Beiträge von DiemitdenAussies

    Mit Hunden will sie relativ wenig zu tun haben (was für mich nicht wirklich ein Problem ist),außer mit dem Hund meiner Mutter (lebt mit im Haus) mit der Hündin spielt sie auch

    Und genau damit würde ich mich einfach zufrieden geben. ich würde sie Fremdhunden nicht mehr aussetzen und sie einfach nur noch mit Hunden in Kontakt bringen, von denen man weiß, dass sie sie nicht überfordern.

    Ich sehe das wie Liv und halte das auch für gefährlich. Die Borderhündin einer Bekannten verhält sich so. Meinen Rüden irritiert das extrem...meine Hündin macht das stinkig. Sind halt beide auch keine Hunde, die mit jedem spielen...
    Die müssen mit so einem Verhalten nur mal an dem Falschen geraten...

    Ja probiere es doch einfach mal aus. Musst aber eine Weile durchhalten und einen langen Atem haben =). Den Frust merkt sie natürlich auch...deshalb ist es für dich vielleicht auch gut, wenn eure Einheiten nur kurz sind.

    Ich glaub wir haben sehr ähnliche Hunde. Nur das ich bisher immer schlaue Hunde hatte..also ich will jetzt nicht sagen das Kiyu dumm ist
    Aber halt anders

    Ja...das muss man sich in der Tat immer ins Gedächtnis rufen. Sind eben nicht alle gleich. Dadurch ist der eine nicht besser oder schlechter als der andere, aber es fordert einen selbst eben sehr. Bei Tex muss ich ständig Brücken bauen, kreativ werden, ihm Sachen zeigen und ihn anleiten. Das ist natürlich viel anspruchsvoller als son kleinen roten Rübenkopf zu trainieren, in dem ein Hochleistungsrechner ohne Unterlass arbeitet.

    Klingt sehr sehr stark nach Tex' Lernverhalten. Der war und ist deshalb auch alles andere als leicht auszubilden. Neulich beim Rallytraining hat er mich einfach im Regen stehen lassen. Der Grund: ich habe zu lange mit ihm weitergemacht, weil es gerade gut lief. Als ich auf die Uhr guckte, musste ich feststellen, dass wir schon 15 Minuten trainiert haben. Bliss lacht über die Zeit. Eigentlich müsste ich mit ihm aber aufhören, wenn er es richtig gut gemacht hat. und wenn das bedeutet, dass nach 2 Minuten Schluss ist.

    Rein aus dem Bauch heraus würde ich dir raten, wirklich nur ganz kurze Einheiten zu machen, die aber sehr konzentriert ablaufen sollten. Also wirklich nur 3 Minuten was verlangen...zB Männchen machen und Hütchen spielen. Dann aufhören. Das so über den tag verteilt drei Mal. Merkst du, dass das langsam klappt und sie in den drei Minuten bei dir ist (da würde ich mir echt ne Eieruhr hinstellen), kannst du auf 3 Minuten und 30 Sekunden steigern und so fort.

    Manche Hunde müssen es wirklich erst lernen, sich zu konzentrieren. Hast du Rituale, welche Trainingsbeginn und Trainingsende markieren? Das kann auch helfen...

    Ja, er ist nicht belastbar und niest zunehmend rückwärts. Aber er ist auch sehr faul, schon ganze 9 Jahre.

    Gibt natürlich ruhige Typen...aber einen Hund tragen MÜSSEN finde ich krass. Mein 15-jähriges Ömchen musste ich bis zuletzt nicht tragen und die war sehr gebrechlich am Schluss. Ich würde den Hund mal umfassend untersuchen lassen. Also Bewegungsapparat, Blutbild usw...falls das noch nicht geschehen ist.

    Bei geforderten "Tricks" ist sie nach kurzer Zeit schon so überfordert, egal wie kleinschrittig, dass sie blockt. Da versuchen wir es nur noch mit shapen...nur leider zeigt sie immer das gleiche

    Ja...das kenne ich von Tex. Shapen habe ich bei ihm zB komplett aufgegeben. Der braucht für alles eine Schritt für Schritt Anleitung. Am besten bebildert und mit Audiokommentar. Ist ein ganz anderer Typ als Bliss.

    Woran merkst du denn, dass ihre Konzentration (zB beim Hütchenspiel) weg geht? Sperrt sie sich nur, geht sie weg, frustet sie? Denkst du, sie versteht es nicht und macht deshalb dicht oder ist sie einfach nur abgelenkt?