Beiträge von sara

    Ach Conny, schau Dir doch die ganzen "Reality-Dokus" an: Frauentausch, Schuldnerbratung, Supernanny, oder auch DSDS oder diese Talkshows...

    Viele Leute haben einfach keine Scham, sich vor einem Millionen-Publikum zur Schau stellen zu lassen. Hauptsache man war im Fernsehen - eine Sekunde "Ruhm".

    Und auf der anderen Seite bekommen die Leute ja tatsächlich Hilfe, ihnen wird die Chance gegeben ein Problem zu lösen oder sogar ihr Leben zu verändern - vielleicht können viele in ihrer Situation gar nicht einschätzen, welche Folgen ihr TV-Auftritt haben wird, und vor allem: was der Sender tatsächlich aus dem Geschehenen macht.

    Denn eigentlich sollte man als durchschnittlich vernünftiger Mensch sich schon zusammenreimen können, dass die TV-Sender das nicht nur aus selbstlosen Wohlfahrtsgründen veranstalten, sondern um aus der preisgegebenen Geschichte eine möglichst sensationelle, die Einschaltquoten und somit Einnahmen fördernde Story zu machen.

    Zitat


    Übrigens geht Jan N. mit seinen eigenen Hunden nicht mit Futterbeutel spazieren ;-)

    :D Echt nicht?


    @ mathilde:

    Ich denke, dass es teilweise echt schwer ist, dieses Mittelmaß zu finden: einerseits muss man durchaus interessant für den Hund sein - andererseits soll das ganze nicht in einer Dauerbespaßung ausarten.

    Du bist diejenige, die im Mittelpunkt steht. Der Hund soll sich um Deine Aufmerksamkeit bemühen, nicht umgekehrt.
    Das geht natürlich nicht, wenn man völlig gleichgültig durch den Wald schlurft. Aber der Hund soll auch nicht unbedingt das Gefühl bekommen, dass er derjenige ist, für den der ganze Zirkus veranstaltet wird.

    Hm, also unter Führungsqualitäten verstehe ich nicht, wer auf der Straße vorläuft. ;)

    Sondern hierbei geht es mehr um Verlässlichkeit und Vertrauen. Das musst Du Deinem Hund vermitteln, dann ist es auch egal, wer vorne oder hinten läuft.

    Mach Dich für den Hund interessant - das funktioniert bei jedem Hund anders, also nicht nur über Ressourcenverwaltung (so funktioniert das ja in erster Linie bei ND, oder?).
    Versuche herauszufinden, wie Du Deinen Hund am besten motivieren kannst, und sei konsequent, konsequent, konsequent... ;)

    Und solange der Hund noch nicht zuverlässig hört, würde ich ihn an der Schleppe lassen, einfach zu seiner Sicherheit.

    Eins verstehe ich jetzt nicht so ganz, wieso sollte der Hund Dich nicht überholen dürfen?
    Wie motivierst Du sie beim Training? Mit Leckerlies?
    Wie hast Du denn weitergemacht, nachdem die Schleppe weg war?

    Was Staffy gesagt hat, ist sehr wichtig: Du musst Vertrauen zu Deinem Hund aufbauen, so dass er weiß, dass Du diejenige bist, die entscheidet, wo es langgeht. Aber das klappt nur, wenn Deine Kommandos auch nachvollziehbar und klar sind.

    Das heißt, der Hund muss zum einen tatsächlich verstehen, was dieses Kommando bedeutet, also richtig drauf konditioniert sein und es verinnerlicht haben.
    Und zum anderen muss er auch wissen, dass Du nicht nur zum Spaß vor Dich hin schwätzt, sondern das Kommando auch so meinst. ;)
    Konsequenz ist das A und O, setzt aber voraus, dass der Hund überhaupt versteht, was wir von ihm wollen.

    Wenn Du Dir also hundertprozentig sicher bist, dass der Hund das Kommando (hier, stop oder was auch immer Du benutzt) wirklich verstanden hat, solltest Du weniger am Gehorsam des Hundes, sondern mehr an Deiner "Führungsqualität" arbeiten.

