Beiträge von sara

    Hallo Moni!

    Wurde denn auch ein Allergietest gemacht?

    Eigentlich bin ich bei Allergikern der Ansicht, dass man möglichst bei einem Futter bleibt, solange man (noch) nicht genau die Auslöser kennt, doch anscheinend verträgt Dein Hund das Futter ja nicht optimal. Ich weiß leider nicht, was dieser weiße Film sein könnte, am besten wendest Du Dich nochmal an die Spezialistin.

    Ihr habt das Shampoo ja bestimmt immer gründlich ausgespült, das wäre das einzige, was mir spontan einfallen würde.

    Die RC-Spezialfutter haben gewiss keine umwerfende Zusammensetzung ;), können für Allergiker aber wirklich sehr hilfreich sein.

    Falls ihr den Verdacht auf eine Futtermittelallergie habt, solltet ihr evtl eine Ausschlussdiät durchführen. Die ist zwar ein wenig aufwändig, aber der einzige Weg, um die kritischen Futtermittel herauszufinden.
    Dann könnt ihr vielleicht auch wieder vom hypoallergenen Futter weg, und ein hochwertigeres füttern.

    LG, Caro

    Zitat

    Wie ist denn das im Zusammenhang zu sehen?

    Ich meinte das so: Wenn Hundi mir vertraut, meine Entscheidungen respektiert, dann muss ich nicht unbedingt mit einem Leckerchen vor der Nase rumwedeln, damit er ein Kommando befolgt oder eine Regel einhält.
    Oder andersherum: Wenn ein Hund sein Herrchen nicht respektiert, kommt man auch mit den nützlichen Hilfsmitteln wie Clicker, Leckerchen und Körpersprache bald an deren Grenzen.
    Respekt und Vertrauen - und zwar gegenseitig! - sind die Basis der Mensch-Hund-Beziehung, ohne die ein Hund nur begrenzt Grund hätte, unsere Entscheidungen, Kommandos und/oder Regeln zu akzeptieren.


    Übrigens, auch wenn die Ampel sich an hündische Kommunikation anlehnt, sie funktioniert dennoch per Konditionierung! Denn jeder Hund muss erstmal lernen, dass auf Gelb Rot folgt, sei es nun in dem Verhältnis Hund-Hund oder Mensch-Hund. Ups! ;)
    Aber das ist auch gar nicht schlimm, da es mit einer klaren Kommunikation verbunden ist, halte ich das Ampelkonzept für recht sinnvoll, auch wenn ich selbst es so nicht anwende.

    LG, Caro

    Respekt und Konditionierung gehen für mich bei der Erziehung des Hundes Hand in Hand. Ohne das eine ist das andere nicht möglich!

    Jeder Lernprozess folgt den Lerngesetzen, Lernen ist Konditionierung.
    Und ohne Lernen, also Verstehen und Verinnerlichen eines Kommandos, bzw allgemeiner: einer Regel, ist verlässliches Befolgen eben dieser (Erziehung ;)) nicht möglich.

    Vertrauen, Respekt und eine klare Kommunikation sind Mittel zur Ausgestaltung dieses Lernprozesses. Ohne Vertrauen zum Halter ist ein Lernen für den Hund nur erschwert möglich, ohne Respekt fehlt ein wichtiger Faktor bei der Motivation, und ohne klare Kommunikation kann Hundi nicht verstehen, was wir von ihm wollen.

    Welchen Ansatzpunkt man nun wählt, ist je nach Hund und Halter individuell verschieden. Keiner ist "besser" oder "schlechter", es kommt allerdings entscheidend auf Maß und Art des Einsatzes an.
    Denn eine einseitige Erziehung, die alleine auf stupiden Konditionierungsversuchen basiert, die den Hund zum Automaten degradieren, oder aber ausschließlich aufgrund vermeintlichen Respekts, vermittelt durch unablässiges Einschränken und Einschüchtern, wird nicht funktionieren, zumindest nicht in einer für beide Seiten zufriedenstellenden Weise.

    LG, Caro

    Huhu Veni!

    Mein Hund hatte vor gut einem Jahr eine leichte Gebärmutterentzündung, entdeckt habe ich es wie Du an Ausfluss.

    Beim TA wurde eine Blutuntersuchung und ein Ultraschall gemacht, mit dem untersucht wird, ob und in welchem Umfang die Gebärmutter vereitert ist. Je nachdem kann eine sofortige OP notwendig sein. Bei einer leichten Entzündung reicht wohl meist die Gabe von Antibiotika.

    Zur Kastration haben meine TÄ nicht geraten, da es sich nur um eine leichte Pyometra gehandelt hat. Sie haben allerdings darauf hingewiesen, dass eine Pyometra nun öfter auftreten kann, man also ein wenig Acht geben soll.

    Drücke euch die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist!!

    LG, Caro

    Bei Problemen mit Durchfall würde ich spontan das IBDerma von Lupovet empfehlen. Das ist ja gerade auch für Patienten mit Darmbeschwerden konzipiert.
    Ich füttere es seit 1 Woche, allerdings wegen Köterchens Hautproblemen, und bin bisher wirklich sehr zufrieden.

    Allerdings, falls Du schon mit dem RC angefangen hast, und Pepper es gut verträgt, würde ich erstmal dabei bleiben, bis sich der Zustand stabilisiert.
    Vielleicht könnte Pepper auch eine Darm-Aufbaukur helfen, die gibt's zB von Vet Concept oder CD Vet.

