Beiträge von sara

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    Grade was Bellen oder Jagen betrifft oder auch, ob ein Hund sich merkt, welches "neue" Verhalten ihm Vorteile bringt.

    Jep, das denk ich auch.

    Gerade bei uns war es so, dass der Große sehr viel Aufmerksamkeit "durch das Bellen" gekriegt hat.
    Zum einen ist gleich jemand zur Tür gehechtet, und es kam Besuch.
    Zum anderen hat unsere WG damals nicht so besonders viel Ahnung von Hunden gehabt... es war immer ein ziemliches Chaos an der Tür, der Große musste festgehalten werden usw usw.
    Ich denke, wenn wir anders auf sein Bellen reagiert hätten, dann hätte die Sara es für eher nicht so lohnenswert gefunden, es zu übernehmen. ;)

    Und ich denke schon, dass es was mit der Art bzw dem Charakter des jeweiligen Hundes zu tun hat, vielleicht auch mit Souveränität / Selbstbewusstsein, aber nicht nur.
    Der eine probiert es vielleicht mal mit dem Bellen, Jagen oder Buddeln, aber es macht ihm keinen Spaß - dann lässt er es wieder.
    Und ein anderer brauchte vielleicht grade diesen Anstoß, um auf den Geschmack zu kommen. ;)

    LG, Caro

    Zitat


    Da hast du wohl nicht genau hingelesen:
    Gut passende Halsbänder mit Martingale-Zug haben keine oder nur sehr wenig Würgefunktion, da die beiden Halsband-D-Ringe aneinanderstoßen, bevor der Hals des Hundes erreicht ist und sich das Halsband nicht weiter zusammen ziehen kann.
    Achten Sie bei Hunden im Wachstum unbedingt darauf, dass das Halsband nicht mehr als 2cm kürzer als der Halsumfang Ihres Hundes wird, da der Würgereiz sonst zu stark wird.

    Und der letzte Satz ist ja wohl die Härte:
    Für Welpen empfehlen wir die klassische Dornschnalle.

    Alina, eine Dornschnalle ist ein normaler Verschluss, wie bei einem Gürtel.

    Und das Martingale-Halsband soll nicht würgen, sondern nur verhindern, dass der Hund rückwärts aus dem Halsband schlüpft.

    Ja, ich finde es immer total interessant, was die Viechers sich voneinander abschauen.

    Als ich die Sara bekommen habe, hat sie kaum gebellt, eigentlich nie.
    Dann haben wir 1 1/2 Jahre mit einem Schäferhund zusammengewohnt... Naja, jetzt meldet sie halt, wenn es klingelt oder jemand vorbeiläuft. :roll:

    Im Gegenzug hat er von ihr gelernt, wie man Essen vom Tisch klaut. :D

    LG, Caro

    Es kann natürlich immer sein, dass Hunde mal eine "trotzige Phase" haben, in denen der Gehorsam nicht mehr so zuverlässig ist, wie sonst.
    Wichtig ist, dass man darauf dann richtig reagiert, und konsequent in seinem Handeln bleibt.

    Aber bei Dir scheint das ja schon mehrere Wochen, oder sogar Monate zu gehen, soviel wie Du schon ausprobiert hast.
    Ist vielleicht irgendetwas passiert, das der Auslöser für sein Verhalten sein könnte? Ist der Gehorsam im Allgemeinen schlechter geworden?


    Kann Dein Hund überhaupt ein Kommando für "Langsam" oder "Stop" oä?
    Du musst die Ablenkung wirklich ganz langsam steigern. Also, wenn er es zu Hause kann, heißt das nicht, dass Du am nächsten Tag über die hochfrequentierte Hundewiese laufen kannst, und er dort genauso folgt. ;)
    Immer schön ein Schritt nach dem anderen, und den Hund nicht überfordern.


    Es ist immer sehr schwer, übers Internet Tips zu geben. Vor allem, wenn es darum geht, auf das Verhalten des Hundes einzugehen, und nicht nur ein "Spezialhalsband" zu verschreiben. ;)
    Ich würde Dir einfach raten, Dich an eine Hundeschule oder einen Trainer zu wenden. Der kann eure Situation dann vor Ort beurteilen und genau auf euer Problem eingehen.

    @ mein schatz:

    Du müsstest ihm das Kommando wirklich langsam beibringen, zB erst im Haus, also möglichst ohne Ablenkung. Und erst dann langsam die Ablenkung steigern.
    Das geht halt leider nicht immer von heute auf morgen.

    Es ist nun mal nicht einfach, ich weiß das auch. ;)

    Und nimm Dir das, was Mücke und Sternenflut geschrieben haben, zu Herzen. Meist muss man nicht nur am offensichtlichen Problem der Leinenführigkeit arbeiten, sondern auch an der Beziehung zum Hund generell.

    Tja, das ist ja nun sehr umstritten, ob Geschirr oder Halsband...

    Ich persönlich finde eher den stetigen Druck auf Hals und Wirbelsäule beim Halsband sehr problematisch.

    Außerdem erzeugt das Würgen durch das Halsband Stress. Ich kann davon ein Lied singen, mein Hund hat derart extrem gezogen, als wir ihn aus dem TH geholt haben. Und unter Stress lernt es sich bekanntlich nicht so gut. ;)


    Außerdem muss man den Hund nicht über das Halsband führen oder sonst auf ihn einwirken. Dafür hat man ja die Stimme. ;)


    Mein Tip für die Leinenführigkeit: sich vom Hund niemals irgendwo hinziehen lassen! Stehenbleiben, rückwärtslaufen oder umdrehen und in die andere Richtung weitergehen. Der Hund darf mit dem Gezerre niemals Erfolg haben!
    Wenn der Hund sich von der "Baum-Methode" allein nicht beeindrucken lässt, weil er zB schon lange erfolgreich damit vorangekommen ist, würde ich ihm ein Aufmerksamkeitskommando beibringen, zB "schau mal hier" oder noch besser ein Kommando für "Langsam". Das kann man sehr gut clickern. Natürlich auch hier in reizarmer Umgebung anfangen und die Ablenkung erst langsam steigern.

    Dann braucht man auch keine Erziehungshilfsmittelchen.

    LG, Caro