Beiträge von sara

    Zitat

    Gibt es tatsächlich Rassen, die nicht erziehbar sind?

    Nein. Aber es gibt Rassen, die man anders erziehen muss. ;)
    Und manche Rassen sind einfach viel eigenständiger, da kann man keinen Gehorsam á la Schäferhundesportverein erwarten. Was aber nicht heißt, dass diese Hunde unerzogen sind - sie sind einfach ein wenig anders als das "hiesige Ideal".


    Ich habe letztens übrigens einen Shiba Inu getroffen, ohne Leine, und er hat besser gehört als mein Jagdmonster (und das hört ja immerhin ab und zu). :D

    LG, Caro

    @ Britta: Ich füttere das Grau jetzt seit ein paar Wochen, und der Hund sieht wirklich so gut aus wie schon lange nicht mehr. :) Ich habe es so "geplant", das von Bestes Futter noch ab und an zu geben - einfach zur Abwechslung.


    @ Thora: Ich bin der Meinung, dass gerade Kräuter nur bei Bedarf gegeben werden sollten. Denn die meisten Kräuter haben eine Heilwirkung, und ich denke, dass man sie auch nur dementsprechend einsetzen sollte. Und wenn der Zusatz im Futter nur so gering ist, dass keine Wirkungen davon ausgehen - dann muss man dafür auch kein Geld bezahlen. ;)

    Mein Hund ist ja Allergiker - mehr Zusatzstoffe, das bedeutet auch mehr potenzielle Allergieauslöser.

    Ich persönlich mag es daher lieber, einem relativ schlicht zusammengesetzten Futter nach Bedarf Zusätze hinzuzufügen, von denen ich weiß, dass mein Hund sie benötigt und auch verträgt.

    Wer's genau wissen will: http://bundesrecht.juris.de/futtmv_1981/index.html

    Zu der genauen Unterscheidung zwischen Fleisch, Fleischmehl etc konnte ich dort nichts finden. Nur was man unter "Fleisch und tierische Nebenprodukte" versteht (Anlage 2b). Oder hab ich was übersehen? :???:

    Übrigens sind Urin, Kot etc im Futter verboten (§§ 25, 27, Anlage 6) - das ist ja auch so ein Gerücht, das immer rumgeistert.


    Ich füttere übrigens auch Grau (Lamm und Reis), und bin damit sehr zufrieden. Ich halte es schon für ein sehr gutes Futter, zumal es keinen Schnick-Schnack (Kräuter, Fisch, Algen oä) und keine Konservierungsstoffe enthält.


    LG, Caro

    Prinzipiell finde ich es wirklich nicht übermäßig schlimm, den Hund für ein paar Minuten zu "verunstalten". :D
    Allerdings nur, wenn er es sich freiwillig gefallen lässt, erzwingen sollte man nichts!

    Aber Sub, hattest Du Dich nicht gerade letztens negativ über Hundebekleidung geäußert? :???: Woher der Sinneswandel? ;)

    LG, Caro

    Nein, eigentlich ist es nicht so schwierig: im ökologischen Landbau ist die Fütterung von Tiermehl verboten, und soweit ich weiß überhaupt jeglicher Einsatz von Tiermehl.

    Allerdings hat man beim Fleisch im Hundefutter weniger Möglichkeiten, zu selektieren. :/ Leider gibt es ja bisher kaum Bio-Hundefutter-Sorten (Hermanns, Defu... und das war's schon, oder? :???:). Und auch Bio-Barf-Shops sind sehr rar gesät.

    Zitat


    Und das Schlimme daran ist, das man als einzelner ohnmächtig mit ansehen muss, wie solche Entscheidungen getroffen werden und nichts dagegen tun kann. So nach dem Motto, friss oder stirb

    Doch, zum Glück man kann etwas tun: kein Fleisch von Tieren kaufen, die mit Tiermehl gefüttert wurden. ;)

    LG, Caro

    Hm, wo hab ich denn gesagt, dass man giftige Zusatzstoffe hinnehmen soll? :???:


    Jedoch gilt bei jedem Gift, dass es erst ab einer gewissen Menge schädlich ist.

