Beiträge von sara

    Hallo Mo!

    Vorab: das Training mit Reizstromgeräten ist in Deutschland verboten.
    Und das nicht ohne Grund.

    Zum einen stellt sich doch schon die Frage, warum ich meinem Hund bei der Erziehung überhaupt Schmerzen zufügen muss.
    Zum anderen sind die Folgen und Nebenwirkungen wirklich immens. Vertrauensverlust, Fehlverknüpfungen, Meideverhalten, um nur ein paar Stichworte zu nennen.

    Kennst Du das Buch "Die Welt in seinem Kopf - Über das Lernverhalten von Hunden" von Dorothee Schneider? Das kann ich Dir wirklich empfehlen! :)


    Ich habe hier übrigens auch so ein Exemplar, das seinen ganz eigenen Kopf hat. ;)

    Man muss sich bei manchen Rassen durchaus von dem einen oder anderen Anspruch lossagen. Manche Hunde sind einfach extrem selbständig, und werden niemals einen "Schäferhund-Gehorsam" zeigen. Was aber nicht heißt, dass sie unerzogen sind! Sie ticken nur ein wenig anders. ;)

    Wenn Du möchtest, dass der Hund die Kommandos auch ausführen will, dann musst Du ihn entsprechend motivieren. Je nach Hund mit Leckerchen, Streicheleinheiten, Spiel, Rennen usw.
    Und gerade bei Sturköpfen, die Kommandos ganz gerne mal hinterfragen, ist das Vertrauen als Basis der Erziehung extrem wichtig!

    Trotzdem gibt es auch Hunde, die einfach nicht "gegängelt" werden wollen. Man kann mit viel Geduld und Liebe den Hund zu Kooperation bewegen, aber zackige Gehorsamsübungen, das ist nicht "Jederhunds" Sache.
    Man muss bei der Erziehung auch den Charakter des Hundes berücksichtigen und auch einen Schritt auf den Hund zugehen, und sich vielleicht von eigenen Wunschvorstellungen verabschieden, dann klappt das auch mit einem Sturkopf. :)

    LG, Caro

    Och, Lemoene, das ist ja ne saublöde Situation. :/

    Und Du glaubst nicht, dass Deine Mutter da nochmal mit sich reden lässt?


    Wie wäre es denn mit einer WG mit einem anderen Hundefreund? Dann wäre fast immer jemand da, und könnte den Hund auch mal mit rausnehmen. Billiger wär's auch! ;) Oder zumindest jemand, der den Hund toleriert. Ich wohne ja auch in ner 4er-WG mit meinem Hund, das klappt echt super. :)


    Aber es liest sich so, als wärst Du zur Zeit generell ein wenig überfordert mit dem Racker, kann das sein?

    Fühl Dich mal gedrückt. :knuddel:

    LG, Caro

    Huhu Vivi!

    Ich füttere Grau Lamm & Reis, und ab und zu Bestes Futter Sensitive. :)

    Was ich noch ziemlich gut finde, ist zB CanisAlpha, aber mein Hund verträgt das leider nicht.

    Grüßli, Caro

    Zitat

    Wie bekommt ihr das Kraut in den Hund?

    Genau das habe ich mich auch gefragt, als ich dem Hund mal Sauerkraut geben musste.

    Aber: der Teller war sowas von schnell blitzeblank geschleckt, geschmacklich haben Hunde damit wohl ganz und gar kein Problem. :D
    Ansonsten mischt man halt etwas DoFu oder so dazu.


    @ Schäferhund: Wenn der Hund die nächsten Tage normale Häufchen macht, würde ich mir keine großen Sorgen machen.
    Nur wenn gar keinen Kot mehr absetzt, könnte es evtl ein Darmverschluss sein, dann sollte man schleunigst zum TA!


    OT: Britta, Bonny hat Geldscheine gefressen?? Die Sara hat zwar auch schon mal Geldscheine gemopst und in ihrem Körbchen deponiert, aber fressen... :???: Ich hoffe, es kam wieder alles heil raus? :lachtot:

    LG, Caro

    Zitat


    Noch einige Jahre hinter Gittern in irgendeinem Tierheim - nur damit sie am Leben bleibt???

    Nein, das ist mit Sicherheit keine Alternative.

    Aber auch wenn nicht sicher ist, ob man eine Pflegestelle für den Hund findet, und ob der Hund dies verkraftet, so ist dies doch zumindest einen Versuch wert!

    Euthanasie sollte wirklich nur der allerletzte Schritt sein, wenn man wirklich alles versucht und getan hat, und eben nicht Alternativen wegen ihrer vermeintlich schlechten Erfolgsaussicht von vornherein verwirft.

    Ich könnte damit nicht leben, nicht bis zur letzten Sekunde für den Hund gekämpft zu haben.

    Den Hund in irgendein TH abzuschieben, wäre wohl die denkbar schlechteste Lösung. Und ich finde, dass man es Angela hoch anrechnen muss, dass sie das nicht getan hat! Denn es gibt genug Leute, die genau so gehandelt hätten - aus den Augen, aus dem Sinn. :/

    LG, Caro

    PS: Übrigens interessiert es mich immernoch, wer denn der Trainer ist. ;)

    Ich halte die Annahme, dass Arbeitshunde extreme Dauer-Beschäftigung brauchen, schlichtweg für falsch.

    Ich bin nun kein Border Collie-Experte, aber auch die müssen nicht täglich stundelang am Vieh gehetzt werden.

    Sondern intensive, maßvolle, konzentrierte Beschäftigung! ;)

    Auslastung ist wichtig, aber Ruhe lernen, mindestens genauso.