Beiträge von Andenopal

    Ich finde Dich schon ganz schön sprunghaft in Sachen Hundeanschaffung.

    Och komm, das finde ich jetzt nicht ganz fair...
    Moraine hatte ihren Traumhund ja bereits gefunden und ihrem Mann zuliebe zurückgesteckt.
    Ich finde es deshalb einfach nur in Ordnung, dass sie offen nach allen Seiten ist!


    Und wer kann schon kleinen Welpis widerstehen - außer, diejenigen, die wissen, wie anstrengend so ein Welpe sein kann und sich deshalb dagegen aussprechen - aber die Erfahrung fehlt ja hier.


    Ich finde es gut, nach allen Seiten offen zu sein und nicht nach Schema F vorzugehen, nur weil sich eine bestimmte Vorstellung im Kopf eingenistet hat.


    Ich bin überzeugt davon, der Hund, bei dem es bei Beiden Klick macht wird kommen - und ich bin seeeeehr neugierig darauf, was oder wer es letztlich wird :smile:


    Viele Grüße,
    Andrea

    Bin ja hier nur stiller Mitleser und dachte so für mich: "Der Collie hört sich gut an und würde auch irgendwie passen."


    Find's nun schade, Eure Entscheidung - aber dass Ihr nun:

    Anstatt nach einem Vertreter einer bestimmten Rasse zu gucken, werden wir Tierheime besuchen und schauen, bei welchem Hund es dann "Klick" macht.

    Find ich natürlich super gut!


    Ich hab mir meine Hunde nie selbst ausgesucht, irgendwie sind sie entweder hängen geblieben oder mein bereits vorhandener Hund hat mir gezeigt:


    Entweder der/die oder keiner :smile:


    Mitspracherecht hatte ich da nicht - geliebt hab ich sie alle, obwohl sie rassetechnisch und auch optisch irgendwie immer sehr unterschiedlich waren.


    Es bleibt also weiter spannend bei Euch - und ich bleib weiterhin neugieriger Mitleser.


    Viel Glück weiterhin!


    Viele Grüße,
    Andrea

    Sehr intelligente Hunde, die mit 5 Jahren- trotz sehr guter frühkindlicher Sozialisation und Habituation - für 4 Wochen ins Tierheim kommen, können so traumatisiert sein, dass sie nacher geschädigter sind, als ein deprivierter Hund. Sind die dann verdummt?

    Nööö - sind se nicht.
    Leider kommt das aber auch sehr oft vor und genau diese Hunde entwickeln Schäden - die vermutlich - genauso behoben werden müssen, wie bei einem depriviertem Hund.
    Man beginnt von vorne - wie z.B. bei Verlustängsten...

    Intelligenz hat ja auch was mit nem Problemlösungsverhalten zu tun. Je höher das entwickelt ist, desto höher ist die Intelligenz.

    Das kann nur ein Mensch behaupten, der denkt, dass er die alleinige Lösung für die Probleme der "minderbemittelten" Menschen aufzeigen kann.


    Auch Menschen mit weniger IQ können für sich und ihr Leben - das in Augen derer, siehe oben, minderbemittelt ist - eine Lösung für jede Lebenslage finden, die ihr ureigenes Leben betrifft - solange Drogen,etc. keine Rolle spielen.


    Viele Grüße,
    Andrea

    Ich bin vielmehr zwiegespalten, ob es moralisch vertretbar ist, sich für einen Rassehund zu entscheiden, der vermutlich eh ein tolles Leben führen wird, da es genug Leute gibt, die Rassehunde toll finden. So ein armes Fellchen aus dem Tierheim wäre halt... naja... irgenwie die ethisch richtigere Entscheidung.

    :dafuer:

    Aber wenn man weder etwas über die Herkunft noch über die Eltern seines Fellchens etwas weiß, dann kann es halt doch auch zu Überraschungen kommen - sei es gesundheitlicher oder charakterlicher Natur. Und die Gefahr ist halt bei einem Rassehund einfach kleiner.

    Im Tierheim hast Du auch die Möglichkeit den Hund besser kennen zu lernen, indem Du einfach öfter mit ihm spazieren gehst.
    Normalerweise können Dir die Mitarbeiter auch einiges über den "Wunschhund" erzählen, außer er ist erst sehr neu da.

    Argh. Sorry, ich bin halt so furchtbar hin- und hergerissen.

