Ich habe eine Frage an euch.
Am 18. möchte sich meine Mutter eine 10 Monate junge Aussiehündin anschauen. Die derzeitige Besitzerin kann dem Hund nicht gerecht werden. Die Hündin entwickelt langsam Fehlverhalten und die Besitzerin hat mittlerweile Angst vor ihr. Die Trainerin, eine langjährige Bekannte meiner Mutter und mir, sprach uns an, ob wir uns nicht vorstellen könnten, die Hündin zu nehmen, denn abgeben möchte die Besitzerin sie auf jeden Fall. Sie bekam die Hündin von ihren Söhnen geschenkt. Die Hündin sei eigentlich ein netter Hund, der auch Grundgehorsam habe und sich eher unterwürfig anderen Hunden gegenüber zeige, so unsere Bekannte. Sie fügt sich gerne ein und ordnet sich lieber unter, als zu führen.
Meine Mutter sucht gerade sowieso nach einem Hund. Unser Hundeömchen ist vor einigen Monaten verstorben. Sie "leiht" sich zwar schonmal meinen Rüden, möchte aber gerne wieder einen eignen Hund haben, mit dem sie auch im Verein aktiv sein kann.
Nun zu meiner Frage: Wir leben hier ja zusammen in einem Haus. Die Hunde wären also quasi bis auf wenige Ausnahmen (zB nachts) immer zusammen. Es ist daher unerlässlich, dass sich unsere Hunde verstehen. Auch, weil wir gegenseitig die Urlaubsbetreuung füreinander sind. Wie würdet ihr ein erstes Kennenlernen gestalten? Wir haben die Möglichkeit, auf einem eingezäunten Platz oder beim Spaziergang die Hunde einander "vorzustellen". Was wäre besser?
Würdet ihr gleich beide Hunde auf die Kleine "loslassen" oder lieber einen nach dem anderen? Meine Hündin ist hier der Chef. Sie ist recht dominant, aber nicht unverträglich. Sie ist sehr klar und duldet keine Querschläger. Der Rüde ist ein Lamm. Mädels liebt er sowieso. Wie kann man das Treffen für alle seiten möglichst positiv gestalten?
Und dann noch etwas: Falls wir die Hündin übernehmen...wie gestaltet man am besten die ersten Tage miteinander, um möglichst wenig Zündstoff zu liefern? Besonders im Hinblick darauf, dass meine Hündin ein ziemlich robustes Persönchen ist, das gerne Fehlverhalten maßregelt. Ich möchte natürlich nicht, dass die neue Maus darunter leidet. Aber auch möchte ich sie nicht von Beginn an dauernd in Schutz nehmen, weil sie sich schon an bestehende Regeln zu halten lernen soll, die ja auch unter meinen Hunden astrein befolgt werden. Getrennt füttern und feste Plätze zuweisen wäre jetzt meine erste Idee.
Wie macht ihr das, wenn ein neuer Hund dazukommt?
Ich hatte bisher zwar immer mehrere Hunde, aber der "Neue" war entweder ein Welpe oder, so wie Bliss, eine 6 Monate alte Junghündin, die bei meinem Rüden eh von beginn an Narrenfreiheit hatte.
Muss ich mir da überhaupt irgendwelche Gedanken machen oder findet sich das grundsätzlich, wenn die Chemie stimmt? (denn das ist ja eh Grundvorraussetung für eine Übernahme).
Ich wäre um euren Rat sehr dankbar 