Klar, wenn es dem Hund unwichtig wäre, würde er es ja nicht für sich beanspruchen und dem anderen verwehren.
Aber nicht alles, was wichtig ist, ist dann eine "knappe Ressource", bzw nicht ohne diesen Begriff überzustrapazieren. 
Sinn und Zweck sind wohl immer abhängig von der jeweiligen Situation. Bei Beschneidung der Bewegungsfreiheit würde mir als erstes Kontrolle in den Sinn kommen, mit dem biologischen Endziel Fortpflanzung.
Ohne dass ich mich damit jetzt super auskennen würde ;), aber ich könnte mir sogar vorstellen, dass Dominanz nicht zwingend einen biologischen Zweck braucht, sondern einfach eine Art von Beziehung darstellt - neben der Gleichordnung, und dass es immer auf die Individuen und die Situation ankommt, für welche Art von Beziehung sie sich entscheiden. Sprich, ich denke, es gibt durchaus Individuen, die eher dazu neigen, ihren Willen durchsetzen zu wollen, was sich in der entsprechenden Situation mit dem entsprechenden Partner dann als "Dominanz" äußern kann.
@ Thera: Wenn auf freiem Feld ein Hund dem anderen die Bewegungs- oder auch Handlungsfreiheit beschränkt, und der andere dies akzeptiert, dann hat er ihn in dieser Situation doch auch dominiert, oder nicht?