    LG, Caro

    Es mag sicherlich Hunde geben, die es als Privileg erachten, zuerst durch eine Tür zu gehen. Wenn ein Hund dies gegenüber einem anderen durchsetzt, und dieser das zulässt, hat der eine den anderen in dieser konkreten Situation dominiert - nicht mehr und nicht weniger.

    Genauso kann es auch Hunde geben, die keinen Wert darauf legen, zuerst eine Tür zu passieren.

    Über Souveränität oder gar Chefstellung kann dieses Verhalten etwas aussagen, muss es aber nicht. ;)

    Oft ist es ganz individuell, was Hunde als Privileg betrachten. Der eine liegt am liebsten auf der Couch, für den anderen geht nichts über den kühlen Platz unter dem Küchentisch.
    Auch ist nicht jede Durchsetzung eines Privilegs (also ein "dominantes" Verhalten) ein Hinweis auf die Rangordnung. Im Gegenteil, gerade souveräne, ranghohe Hunde müssen nicht auf jedem Privileg pochen, das haben sie einfach nicht nötig!


    Auf das Verhältnis Mensch-Hund übertragen: Die "Tür-Frage" sollte man gewiss nicht überbewerten. Wenn ein Hund also vor dem Herrchen durch eine Tür geht, würde ich mir keinerlei Sorgen darum machen, ob er möglicherweise Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft schmiedet. Wenn Hundi sich trotz anderslautender Hausregeln dreist durch die Tür drängeln will, ist das schlichtweg ein Fall mangelnder Erziehung. ;)

    LG, Caro

    Zitat

    Wieviel menschliche Aufmerksamkeit braucht denn ein Hund??

    Ich denke, das kommt immer ganz darauf an, zu welchem Zweck Hunde gehalten werden.

    Ein Musher wird nicht unbedingt Wert darauf legen, dass seine Hunde Staubsauger, Rollstühle, Straßenbahnfahren etc kennen.

    Ein Züchter, der seine Hunde in Familien gibt, allerdings schon.
    Und hierfür bedarf es nun mal eines gewissen Zeitaufwands, wenn die Hunde bereits beim Züchter auf das Leben vorbereitet werden sollen, das sie später bei ihren Besitzern führen werden.

    Ob man das bei 30 Hunden möglich ist?
    Gut, letztlich natürlich einfach eine Personalfrage. :D
    Allerdings würde ich bei einem Züchter auch auf persönliche Kriterien Wert legen. Wieviel Erfahrung hat er mit der Aufzucht von Hunden, wie geht er mit den Hunden um, wie werden die Hunde sozialisiert und erzogen? Die Entscheidung für einen Züchter hat meiner Meinung nach auch sehr viel mit Vertrauen zu tun.
    Bei "Angestellten" wäre mir das alles ein wenig zu anonym.


    Züchtern, die ausschließlich mit ihrer Zucht ihren Unterhalt verdienen, stehe ich übrigens eher kritisch gegenüber. Immerhin sind solche Züchter von den "Absatzzahlen" wirtschaftlich abhängig, da wäre mir die Gefahr zu groß, dass das Wohl der Tiere in den Hintergrund geraten könnte.

    LG, Caro

    Das Problem bei vielen Ölsorten, und gerade Leinöl, ist, dass sie sehr schnell verderblich sind.
    Also, auf jeden Fall im Kühlschrank lagern!

    Sehr gut für die Haut ist auch Nachtkerzenöl.
    Eine sehr informative Seite zum Thema Öle: http://www.pahema.com/cms/abt/81/ite…ueberblick.html

    Ich benutze meistens Hanföl - das schmeckt mir nämlich auch in meinem Salat. ;)


    Hot Spots sind übrigens nichts anderes als bakterielle Entzündungen der Haut. An sich nichts schlimmes; falls sie aber häufiger auftreten, sollte man sich auf Ursachenforschung begeben. Oft sind Flohbisse der Auslöser (unbedingt abklären und ggf behandeln!), aber auch Allergien.

    LG, Caro

    Björn, jetzt bin ich aber erstaunt.
    Ich habe Dich immer für einen sehr naturverbundenen Hundehalter gehalten, und muss nun lesen, dass Du dekadenterweise die Hunde am Auto laufen lässt... ? :roll:

    Mal im Ernst, die Gefahr, dass der Hund dabei unters Auto kommt, wäre mir viel zu groß, ganz besonders im Vergleich zum Nutzen.
    Etwas anderes ist es sicherlich, wenn man Hundi zB am Motorrad laufen lässt, da man hier doch wesentlich wendiger ist und schneller reagieren kann, als mit einem schwerfälligen Auto. Wobei sich natürlich auch dort die Frage nach dem Sinn stellt. ;)

    LG, Caro

    Zitat

    Hmmmm, sie vertragen das Acana momentan so gut ...besonders meine Hibbelhündin ist etwas ruhiger geworden seit Acana.

    Angelika, ich denke, das ist - all der Theorie, Fachsimpelei und Berechnungen zum Trotz - das Allerwichtigste. :)


    Karin: Probier es doch einfach mal aus. Dann siehst Du, wieviel Dein Hund benötigt und wieviel Protein er tatsächlich zu sich nimmt.

    LG, Caro