Hm, also ich denke schon, dass ich meinem Hund vermitteln kann, wenn ich verärgert bin. Auch wenn ich generell zu den Wattebäuschen-Werfern gehöre, so kann ich meinem Hund schon auf überzeugende Weise mitteilen, wenn mir was nicht passt. Normalerweise reicht ein scharfes "Nein", "Spinnst Du" oder "Geht's noch" - ich weiß nun nicht mehr genau, was ich da gesagt habe...
Aber sie wusste ganz genau, dass es ernst war.
Ich habe sie ja nicht erst seit gestern, sondern nun schon seit fast 7 Jahren, und bisher war das nie ein Problem. 
Nur ist mein Hund bei Strenge, Druck und Strafe NIE kooperativ. Sie ist in dieser Situation folgsam. Aber langfristig kommt man damit bei ihr nicht weit, wenn sie nicht gerade nur aus "purer Frechheit" etwas macht. Sondern ich musste bisher eigentlich immer an der Ursache eines Problems arbeiten, mit Liebe, Geduld und Konsequenz - anders geht es nicht.
Auf lange Sicht nimmt sich mein Hund ein verärgertes Frauchen leider nicht zu Herzen - Lernerfolg gleich Null.
Naja, ich werde sie jetzt draußen mit Argus-Augen bewachen, damit sie überhaupt nicht mehr in so eine Situation kommt, in der sie meint, jemanden verbellen oder anknurren zu müssen.
Nur, eine langfristige Lösung ist das natürlich nicht.