Beiträge von sara

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    Ich sage z.B. zu Barry "sitz". Zähle bis 10, es kommt ein "schade", ich gehe ein paar Schritt und sag nochmal "sitz". Selbst wenn ich das noch 5 mal wiederholen müsste würde irgendwann der Zeitpunkt kommen das Barry mich wenigstens mal ansieht. Und in dem Moment kommt der Jackpot.

    Genau so mache ich das auch. ;)


    Was ich noch hinzufügen wollte:

    Jeder hat gute und schlechte Tage, auch ein Hund.

    Wenn mein Hund mal einen Tag nicht so gut drauf ist, dann lasse ich ihn weitesgehend in Ruhe. Kein Gehorsamstraining, nur entspanntes Spazierengehen. Man muss ja auch nicht jeden Tag üben.

    Ich finde, man sollte wirklich auch die Leistungsfähigkeit seines Hundes bei der Erziehung berücksichtigen. Und auch mal einen Gang zurückschalten, wenn's mal nicht so gut läuft.
    Man muss ja nicht unbedingt auf dem Gehorsam bestehen, wenn's mal einen Tag nicht so gut klappt. Dann macht man halt die Übung fertig, und dann ist gut. "Ungehorsam" muss man ja nicht auch noch provozieren. ;) Das ist nur frustrierend, für den Halter, aber vor allem für den (überforderten) Hund.

    LG, Caro

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    gerne auszuführen und diese dann auch zuverlässig auszuführen, doch wie erreichen wir genau das, bei Hunden die nicht immer gefallen wollen.

    Wie ich schon mal geschrieben habe: Vertrauen ist das Zauberwort.
    Liebe, Geduld. Und Zeit.

    Zitat


    Hätte könnte sollte müsste schön und gut und pos. Kond. auch, aber es muss auch die andere Seite geben. Negative Sanktionen wenn das Verhalten nicht okay ist.

    Welches Verhalten ist denn nicht okay?
    Dass sie sich nicht setzt? Aber sie hat es ja offensichtlich noch nicht richtig gelernt. Willst Du sie dafür bestrafen?

    Es ist wichtig, dass Du ein Kommando auch durchsetzt und es daher auch nur gibst, wenn Du es durchsetzen kannst. (siehe Q-flecks Beitrag :gut:)

    Aber Strafen für ein offensichtlich noch nicht richtig erlerntes Kommando, das wird für eure Vertrauensbeziehung nicht gerade zuträglich sein.

    Ich sehe das Ganze so:


    Es gibt doch so viele Hunde auf der Welt, Straßenhunde, die sich ständig weiter vermehren. Die TH sind voll, im Inland wie auch im Ausland. Auch an Welpen gibt es nun wirklich keinen Mangel.


    Andererseits ist die Zucht enorm wichtig, insbesondere zum Erhalt der Rassevielfalt.

    Aber, wenn schon noch mehr Hunde "produziert" werden sollen, dann nach ganz strengen Maßstäben und gewissen Mindeststandards.

    Sprich: die Hunde müssen nicht nur top gesund sein, wesensfest usw., sondern auch besonders zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Rasse auf einem qualitativ hochwertigen Standard beitragen.
    Auch müssen die Züchter nicht nur einen "netten Eindruck" machen, sondern sich mit der gesamten Thematik auskennen, damit die Welpis auch bestmöglichst aufgezogen werden.

    Die Papiere von einem anerkannten Verband sind nun mal die einzige nachvollziehbare Garantie dafür, dass diese Mindeststandards tatsächlich eingehalten werden.
    Das bedeutet nicht, dass der Hund "besser" ist oder dass er sein Leben lang nie krank sein wird. Sondern dass bei der Zucht Wert darauf gelegt wurde, alles dafür zu tun, dass diese Rasse auch in Zukunft erhalten bleibt.
    Und das ist für mich der einzig vernünftige Grund für die Nachzucht von Hunden.


    Natürlich ist auch ein Hund ohne Papiere genauso lieb, nett usw.

    Aber: wenn man auf Abstammung etc keinen Wert legt, wieso holt man sich dann keinen Hund aus dem Tierschutz?

    Wieso sollte man eine möglicherweise unseriöse Zucht (und das kann man nun mal nur mit Papieren eines anerkannten Verbandes ausschließen) mit dem Kauf eines Welpen unterstützen, wenn es unzählige (Rasse-)Hunde in Not gibt?


    Letztlich bleibt zu hoffen, dass irgendwann tatsächlich ein Haustierzuchtgesetz mit strengen Auflagen und Mindestanforderungen verabschiedet wird.


    LG, Caro,
    mit Überrschungspäckchen aus dem TH ;)

    Hm, also dass euch dieser Sprung von der Übungsphase zum Gehorsam fehlt, ist eigentlich verständlich. Der Hund ist doch erst so kurze Zeit bei Dir! ;)

    Was erwartest Du?


    Das Muss kannst Du doch erst verlangen, wenn der Hund die Kommandos richtig gelernt und generalisiert hat. Vorher ist alles Training! Und auch da gilt nicht, dass der Hund die Kommandos ausführen kann wie er Lust hat, sondern dass wir ihn dazu motivieren, Kommandos zu lernen und somit gerne auszuführen.


    Ich kann mich Roswitha nur abschließen, lass Deinen Hund mal erst richtig ankommen. Arbeite an eurer Beziehung, am Vertrauen, an Deiner Führung, für perfekten Gehorsam habt ihr noch so viel Zeit. ;)

    LG, Caro

    Ich meine eigentlich, dass man wegen des hohen Wassergehalts Frischfutter überhaupt nicht mit TroFu vergleichen kann.
    Es kommt ja letztlich nicht nur auf die relativen, sondern auch auf die absoluten Werte an, also wieviel g Protein der Hund am Tag zu sich genommen hat.

    Mir geht es einfach darum darum, dass Barf nicht bedeutet, dass der Hund zwingend übermäßig proteinreich ernährt wird.


    Der Zusammenhang zwischen proteinreicher Ernährung und Stress würde mich aber wirklich sehr interessieren.
    Ist es nicht so, dass man während "stressiger Zeiten" einen höheren Proteinbedarf hat, zumindest beim Menschen?
    Aber ob man daraus den Rückschluss ziehen kann: zu viele Proteine führen zu Stress.. :???:

    Zitat

    Öhm, meinst Du damit sehr fettreiches Fleisch? Denn ausser Protein und Fett ist doch nix nennenswertes drin im Fleisch (ausser dem Wasser natürlich)... :???: Wie kann man sehr viel Fleisch füttern, ohne gleichzeitig viel Protein zu füttern?

    Eben, das Wasser macht's! ;)

    Hm, interessante These.

    Aber wie wird das begründet?
    Wie wirkt sich denn eine Eiweiß-reiche Ernährung auf den Stresspegel aus?

    Und was ist mit den ganzen Hunden, die mit Barf super zurecht kommen?


    Davon mal abgesehen finde ich einen Proteingehalt von über 40 % nicht "wolfsnah" sondern einfach nur unnatürlich.

    LG, Caro