Beiträge von sara

    Klar, entscheiden wir darüber, was unser Hund zu tun und zu lassen hat.
    Das muss allerdings nicht unbedingt mit dominantem Verhalten funktionieren, sondern auch über Vertrauen und Zusammenarbeit.

    Wichtig ist aber zu erkennen, dass ein Hund nicht ständig versucht, uns zu dominieren und aus unserer "Rudelführerschaft" rauszudrängen. Schon gar nicht, wenn er mal vor uns durch die Tür geht. ;) Und genau das ist es ja, was die Rudel-/Dominanztheorie besagt.
    Schaut doch mal in den Thread über Dominanz, da haben wir das seitenlang auseinandergepflückt. :D

    LG, Caro

    Zitat


    Dominanz hat nicht mit gewalt zu tun, dominaz ist Fuehrung und Klarheit....
    und wen ich meinen Hund keine Leitfigur sein kann wird er mir auch nicht folgen...

    Nur mal so nebenbei: man kann auch eine Leitfigur sein, ohne den Hund zu dominieren. ;) Bzw insbesondere ohne die Kehrseite der Medaille "Dominanz", die Unterwerfung des anderen.


    Ich habe mir diese Videos angeschaut... absolut nicht mein Ding.

    Es geht auch berhaupt nicht um eine "easy positive" Einstellung, mit der wir Deutschen angeblich nichts anfangen können.
    Ich persönlich finde es nur leider weder easy noch positive noch notwendig, den Hund bei der Erziehung zu unterdrücken, zu unterwerfen und Gewalt anzuwenden.


    LG, Caro

    Nö, ein kleiner Hund macht genauso viel Arbeit, wie ein großer.
    Und genau das würde ich so einer Person erklären, wenn ich eine kennen würde.

    Was allerdings wirklich ein Vorteil bei kleineren Hunden ist: wenn sie krank sind, kann man sie leichter zum TA transportieren.
    Letztens war mein Hund krank und konnte nicht laufen, ich hab mich ernsthaft gefragt, wie ich sie vom 3. Stock runter ins Auto hätte bringen sollen, wenn sie ein paar Kilo schwerer wäre.

    Aber ansonsten: besser nix über solche Leute denken. Aufklären. ;)

    LG, Caro

    Fluffy hat mal sehr gut beschrieben, wie man dem Hund Nein beibringt. Finde den Thread grad leider nicht. :ops:

    EDIT: Hier isser: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=18293


    Ich sage ja theoretisch auch gar nix gegen die Wasserpistole, zumindest solange sie nicht ununterbrochen eingesetzt wird - das ist doch jedem selbst überlassen. Dennoch sollte man es nicht als sanfte Methode verharmlosen, denn es ist eine Strafe, wie jede andere auch.

    Die Gefahr bei Strafen ist immer die von Fehl- und Nebenverknüpfungen - wir können nie genau einschätzen, worauf der Hund die Strafe bezieht, vielleicht nagt er am Tisch, schaut dabei aber uns an; vielleicht bezieht die Strafe nicht auf sein Verhalten, sondern auf irgendwelche Umweltreize (zB den Tisch, ein hupendes Auto) etc etc.
    Die Lernmotivation ist bei Strafe weitaus geringer als bei Lernen über positive Bestätigung. Ich habe hier sogar ein Exemplar sitzen, das bei Bestrafung rein gar nichts lernt, sondern komplett auf Durchzug schaltet. ;)
    Die Strafe muss immer zeitlich 100prozentig genau erfolgen, sonst lernt der Hund daraus rein gar nichts, viel schlimmer, er verknüpft es vielleicht mit einem völlig anderen, eigentlich erwünschten Verhalten, und kann so unerwünschtes Meideverhalten entwickeln.

    Diese Folgen müssen nicht auftreten, sie können aber. Und dessen sollte man sich beim Einsatz von Strafe bewusst sein, auch wenn diese scheinbar sanft ohne körperliche Schmerzen erfolgt.

    @ Chandrocharly: Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass das Kommando Nein richtig beigebracht wird. Und das geht grundsätzlich auch ohne aversive Methoden und Meideverhalten.

    Die Wasserpistole würde ich persönlich nur in Notfällen einsetzen, zB wenn Hunde sich zoffen.

    Der Einsatz von Wasser ist schon eine Strafe. Das ist ja an sich auch nichts verwerfliches, jeder kann seinen Hund erziehen, wie er möchte. Aber man sollte sich schon dessen und der möglichen Folgen bewusst sein.

    LG, Caro

    Na, ich denke mal, der Dicke bekommt einfach Hunger, wenn Du vor seinen Augen ein lecker Stück Kuchen verdrückst! :D

    Und wenn einem schon mal das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, dann frisst man halt auch, was einem vor die Nase gesetzt wird.


    Wenn die Sara mäkelt, dann tue ich so, als würde ich das essen, was im Napf ist - denn wenn Frauchen das toll findet, muss es ja lecker sein... :roll:

    LG, Caro

    Zitat


    Sie bekommt schon seit 2 Monate nichts mehr wogegen sie (angeblich) allergisch ist, es müsste also eigentlich besser werden, tut es aber nicht, auch nicht ein bisschen

    Und genau dann besteht doch insbesondere der Verdacht, dass die Ursache eher die Umweltallergien sind.
    Und diese muss man zuerst in Griff bekommen, um bei der Ausschlussdiät überhaupt feststellen zu können, warum der Hund sich kratzt.

    Wie schon gesagt, bei meinem Hund waren die Umweltallergien damals so schlimm, dass wir keinerlei Besserung bei der Ausschlussdiät feststellen konnten.

    Hier noch ein guter Link zum Thema Allergien / Hautprobleme: http://www.hauttierarzt.de

    LG, Caro