisch geht es super rein. Und seit ich Gemüse koche, Würze, Fett oder Brühe dazugebe und noch Kartoffeln, Nudeln, Hirse mit rein mache, evtl. etwas Kokosmilch, Schmand, Sojasahne oder ähnliches in den Kochtopf dazu tue, wird das Gemüse inhaliert. Dazu musste ich mich aber auch erstmal aus dem "starren Barfkosett" befreien ;)

    Auch nochmal danke, für die Anregungen. Mir fehlt da einfach noch Durchblick und Erfahrung.
    Ich denke, ich muss da einfach mal rumprobieren. Ich denke, ich werde den neuen Sack mal zuende füttern und mich in der zeit nochmal kräftig ins Thema einlesen. Es scheint ja viele Möglichkeiten zu geben, es richtig zu machen. mehr als ich dachte.
    Danke für die vielen tollen Ratschläge. :bindafür:

    Ich weiß nicht welche Menge du vom Trockenfutter fütterst, aber wenn ich mir die Fütterungsempfehlung anschaue, dann wäre der Proteinbedarf damit überversorgt, weshalb ich beim Barf weniger Fleisch füttern würde.

    Tex bekommt zwischen 250 und 300 Gramm, Bliss zwischen 150 und 200 Gramm am Tag. Je nachdem ob und wieviel Kauzeug, Leckerlis etc es gibt.

    Nein, 19 kg wäre der Bedarf beim Vollbarfen.


    Ich bin von insgesamt 46 kg Hundegewicht ausgegangen. Wenn du 2 % vom Körpergewicht fütterst, bräuchtest du pro Tag 920 g Futter. Das wären in 30 Tagen 27,6 kg. Davon 70 % tierischer Anteil sind 19,32 kg.
    Wenn du an 4 Tagen pro Woche die halbe Tagesration durch Barf ersetzen willst und du nimmst 60% tierischen Anteil, bräuchtest du ca. 4-5 kg Fleisch pro Monat.

    Ganz lieben dank dafür! ich glaube ich habe laut Tabelle grob das komplette Futter ausgerechnet, um überhaupt mal eine Zahl zu haben...also mit allem drum und dran und vergessen, dass nur 70% davon Fleisch sind... :hust: . Das meine ich damit...ich bin echt ein Rechenblödi. :ops:
    Bei 19 Kilo könnte ich sie sogar voll barfen =).
    Ich müsste dann eben nur öfter im Monat bestellen.

    Ich habe jetzt aber erst gelesen, dass dein Hund kein Gemüse/Obst frisst. Das finde ich schwierig, nur mit Fleisch würde ich auf gar keinen Fall teilbarfen, gerade wenn das TroFu eh schon so einen hohen Proteinanteil hat. Meine Berechnung ging jetzt davn aus, dass 30-40% pflanzlicher Anteil gefüttert wird. Wie hast du denn deinem Hund bisher Gemüse serviert?

    Gemüse gab es bisher versuchsweise roh und in gekochtem Zustand. Beide Varianten hat er verschmäht. Ich weiß nicht, ob er es püriert und untergemischt fressen würde. Das müsste ich mal ausprobieren.

    Danke für deine Antwort.
    Ich füttere Wolfsblut Wild Duck. Das hat einen Proteinwert von 21%.
    So sehen die restlichen Werte des Futters aus:

    Fettgehalt9 %
    Rohfaser3 %
    Rohasche8 %
    Feuchtigkeit8 %
    Umsetzbare Energie3590 kcal/kg


    Ich komme auf ca. 19 kg Fleisch, wenn ich das Ausgangsgewicht deiner Hunde nehme, davon ausgehe, dass sie 2% vom Körpergewicht bekommen und 70% Fleischanteil. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass von Wolfblut das Rohprotein eh schon recht hoch ist, sodass ich persönlich sogar eher auf 60% Fleischanteil reduzieren würde (wenn es so ist).

    Das wäre jetzt die Kilozahl, die ich bräuchte, um die beiden teilzubarfen, richtig?
    19 Kilo wären für mich schon eher machbar, da ich dann auch einmal in der Woche Fleisch bestellen und für die Woche einfrieren könnte. Ein bisschen Platz im Gefrierfach könnte ich mir da ja freimachen. Ich könnte halt nur nicht für den ganz Monat vorportionieren und das in die Truhe packen.