    Stress Dich nicht - egal welcher Hund bei Dir einzieht - Geduld ist ein Wort, das jeder HH lernen muss :D


    Viele Grüße,
    Andrea

    Kurzhaar ohne Unterwolle ist fast pflegefrei, erleichtert die Zeckenprophylaxe enorm, braucht kaum nen Staubsauger, schleppt keinen Dreck rein. Das ist so das Non-plus-Ultra für die faule Hausfrau ;), braucht im Winter aber gerne mal einen Mantel.

    Und.... Die Haare stecken überall drin, während man lange Haare in schönen Flusen auf dem Boden in irgendeiner Ecke zusammenlesen kann ;)


    Deine Vorraussetzungen sind so toll, es wäre schade, wenn da nicht eine Fellnase einen Platz finden würde.


    Geh doch einfach mal ins nächste Tierheim, schau Dich um, geh mit verschiedenen Hunden spazieren und wenn Dir ein oder zwei besonders zusagen, dann informier Dich über die Rasse oder die mitgemischten Rassen und entscheide dann.


    Ich wünsch Dir viel Glück beim Finden "Deines" Hundes!


    Viele Grüße,
    Andrea

    Ich war heute mit meinem Kater beim TA.
    Als "momentaner nicht HH" immer schwierig, denn so begegne ich vielen Hunden, muss natürlich schauen und beobachten und möchte dann auch gerne mal Kontakt zum einen oder anderen Hund haben.
    Ich weiß natürlich, nein, gehört sich nicht, vorallem in einem Warteraum beim TA, wo die Spannung manchmal zum Greifen ist und jeder Hund nur darauf wartet, in das Gebell und die Unruhe der anderen mit einsteigen zu können.


    Also ich, dahin, vor der Tür stand ein schon etwas älterer Collie-Mix mit seinem Frauchen.
    Ich natürlich schmacht :herzen1: , ein alter Hund und noch dazu so schööööön - Umpf, da musste jetzt vorbei, hab ich zu mir selbst gesagt und bin einen kleinen Bogen gelaufen mit meinem Katzenkorb in der Hand und war schon fast vorbei, als die Frau zu mir sagte:


    "Das ist ein Hund, der darf gestreichelt werden und möchte das auch!"


    :hurra: :hurra:


    Ich weiß nicht, wer sich in dem Moment mehr gefreut hat, der Hund oder ich!


    Das fand ich heute bei dieser HH so richtig gut!


    Viele Grüße,
    Andrea

    Ich fühle mich dann einfach sch... , tapse verschüchtert von dannen und grüble, ob ich nicht doch intolerant war und überreagiert habe und das Problem einfach bei mir liegt, weil ich mit einem freilaufenden Hund nicht zurecht komme.

    Nöö, musste nicht - das ist schlicht eine Sache des höflichen Umgangs mit anderen Menschen - so verhält man sich nicht, egal ob mit oder ohne Hund!


    Wie Du hier bestimmt schon öfter gelesen hast, mit Rückschlägen muss man als HH leben und wie gehen die damit um.
    Abhaken und weitermachen - morgen ist ein neuer Tag!


    Viele Grüße,
    Andrea

    Das finde ich eine sehr gute Erklärung!


    Möchte dazu gern eine Frage stellen, die sich vielleicht jetzt so anhört, als hätte ich die Erklärung doch nicht verstanden... :headbash:


    Ok, das Gehirn bildet sich mit Außenreizen aus, hab ich verstanden.


    Aber ich denke, egal wo der Hund jetzt herkommt, Tierschutz, Züchter oder Ups-Wurf, wer hat denn da wirklich Zeit, einen Hund auf möglichst viele Aussenreize zu "trainieren"?


    Spielt hier nicht auch das Wesen, die Gene oder evtl. auch die rassespezifischen Eigenschaften eine Rolle wie sich ein Hund entwickelt oder entwickeln kann?


    Denn, wenn ich mal davon ausgehe, dass vielleicht nur jeder 5te Hund in den Genuss kommt auf möglichst viele Aussenreize trainiert zu werden müssten doch viel mehr Hunde einen Deprivationsschaden haben, oder?


