Ich bin ein finnischer Spitz.
Dabei bell ich doch gar nicht so laut. ![]()
LG, Caro
Ich bin ein finnischer Spitz.
Dabei bell ich doch gar nicht so laut. ![]()
LG, Caro
Susanne, hast Du den Smiley
oben neben meinem Satz gesehen? War doch eigentlich klar, dass das nicht bierernst gemeint war.
Zumal wir beide gerade das Thema Zuchthunde / Tierschutzhunde schon mal hatten, wenn auch in abgewandelter Form.
Natürlich gibt es überall schwarze Schafe. Ich finde es allerdings nicht okay, alle Züchter über einen Kamm zu scheren und zu behaupten, Zucht und Tierschutz schließen sich kategorisch aus.
Genauso wenig habe ich behauptet, dass der Import von Auslandshunden generell schlecht ist. ![]()
Nein, also das Gefühl habe ich ehrlichgesagt nicht, dass Du (mit Absicht
) falsch verstanden wirst.
Leben und leben lassen... natürlich, hier wird niemandem vorgeschrieben, woher er sich seinen Hund holen soll. Trotzdem kann man doch darüber diskutieren, oder? ![]()
Zumal gerade das Thema Auslandshund oftmals sehr einseitig beschrieben wird. Man hört nur von den armen gequälten Kreaturen - ich will nicht bestreiten, dass es diese nicht gibt! So halte ich aber den wahllosen Import von Tieren aus dem Ausland, wie er teilweise (!) propagiert wird, für falsch.
Man sollte bei jedem Thema auch die Kehrseite betrachten, auch bzw gerade beim Tierschutz.
Zitat
Mindestens genauso viele, die sich ihren Hund als Statussymbol anschaffen, oder einen süßen, teuren Retriever mit rosa Schleife unter den Weihnachtsbaum legen oder auch einen Hütehund anschaffen ohne Hütemöglichkeiten bieten zu können. Da beißt sich nämlich die Katze in den Schwanz. Wer sich bewusst für einen Hund entscheidet - egal ob Rasse oder Mischling - kann sich auch darauf einstellen. Bei allen anderen Menschen ist das ein reines, nicht einkalkulierbares Glücksspiel und es kommt nicht darauf an, woher der Hund stammt.
Eben, das meinte ich ja. Das gibt es auf beiden "Seiten".
Aber allein die Tatsache, dass man sich einen Mischling holt, macht einen nicht flexibler bezüglich "Unannehmlichkeiten" als einen Rassehundbesitzer.
Zitat
Ich hatte übrigens auch noch mehr Ansprüche: Zum Beispiel wollte ich einen Hund mit wenig Jagdtrieb. Nur musste ich mich dann halt live ausgerechnet in einen Podenco-Mix verlieben. So what.. ich stelle mich darauf ein, lerne mit meinem Hund und fertig.
Hihi, jaa, also ich wollte ja einen großen schwarzen Hund, und über solche nebensächlichen Sachen wie Jagdtrieb hab ich mir damals gar keine Gedanken gemacht. ![]()
Es sollte eigentlich das Anliegen aller sein, die sich ein Tier holen, sich auf dessen Eigenheiten einzustellen, und zwar sein Leben lang. Traurig, dass so viele dazu nicht bereit sind.
ZitatNach meiner Sicht der Welt ist ein Hund so ein pelziges, walzenförmiges
Gebilde mit nem hübschen Kopf vorne dran.
Hinten wackelt was. Unten sind vier Beine angebracht.
Patrick!
Ich dachte immer, Jimmy wär so schlank... nich dass die Sara enttäuscht ist, auf unserem Treffen (*wiiiiiink*).
Und jetzt lass uns doch unsere Diskussionsfreude.
Susanne und ich werden uns bei diesem Thema eh nie einig.
Und, wenn alle immer der gleichen Meinung wären, dann wär´s doch langweilig. ;D
LG, Caro
Zitat
Das ist eigentlich eher selten. Ich habe mich bei vielen Orgas erkundigt und nur eine einzige hat so vermittelt (gegen die ich mich auch entschieden habe). Natürlich kann ich jetzt nur für die Orgas in meinem Umkreis sprechen. Sie arbeiten fast ausschließlich mit privaten Vermittlungsstellen, wo die Hunde Familienanschluß haben und sozialisiert werden.
Das ist wirklich vorbildlich!
So sollte es auch sein. Allerdings kenn ich inzwischen wirklich viele Leute, die ihren Hund direkt aus dem Ausland bekommen haben.
Und da sehe ich schon einige mögliche Probleme.
Zitat
Im Umkehrschluss behaupte ich mal: Bei einem Mischling bin ich nicht so enttäuscht, wenn meine etwaigen Erwartungen nicht erfüllt werden. Ich stelle mich, wenn ich mich bewusst für einen Mischling entscheide, von vornherein auf eine Überraschung ein.
Ob das der Ottonormalhundebesitzer auch so sieht....
Da bekommt man das kleine Welpi mit den goldigen großen Ohren, oh und dann hat es plötzlich Jagdtrieb... neee, damit kommt man nicht zurecht. :/
Im Ernst: wieviele Leute machen sich wirklich und ernsthaft Gedanken über die möglicherweise enthaltenen Rassen und deren Eigenschaften, wenn sie sich einen Hund holen? Und nur, wenn man sich keine Gedanken macht, heißt das leider nicht, dass man auch bereit ist, sich auf unerwartete Jagdleidenschaften oder Straßenhund-Marotten einzustellen.