    @anfängerinAlina Es geht um die Überversorgung durch das andere Futter zusätzlich ! So würde ich es jetzt auffassen . Und ja , ich finde es auch sehr schwierig wenn man Teilbarfen möchte und das andere Futter beibehalten will . Es ist einfach wenn man komplett Barft und die Versorgungswerte dann ausrechnet !

    Ja genau darum geht es, danke. :bindafür:
    Ich habe halt null Ahnung davon und ich habe mir schon gedacht, dass das schwierig werden könnte. Teilbarfen würde ich eigentlich auch vor allem aus Platzgründen. Schwierig finde ich es eben auch, gerade weil mich die Rechnerei sehr verwirrt...

    Außer du kaufst das Fleisch was du willst und verfütterst es die kommenden 2 Tage ! Pansen , Innerein ect. ist hald einfacher zu bestellen finde ich . Wobei ich aufgrund dem Fleisch nur noch bestelle da ich es nirgends so bekomme .

    Ich müsste das dann auch frisch kaufen. Ein bisschen was kann ich ja einfrieren. Vielleicht maximal 5 Kilo. Beide Hunde bräuchten laut Broschüre zusammen etwa 26 Kilo Fleisch monatlich, wenn täglich jede Mahlzeit aus BARF bestünde und kein Getreide dabei wäre.
    Ich weiß eben auch nicht, ob ich das Fleisch problemlos so irgendwo bekommen kann. Allerdings wohne ich auf dem Land. Es gibt hier viele Landfleischereien, Raiffeisenmärkte und traditionelle Metzgereien...da müsste ich mich dann mal erkundigen, was ich wo wie bekommen kann.

    Mir wurden die Broschüren von Swanie Simon sehr ans Herz gelegt, die sollen für wenig Geld viel Wissen vermitteln. :ka:

    Die Broschüre wurde mir auch von der Züchterin meiner Hündin als Einstieg empfohlen. Ich habe jetzt reingelesen und war wirklich erst einmal überrascht, wie unkompliziert das im Grunde zu sein scheint mit dem Barfen. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich sogar jetzt, nach der Lektüre des Heftes, direkt voll barfen.

    Für mich bedeutet positives Arbeiten mit dem Hund nicht! mit dem Hund zu diskutieren. Bei uns sind Kommandos ebenfalls absolut verpflichtend. Wenn man die Kommandos positiv aufbaut und zunächst nur dann nutzt wenn der Hund die Ausführung auch leisten kann wird der Hund sie später immer zuverlässig ausführen. Ohne zu diskutieren. Der Hund hat dadurch, wie selbstverständlich, gelernt, daß er Kommandos immer befolgt, daß es sich für ihn lohnt und etwas schönes ist. Da wird nie diskutiert. Und um das zu erreichen brauchten wir keine Strafen.

    In der Theorie sehr richtig. Bei Bliss klappt das auch genau so ganz prima. Mein Rüde fragt aber zwischendurch schon noch mal nach, ob gewisse Regeln noch bestehen. Er ist ein eher selbstständiger Hund und entscheidet sich, wenn er nicht hört, ganz bewusst dagegen. Also: ich rufe freundlich, er guckt, schnüffelt weiter und lässt mich stehen. Das ist auch der Grund warum der heute, nach 6 Jahren immer noch phasenweise an die Schleppleine kommt, wenn das Überhand nimmt. Und den habe ich seit dem Welpenalter auch mit positivem Verstärken und später an der Schlepp über Monate aufgebaut. Sollte er also eigentlich können...Es gibt aber dinge, die er manchmal wichtiger findet. Egal wie nett wir da trainiert haben. Er ist auch null bestechlich btw.

    um mal vom Rückruf wegzukommen: Wie ist das bei rein positiv erziehenden HH eigentlich mit wirklich bei groben Verstößen? Wie regelt ihr das? Ich schlage meine Hunde nicht noch trete ich sie oder sonstwas, aber ich packe sie mir in gewissen Situationen dann doch und bin nicht zimperlich. Sprich: ich werde dann sehr bestimmt, baue mich vor ihnen auf und blocke sie entschieden. Zum Beispiel, als meine Hündin mein Hundeömchen greifen wollte. Das ging einfach überhaupt nicht.