    Ein schönes Zitat dazu vom guten alten Paracelsus: „All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

    Wir essen doch auch alle Salz, ohne davor Angst zu haben, oder? ;)

    Ich denke, auch hier gilt wie immer: die Menge macht's! ;)

    Weihnachtsgebäck ist in normalen Maßen nicht schädlich, genauso wird man kaum an Krebs erkranken, weil man einmal eine Zigarette geraucht hat.

    Und bei aller berechtigter Vorsicht sollte man doch auch bedenken, dass wir nunmal nicht alle schädlichen Stoffe auf der Erde von uns fern halten können, das ist einfach unmöglich. Man kann nicht alle Gefahren für unsere Gesundheit vermeiden, bzw nicht, wenn man noch vernünftig leben möchte.

    Zimtsterne sind höchstgefährlich - aber trotzdem fahren wir noch jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit, Baden, obwohl wir lebensgefährlich ausrutschen könnten, verwenden Elektrizität etc.... ich weiß, das ist nun ein wenig übertrieben. ;) Aber ich möchte damit nur ausdrücken, dass es sehr schwer ist, zu sagen, wann eine vernünftige Gefahrenvermeidung aufhört und eine übertriebene Panik anfängt.

    Bei unseren Hunden ist allerdings noch ein anderer Aspekt zu beachten: sie können nicht selbst darüber entscheiden, welchen Gefahren sie sich aussetzen möchten, wir übernehmen die Verantwortung für sie.
    Dazu kommt, dass unsere Hunde meist ihr Leben lang ein Futter bekommen, also nachgewiesen gefährlichen Stoffen in einer besonderen Regelmäßigkeit ausgesetzt sind.
    Ich denke schon, dass hier eine ganz besondere Auseinandersetzung erforderlich ist, allerdings sollte auch hier keine übermäßige Angst geschürt werden - so sehr eine vernünftige Beschäfitgung mit dem Thema wichtig ist, aber zu einer fast schon paranoiden Einstellung dem Futter (und auch unserem Essen) gegenüber, so dass man hinter jedem Inhaltsstoff den Teufel vermutet, sollte dies nicht führen.

    Gerade bei dem Thema EG-Konservierungsstoffe muss man immer abwägen: evtl Nebenwirkungen/Unverträglichkeiten contra verminderte Haltbarkeit. Ich denke nicht, dass man das für jeden Hundehalter und jeden Hund pauschalisieren kann.
    Auch sollte man beachten, dass diese Tests bzgl der Verträglichkeit/Gesundheitsschädlichkeit von Stoffen häufig unter sehr extremen Bedingungen ablaufen. Wenn ein Versuchstier bei einer extrem hohen Dosierung an Krebs erkrankt, heißt das noch nicht, dass dieser Stoff in normalen Maßen zu dem gleichen Ergebnis führt. Parallelen kann man da zu dem ewigen Knoblauch-Streit sehen. ;)

    Was ich mit diesem Roman sagen will: so sehr wir es auch wollen, wir können unsere Fellnasen nicht vor allen Gefahren, die im Futter lauern, bewahren, einfach aus dem Grund, dass uns die völlige Kontrolle über das Futter und dessen Herkunft fehlt.
    Einerseits ist es wichtig sich zu informieren, andererseits muss man irgendwo eine Grenze ziehen, welche potenzielle Gefahren man in Kauf nehmen kann.
    Sprich: auf definitiv schädliche und unnötige Zusatzstoffe (zB Zucker, künstliche Farbstoffe/Geschmacksverstärker) sollte man verzichten. Wenn ein "umstrittener" Zusatzstoff (zB EG-Zusatzstoffe, künstliche Vitamine) aber einen besonderen Zweck hat, kann dieser aber unter Umstände gerechtfertigt sein.

    Schöne Grüße, Caro