    Huhu!

    Meine Hündin scharrt auch. Außerdem hebt sie ganz gerne ein Bein beim Pinkeln. ;)

    Sie macht es zwar auch, wenn wir alleine unterwegs sind; wenn aber ein anderer Hund dazu kommt, wird noch viel ausgiebiger markiert (immer nochmal drüber ;D) und gescharrt.

    Dabei ist sie eigentlich ein eher zurückhaltender, manchmal sogar ängstlicher Hund.


    Auf die Beziehung Hund - Halter kann ich daraus aber nichts schließen. Also, sagen wir's mal so: ich habe nicht das Gefühl, dass sie meine Führung übernehmen will, weil sie scharrt. Daher würde ich es auch nicht unterbinden; vielleicht nur wenn man es mal wirklich eilig hat. ;)

    LG, Caro

    Hallo Robby!

    Bevor ihr irgendwelche Futterexperimente macht, solltet ihr gezielt nach der Ursache für das Schlecken und Beißen suchen.

    Das könnten insbesondere Parasiten, Bakterien oder Pilze sein.

    Erst wenn ihr das ausschließen könnt, solltet ihr einen Allergietest und ggf. eine Ausschlussdiät durchführen.

    Am besten, Du lässt Dich hierbei von einem TA beraten, der sich auf Hautkrankheiten spezialisiert hat. Normale TÄ sind mit diesem Thema leider oft überfordert und behandeln einfach mal "auf gut Glück".

    Wenn ihr dann rausgefunden habt, warum der Hund sich beißt, könnt ihr die Ursache gezielt behandeln.
    Meist sind es übrigens mehrere Ursachen (zB Futtermittelallergie und Pollenallergie), da ist dann eine kombinierte Behandlung aller Ursachen erforderlich.

    Mein Hund leidet auch unter Juckreiz - wir wurden auch sehr schlecht beraten und haben sehr lange gebraucht, um herauszufinden, woran es wirklich liegt. Ich habe aber eine super TÄ gefunden, die uns sehr geholfen hat. Jetzt können wir gezielt ansetzen und der Hund hat kaum mehr Probleme! :)

    Wünsche viel Erfolg und gute Besserung!

    Schöne Grüße, Caro

    Zitat


    Für mich bleibt der begrüßenswerte Effekt, dass über Hundeerziehung gesprochen wird.

    So sehe ich das prinzipiell auch.

    Wenn man sich mal umhört, mit welchen Mitteln Hunde noch erzogen werden, da stehen einem die Haare zu Berge. Nicht alle Hundebesitzer sind so engagiert und informiert, wie die User hier. Ganz ehrlich - das Niveau hier ist absolut kein Vergleich zu dem, was der Großteil der Hundehalter über Hunderziehung und -haltung weiß und umsetzt.
    So blöd es sich anhört, aber für einen Hund, der bisher immer geprügelt wurde, wenn er kläfft, ist ein Sprayhalsband oder eine Rütteldose ein gewaltiger Fortschritt.

    Außerdem finde ich es gut, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass auch der Mensch zum Fehlverhalten des Hundes beigetragen hat. Das ist für den Otto-Normal-Hundebesitzer vermutlich erstmal etwas völlig neues, auch bei sich einen Fehler zu suchen und sein eigenes Verhalten zu überdenken, und nicht nur den "bösen" Hund zu bestrafen.

    Insoweit sehe ich in diesen Sendungen schon mal etwas durchaus Positives.


    Allerdings wäre es natürlich wünschenswert, dass, wenn schon über Hundeerziehung berichtet wird, dies auch in Berücksichtigung hundgerechter Erziehungsmethoden geschieht. Gerade wegen der Gefahren, die bei Rütteldose und Co zu beachten sind.

    Aber da kommt dann Subs Einwand zum Tragen: das ist einfach nicht medienwirksam. Das Gros der Zuschauer interessiert nun mal kein "langweiliges" Training, ohne aufregende Zwischenfälle und ohne schnelle Erfolge.
    Und auch die beste Sendung bringt nichts, wenn sie niemand anschaut. ;)


    LG, Caro