Beiträge von sara

    Sooo, ich muss mal was krütüsüren: :D

    Was ich weglassen würde, wäre die Frage, seit wann man einen Hund möchte - empfinde ich eher als nebensächlich.

    Dann die Fragen zur beruflichen / finanziellen Situation, das könnte man zu einem zusammenfassen.

    Gleiches gilt für die Fragen 4 / 5 und 8 / 9.

    Und den Zusatz zu Frage 4 / 5 würde ich entweder weglassen oder zB eher so formulieren: Wie verträglich sind die Tiere? Details zur Zusammenführung kann man ja später klären, wenn man sich genauer mit dem Ratsuchenden unterhält.

    Frage 10 finde ich auch ein wenig, ähm, merkwürdig. :???: Also, ich hab mich nie drauf gefreut, dass ich viel Geld für den Hund ausgeben musste. Vielleicht eher: Bist Du bereit dies und das zu investieren?

    Ach ja, und ich dachte immer, wir duzen uns hier? Fände ich irgendwie netter. ;)

    Ui, ich komm mir langsam so vor, als wäre Obdachlosigkeit die Wundertraumwelt für mich und meinen Hund! ;)

    Nee, mal im Ernst: Habt ihr mal Hunde von Obdachlosen beobachtet? Es gibt so viele, die ganz extremes Meideverhalten zeigen. Eben weil in der Erziehung oft nicht nachgedacht wird, und es bei Fehlverhalten richtig einen auf den Deckel gibt, ohne die Gründe etc hierfür zu hinterfragen.

    Für mich ist das kein erstrebenswertes Ziel in der Hundeerziehung, ein Hund, der vor mir kuscht.

    Natürlich spielt auch die Bindung eine extrem wichtige Rolle, und auch die Zeit, die man gemeinsam mit dem Hund verbringt.
    Aber so schön mit Gleichberechtigung und Co, das ist leider nicht überall so.

    Ich frage mich, wieso hier so extrem verallgemeinert und pauschalisiert wird. Wie ich schon in dem anderen Thread geschrieben habe: Es gibt auch Obdachlose, die ihre Hunde schlecht behandeln, genauso wie es "normale Leute" gibt, die schlecht zu ihren Tieren sind.

    Realismus, heute ein Fremdwort?

    LG, Caro

    Nee, dafür sitzt es bei uns noch nicht genug. :roll:

    Wir sind ja auch noch in der Übungsphase! :)


    PS: Was ich allerdings zB mache, ist den Hund ins Down ablegen und dann den Dummy werfen. Da bleibt sie schon brav platt liegen (okay, sie wedelt dabei wie wild... :roll:).
    Aber ich sehe es so wie Du, dieses Kommando will ich schön langsam und sauber aufbauen.

    Zitat

    "Ich könnte, aber ich mag nicht" ;)

    Tja, schade.
    Der Trick dabei ist nämlich, zu wissen, wann man auch mal was tun muss. ;)


    Toleranz und Rücksichtnahme sind in einer Diskussion eine unabdingbare Grundvoraussetzung. Und zwar unabhängig von der Einstellung seines Gegenübers.

    Das schließt übrigens nicht aus, dass man seine Meinung unverfälscht und deutlich rüberbringen kann.


    Nur die verbalen Tiefschläge, die haben mit einer sachlichen Auseinandersetzung rein GAR NICHTS zu tun, sondern sind einfach nur fies und unfair.

    Vorurteile schafft man aber nicht aus der Welt, indem man auf die betreffende Person im Kollektiv verbal einprügelt, ihr eine menschenverachtende, rassistische Einstellung (!!!) unterstellt und sie persönlich angreift.

    ;)

    So, eigentlich wollte ich gar nix schreiben, ich tu's nun aber trotzdem.

    Zum einen bin ich wie der Großteil hier der Meinung, dass auch Obdachlose mit ihren Hunden gut umgehen und sich sehr um sie sorgen. Und dass sie insbesondere den Hund als Halt in ihrem Leben brauchen.

    Trotzdem sollten sich einige vielleicht mal von ihrer "Straßenromantik" verabschieden. Denn es gibt sehr wohl auch eine andere Seite.
    Genau so wie es Leute mit Obdach gibt, die schlecht zu ihren Hunden sind, so gibt es auch Obdachlose, die ihre Hunde schlagen, prügeln, vernachlässigen, weil sie sich im Rausch nicht um sie kümmern können.
    Und es gibt durchaus Leute, die die Wohltätigkeit anderer ausnutzen und mit ihrem Hund auf der Straße schnorren, obwohl sie durchaus auch ein Zuhause und Arbeit haben könnten, wenn sie denn wollten.

    Ich will damit nicht sagen, dass es nicht tatsächlich viele traurige Schicksale gibt - die meisten Leute sind vermutlich wirklich unverschuldet in diese Situation gerückt.
    Aber ich finde die Darstellung hier teilweise dermaßen einseitig und verklärt, es ist fast schon grotesk.


    Außerdem, auch wenn man mit der Meinung der Threaderstellerin nicht übereinstimmt - ich bin der Meinung, dass man dies auch anders sagen kann. Die Unterstellungen und persönlichen Angriffe in diesem Thread finde ich teilweise schon sehr krass.

    Anstatt die verbale Keule zu schwingen und sich 6 Seiten lang von Posting zu Posting immer weiter reinzusteigern, hätte man sie, da ja offensichtlich einfach unwissend, mal sachlich über die tatsächliche Situation von Obdachlosen und Hundehaltung aufklären können. Aber diese Dynamik, die sich in diesem Thread entwickelt hat, finde ich äußerst unschön. Wieso muss sich unbedingt auf das Niveau der persönlichen Tiefschläge begeben werden? Und das weil jemand aus Unerfahrenheit Vorurteile gegenüber einer bestimmten Gruppe hegt?

    Nur mal so, zum Nachdenken. ;)

    So, und jetzt dürft ihr mich gerne steinigen.

    LG, Caro