Meine Ex-Freundin hat/hatte einen tollen Hund, die Rasse hab ich leider vergessen.... sollte angeblich ein Afrikaischer Schäfer/Jagthund gewesen sein, der mit auf Löwenjagt dort eingesetzt wird (Was ich allerdings nicht glaube :'D). Der war mittelgroß, hatte relativ glattes kürzeres fell, Farbe war/ist Beige, hatte einen etwas wuchtigeren Kopf (nicht so schmal wie zb. der Dobermann) und war sehr sehr lieb. Allerdings nicht zu jedem, manche Menschen hat er angeknurrt, wenn er sie als nicht vertrauenswürdig eingestuft hat. Andere Hunde waren auch nicht unbedingt sein Fall.
Das klingt für mich doch sehr nach Rhodesian Ridgeback oder einem Mix davon. Der Rhodesian Ridegback wurde ja sogar von dir aufgezählt. Das müsstest du dann doch eigentlich erkennen...
Was viele Anfänger (und vielleicht auch du) unterschätzen, ist die Arbeit die in einem solchen Hund steckt. Meist ist es mit viel Eifer verbunden, Hunde wie den Rhodesian Ridgeback alltagstauglich und umweltsicher zu machen und das kann dann schnell überfordern. Das selbe gilt für Gebrauchshunderassen wie die Deutschen Schäferhund und Dobermann.
Ich verstehe deinen Wunsch nach einem optisch ansprechenden, majestätischen Hund und natürlich sollte dir dein neuer Begleiter auch optisch gefallen. Aber viel wichtiger sind die Wesenseigenschaften, denn letztendlich werden die dich glücklich machen...und nicht die Optik.
Ich würde dir zu einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim raten. Deine Ansprüche sind nicht so speziell, dass es eine Rasse sein muss, aber deine Erfahrung ist so gering, dass ein Welpen-Überraschungspaket vielleicht auch nicht so wirklich das Richtige wäre. Im Tierheim sitzen viele tolle (und auch schöne!) Hunde, die zu dir passen könnten. Und da kann man dann bei den ausgewachsenen Tiere den Charakter gut einschätzen und sich einfach den Hund aussuchen, der den eigenen Wünschen entspricht.