    @Gammur: Da schließe ich mich an.

    Also, eigentlich finde ich das nicht besonders (zeit-)aufwändig. Ich rufe, sie schnüffelt/starrt rum und ignoriert mich. Ich stelle mich neben sie, spreche sie an und nenne deutlich ein Kommando, das sie aus dem FF beherrscht und von ihr nicht viel Aufmerksamkeit erfordert (meistens Sitz). das führt sie in der Regel aus, und dann geht es eben wie beschrieben weiter. Schnüffeln und starren sind übrigens auch kommandos, notfalls würde ich einfach die nehmen, aber soweit runter verhandeln musste ich bisher noch nie :D
    In Situationen in denen es brennt wird aber bei uns nicht lang rumgefentert. Dafür haben wir den positiv aufgebauten Geschirrgriff!

    Aber darum geht es doch. Der Hund ist nicht immer unbedingt im direkten Einwirkungsbereich. Oft sind (bei uns jedenfalls) schon einige Meter dazwischen, die der Hund erstmal rankommen muss, damit ich ihn anleinen kann.
    Neulich bin ich am Waldrand entlanggelaufen und meine waren weiter voraus. Nebendran war eine Wiese, auf der Bliss herumtobte. Plötzlich hörte ich Motorengeräusche und da knallten auf einmal zwei Autos um die Ecke..auf der Wiese. (Das macht die Dorfjugend hier schonmal :| ) Bliss gerufen, sie kam sofort, angeleint, alles gut. Wäre sie da nicht gekommen und hätte rumdiskutiert, hätte das echt bescheiden ausgehen können. Ist natürlich eine Extremsituation aber die hat mir mal wieder deutlich gezeigt, dass ich es nicht akzeptieren kann und will, dass meine Kommandos erstmal hinterfragt werden.

    Also erst mal ist es ja so, dass die Motivation zu kommen mit jedem geglückten Rückruf höher wird. So funktioniert halt Konditionierung. Bei uns ist es so, dass wir, sollte Nosy eines unserer Kommandos ignorieren, zu ihr gehen und mal gucken was geht. Sitz, oder schauen oder sonst was möglich unaufwändig/simples. Klappt das, wird gemarkert, belohnt und gleich darauf gibt es noch mal das missglückte Kommando, das jetzt allerhöchstwahrscheinlich klappt. Das wird dann wieder schön belohnt (z.b. indem wir ihr erlauben, mit dem weiter zu machen, was sie eben so beschäftigt hat, was das Kommando weiter festigt), ich hab die Aufmerksamkeit des Hundes und alles ist gut, ganz ohne Strafe.

    Und wie lange dauert das dann?
    ich rede jetzt von Situationen die brenzlig werden können, wenn es schnell gehen muss. Hast du echt immer die Zeit und die Nerven, das so zu lösen? Auch wenns grad brennt. Man hat doch meist einen triftigen Grund, seinen Hund zu rufen (außer man übt grad noch den RR...das ist etwas anderes). Und da will und kann ich nicht erst rumdiskutieren, clickern und warten.
    Edit: Versteh mich nicht falsch. Ich finde die Lösung gut und wenn sie für euch passt ist das super.

    Hier leben seit 20 Jahren unkastrierte Hündinnen, die alle Freilauf bekommen, außer in der Standhitze. Seit 5 Jahren lebt ein intakter Rüde mit im Haus. Hier kommen Ups-Würfe dennoch nicht vor, weil aufgepasst wird wie ein Schießhund und die Hündin in der Standhitze nicht aus den Augen lasse. ist alles machbar. Aber wenn man keine Lust auf ne Woche Dauerkontrolle hat, ist kastrieren sicherlich die bessere Lösung.

    Edit: Süße Zwerge sind das. Und die Drei rechts sind echt lustig gezeichnet. =)