    Aber es gibt ja genug "Landeier", die trotzdem mit in die Stadt kommen und damit kein Problem haben oder die reizarm aufgewachsenen Hunde in irgendeinem überfüllten Tierheim im Ausland, die manchmal (natürlich nicht alle!) ein Zuhause finden und sehr schnell Anschluß im "normalen" Leben finden oder noch besser, ankommen und da sind, als wären sie nie wo anders gewesen.


    Wie erklärt sich das in Bezug auf Deprivationsschaden?


    Viele Grüße,
    Andrea

    Ich hab nun diesen Thread komplett durchgelesen und ich muss sagen, es hat gedauert.
    Manche Posts musste ich zweimal lesen um es zu verinnerlichen und zu verstehen.


    Was mir tatsächlich aufgefallen ist, ist dass teilweise gleiche Verhaltensweisen oder Probleme von Hunden recht unterschiedlich gehändelt werden oder unterschiedlich damit umgegangen wird und/oder umgegangen werden muss, weil jeder Hund auf seine eigene Art und Weise zeigt, wie er damit zurecht kommt oder nicht.


    Das finde ich sehr interessant und ich lese für mich daraus, dass es einfach keine richtige Konstante und/oder Theorie gibt, die hier allgemein gültig ist.


    Jeder dieser Hunde muss als tatsächliches Individuum behandelt werden und der HH ist immer dazu angehalten, seinen Hund richtig kennen und lesen zu lernen, weil 1. die Rückschritte für alle Beteiligten zu gravierend sind und 2. die Fortschritte sich sonst nicht einstellen bzw. auch festigen können.


    Auch wenn sich das jetzt "schäbig" anhört, Ihr habt letztlich keine andere Wahl, aber ich denke, jeder Hund, auch die totalen "Normalos" sollten mal in den Genuss kommen, als Individuen behandelt zu werden und nicht, wie so oft in Rassespezifische Eigenschaften reingepresst werden, wobei der einzelne Hund oft übersehen oder übergangen wird und als Individuum untergeht.


    Schön finde ich in diesem Thread auch, dass die Akzeptanz für die einzelnen Posts größer ist, weil wohl jeder weiß, es gibt kein endgültiges "Rezept". In anderen Threads ist oft die eigene Erfahrung und Handhabung das alleinige und überzeugenste, weil es beim eigenen Hund funktioniert hat - der Hund, um den es geht, wird dort auch oft übergangen oder nicht genug gesehen.


    Ich denke, Ihr, die Ihr mit einem solchen Hund zu leben gelernt habt, Ihr werdet es nicht mehr verlernen, Hunde als Individuum zu betrachten.


    :respekt: für das, was Ihr alles tut oder nicht tut, damit es Eurem Hund gut geht und er ein für sich annähernd normales Leben führen darf.


    Ein durchaus berechtigter Gedankengang. Es ist tatsächlich die Frage "wie weit man es aus egoistischen Gründen treiben darf."


    Ich habe keine endgültige Antwort darauf. Es hängt sicher immer vom Ausmaß der Deprivation und dem Umfeld, dass man dem Hund bieten kann, ab.


    Ich habe diesen Beitrag gelikt, möchte dazu aber anmerken, dass ich konform gehe mit dem letzten Satz in diesem Post.


    Den zweiten Satz kann ich nicht nachvollziehen, denn ich würde hier in diesem Thread niemand "egoistische Gründe" unterstellen bzw. vorwerfen.


    Viele Grüße,
    Andrea

    Es gibt ein paar homöopathische Mittel, die bei Reisekrankheit auch bei Hunden gut helfen sollen.
    Ich hab allerdings keine Erfahrung damit gemacht, weil ich sie nicht gebraucht habe, vielleicht kann Dir Deine TA da was empfehlen oder eine THP.


    Ich hatte eine Katze, die immer total in Panik geriet, wenn sie in die Box und dann noch mit Auto fahren musste, bei ihr haben die Rescue-Tropfen (Bachblüten) geholfen.


    Aber da Dein Hund auf mich nicht den Eindruck macht, als hätte er Panik beim Fahren sondern ihm doch wohl eher schlecht wird, wird ein Mittel für Reisekrankheit wohl eher was bringen.


    Hast Du die Möglichkeit mit ihm auf einem Hundeplatz unebene und "wackelige" Flächen zu überqueren?
    Vielleicht könntest Du ihn so langsam daran gewöhnen, bzw. seinen Magen langsam daran gewöhnen.


    Viele Grüße,
    Andrea