Mag sein, dass ich da ein wenig vorbelastet bin, durch die Geschichte meines Hundes, und das ganze einfach zu pessimistisch sehe.
Eine Ergänzung hätte ich noch:
Ich denke, man sollte nicht alle Züchter über einen Kamm scheren. Denn es soll ja wirklich welche geben, die so züchten, dass ihre Hunde nicht Nachschub für den Tierschutz darstellen.
Die zukünftigen Besitzer werden sorgfältig ausgesucht, und falls trotzdem der unvorhergesehene Fall eintreten sollte, dass sie den Hund nicht mehr behalten können, wird er wieder aufgenommen und weitervermittelt.
Auch sollte man bedenken, dass TH-Hunde nicht jedermanns Sache sind. Manche Leute haben ganz bestimmte Erwartungen an ihren Hund, wollen, dass er gut aufgewachsen ist, und bestimmte Eigeschaften mitbringt.
Viele TH-Hunde (ob nun aus dem Ausland oder hier) haben schon schlimme Erfahrungen gemacht, nicht jeder kann damit umgehen.
Nein, selbst zu züchten (oder einen Zuchthund zu besitzen), und gleichzeitig für Tierschutz zu sein, das muss sich nicht ausschließen.
Allerdings nur, wenn dies verantwortungsvoll geschieht (das Züchten, und auch das Aussuchen eines Rassehundes). Dass Vermehrer und deren Kunden zum Tierschutz rein gar nichts beitragen, steht wohl außer Frage. ![]()
Eine andere Sache, die ich gerade bei Hunden, die aus dem Ausland importiert werden, ein wenig problematisch finde, ist, dass die Hunde oft nur nach einem Bild und einer kurzen Beschreibung im Internet ausgesucht werden.
Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch, aber ich könnte mich niemals für einen Hund entscheiden, den ich nicht "in natura" erlebt habe.
Es ist völlig verpönt, sich für einen Rasse nur nach dem Aussehen zu entscheiden.
Wieso ist das bei einem Auslandshund in Ordnung? Hier weiß man genauso wenig über den Charakter. Dazu kommt noch das Problem, dass oftmals die Eltern, also die genaue Rasse und deren Eigenschaften nicht bekannt sind. Man weiß also eigentlich überhaupt nicht, was auf einen zukommt.
Besteht da nicht eine noch größere Gefahr, dass man mit dem Hund nicht zurechtkommt und ihn wieder weggibt?
Zitat
Nur landen ja nach den Aussagen der Züchter die Hunde von "guten" Zuchten eben nicht im Tierheim, sondern tragen zum Tierschutz anstatt zur Über"produktion" bei.
Naja, dazu hat Corinna ja schon was geschrieben: ein verantwortungsvoller Züchter wird sich darum bemühen, dass seine Tiere möglichst nicht im TH landen.
Ich versteh schon, worauf Du hinauswillst: wozu Nachschub produzieren, wenn doch genug Hunde da sind.
Aber Sinn bzw Notwendigkeit der Zucht, das ist wirklich nicht Thema dieses Threads. ![]()
Aber das "Ungewollt" hat doch nichts mit dem Züchter zu tun.
Sondern mit den Leuten, die sich unüberlegt einen Hund holen, oder ihn vielleicht aus gesundheitlichen Gründen oä abgeben müssen.
Und davor sind auch TH- oder Auslandshunde nicht geschützt. Die landen genauso im TH, wenn sie nicht mehr erwünscht sind.
Immer wieder interessant zu sehen, wie man mit der Wortwahl der Antwortmöglichkeiten das Ergebnis einer Umfrage beeinflussen kann. ![]()
Naja, dann hoffe ich, dass mich mein Wichtelgeschenk ein bisschen vom Notenstress ablenkt. ![]()
LG, Caro
Zitat
Übrigens gehe ich so weit und behaupte, dass die Haltung von Hausstieren ausschließlich dem Egoismus des Menschen entgegenkommt. Gäbe es keine Tiere in Not, müsste ich mir auch keine als Haustier halten.
Natürlich ist die Haltung unserer Hunde purer Egoismus. Von denen, die ihre Hunde zum arbeiten brauchen, mal abgesehen. ![]()
Aber ich würde auch Hunde halten, wenn es keine Tierheime und keine Tiere in Not gäbe. Dann würde ich mir einen vom Züchter holen, mit gesunden Eltern, der gut aufgewachsen ist, so wie es sein soll. Ja, ich gebe zu, so egoistisch bin ich. Denn ich halte meinen Hund, weil ich Hunde mag, nicht nur, weil ich Tieren helfen will.
Das Thema Notwendigkeit der Hundezucht hatten wir ja schon mal, an anderer Stelle. ![]()
Ich bin immernoch der Meinung, dass eine verantwortungsvolle Zucht und Tierschutz sich nicht ausschließen. Wo ist da die Doppelmoral?
Die Doppelmoral finde ich eher da, wo sich mit einem Hund "aus der Tötung" gebrüstet wird, auf der anderen Seite aber Billigfleisch gekauft wird.