Beiträge von sara

    Zitat

    deshalb finde ich jetzt nicht, dass man sich da so einen Stress mit der Auslastung des Hundes machen muss.

    Seh ich ganz genau so! :gut:

    Klar, da ist jeder Hund anders, der eine braucht ein wenig mehr Beschäftigung, der andere weniger.
    Aber auch für sportliche Hunde sind Ruhephasen extrem wichtig, wenn man ihnen keine Grenze setzt, pushen sie sich immer mehr hoch (und irgendwann kommt man nur noch mit dem Auto mit). ;)

    LG, Caro

    Doch, ich glaube schon, dass ich weiß, was Du meinst. ;)

    Ich werde jetzt erstmal abwarten, wie sich das weiter entwickelt.

    LG, Caro


    EDIT 10.01.08:

    So, die letzten paar Tage haben wir zig Leute auf der Straße getroffen, auch plötzlich um die Ecke kommende, ängstliche, auf den Hund zugehende...
    Ich hab zwar ein bisschen aufgepasst, aber bisher war nix mehr, nicht mal ein Anzeichen von Knurren. Hundi war wie immer neugierig-ängstlich, und zurückhaltend.

    Wahrscheinlich hatte das Treffen mit dem Bruder tatsächlich den Terror-Terrier in ihr geweckt...
    Und der hat sich nun mangels weiterer Erfolgserlebnisse wieder schlafen gelegt. Hoffe ich...


    Ich danke euch nochmal für eure lieben Beiträge und Tips! :)


    EDIT 23.05.08:

    Sooo, mal wieder ein neuer Zwischenbericht.

    So ganz wie gehofft ist es leider nicht gelaufen. Denn ein paar Mal hat das Hundi nochmal "zugeschlagen". ;)

    Inzwischen habe ich gelernt, den Hund etwas besser zu beobachten, und bemerke, wann sich im Hundekopf schon der Gedanke an ein Verbellen bildet, und kann es dementsprechend rechtzeitig abbrechen.
    Außerdem erkenne ich "verdächtige Personen" meist schon rechtzeitig, und kann die Kröte anleinen (an der Leine zeigt sie dieses Verhalten nämlich nicht!).

    Ein paar Freiheiten sind jetzt halt gestrichen, zB habe ich Leinenzwang im Hausflur verordnet, nachdem sie letztens einen Nachbarn gestellt hat. :ops:

    Ich übe mich derzeit also im Problem umschiffen. ;)
    Allerdings würde ich irgendwie schon gerne solche Situationen gezielt üben - habt ihr vielleicht Tips, wie man sowas angehen sollte? Oder sollte ich mich mit dem jetzigen status quo erstmal zufrieden geben?

    Den Bruder haben wir übrigens noch nicht wieder getroffen.

    Viele Grüße von der Front, Caro

    Huhu!

    Darf man fragen, wer der Trainer ist? =)

    Du schreibst, dass Du Angst hast, dass Dein Hund vor Kummer eingeht, wenn er von Dir getrennt wird.
    Aber Du weißt es nicht. Willst Du dem Hund nicht wenigstens eine Chance geben? Vielleicht kommt er damit ja besser zurecht als Du erwartest. ;)
    Bei euch hat der Hund wohl keine Zukunft mehr - aber ihm jegliche Zukunft zu verwehren, allein aufgrund der Befürchtung, dass er zu sehr trauern könnte... :???:

    Wende Dich doch mal an die Dobermannhilfe, dort kann man Dir ganz bestimmt helfen.

    LG, Caro

    Huhu Martin!

    Also, ich glaube nicht, dass mein Hund jetzt plötzlich bösartig-aggressiv geworden ist. ;)
    Vorgestern hatte sie definitiv Angst bzw sie war unsicher, und hat deswegen geknurrt. Und die anderen Situationen schätze ich auch so ein, bzw beim Bruder, der hat sie wohl einfach durch sein ungeschicktes Verhalten "animiert".

    Auch habe ich nicht das Gefühl, dass sich ihr Verhalten "steigert", da sie beim Bruder viel weiter gegangen ist, als bei den letzten Zwischenfällen.

    Die Frage ist nur, wie ich nun darauf reagieren soll.
    Lasse ich sie erstmal nur an der Leine laufen? Aber was bringt das letztlich?
    Oder soll ich immer dazwischen gehen bzw solchen Situationen vorbeugen? :???:

    Also, ich versuche mal die Situation gestern zu beschreiben:

    Ich hatte gerade ihren Dummy direkt hinter einem "Mülltonnen-Häuschen" versteckt. Dort geht auch ein Weg entlang, auf dem dann die Frau kam. Ich stand genau an der Abzweigung auf einem breiten Weg, unserer übliche Gassi-Strecke.

    Die Sara hat den Dummy geholt, in dem Moment kam die Frau.
    Der Hund hat mir den Dummy gebracht und ist dann neugierig-ängstlich stehengeblieben und hat die Frau angeschaut. Die fand es noch ganz toll, dass der Hund so brav den Dummy apportiert hat... :roll:
    Anstatt einfach unseren Weg weiterzulaufen, bzw auszuweichen oder zurückzuschrecken (was ich als Reaktion erwartet hätte), ist der Hund an der Ecke stehengeblieben und hat geknurrt.
    Da ich direkt daneben stand, hab ich sie gepackt und weggezogen.


    Die Situation am Abend davor war so:

    Wir kamen aus unserem Hof um die Ecke, sind etwa 5 Meter gelaufen, auf der Straße lief uns eine Frau entgegen, in etwa 10 - 20 Meter Entfernung. Der Hund ist plötzlich bellend auf sie zugerannt.
    Ich war leider etwas unaufmerksam, weil ich gerade telefoniert habe :ops:, habe aber den Hund gleich abgerufen, sie kam dann auch sofort zurück.


    Ja, wie schon geschrieben, habe ich heute unerwartete Zusammenkünfte mit Leuten vermieden. Ich habe sie rechtzeitig rangerufen bzw im Sitz warten lassen, bis die Leute an uns vorbeigelaufen sind.

    Den Hund am Auto laufen zu lassen, ist nach § 28 StVO verboten.
    Wenn Dein Gelände nicht öffentlich zugänglich ist, dann gilt die StVO dort natürlich nicht. ;)


    Davon unabhängig empfinde ich die Gefahren, vor allem eines Unfalls oder der Überanstrengung, für einen Hund, der in unmittelbarer Nähe um ein fahrendes Auto rumspringt weitaus höher als die bei einem normalen Waldspaziergang.

    Außerdem möchte ich mit meinem Hund gemeinsam unterwegs sein, und ihn nicht "stupide" neben dem Auto herhetzen lassen.

    ;)

    Huhu Martin!

    Zitat


    Insgesamt bräuchte man noch mehr Informationen zu den Begegnungen, um da was genaures zu sagen.

    Ja, das stimmt. Nur ist es immer ein wenig schwer, solche Situationen haargenau zu beschreiben. Außerdem weiß man nie, ob man vielleicht irgendwelche wichtigen Details vergessen oder sogar überhaupt nicht bemerkt hat.

    Als sie gestern abend die Frau angeknurrt hat, war es definitiv Angst / Unsicherheit. In dem Moment, als sie normalerweise zurückgeschreckt wäre, hat sie geknurrt.

    LG, Caro