Für mich ist das so:
Hunde sind nun mal etwas besonderes, für uns sowieso :), aber auch in der Gesellschaft. Mit Hund fällt man immer auf - und das meine ich jetzt ganz wertneutral, mal positiv, mal negativ.
Wir als Hundehalter sind nun einerseits dazu verpflichtet, den Hund zu schützen und für ihn zu sorgen, aber andererseits auch dazu, dass wir möglichst nicht unangenehm auffallen und sozusagen unsere Umwelt "vor dem Hund" schützen.
Und dazu gehört eine ganze Menge Rücksichtnahme und auch Toleranz.
Das "Privileg" der Hundehaltung bringt nun mal eine Reihe Verpflichtungen mit sich.
Ich kann es durchaus verstehen, dass man sich in seinem eigenen Haus nicht einschränken lassen möchte.
Aber: ich wohne ja zB in einer WG, und wenn da ein Freund eines Mitbewohners zu Besuch kommt, der Angst vor Hunden hat, ist es für mich völlig selbstverständlich, dass der Hund in der Zeit in meinem Zimmer bleibt. Ich habe damit auch überhaupt kein Problem, fühle mich nicht eingeschränkt - und dem Hund ist das sowieso schnuppe.
Und nur weil jemand Angst oder Ekel vor meinem Hund hat, werde ich doch nicht die Freundschaft kündigen.
Ich würde auch niemanden besuchen, der seine Vogelspinnen frei laufend in der Wohnung hält.
Aber das hat doch nichts mit der Freundschaft zu tun, zumindest definiere ich meine Freunde nicht allein anhand ihrer Vorliebe oder Abneigung für bzw gegen gewisse Tiere.
Auch zu sagen, dass man ohne seinen Hund nirgendwo hingeht...
Finde ich schon ganz schön krass.
Ich liebe meinen Hund über alles, aber ich existiere auch ihn, und zwar recht gut. 
Das ändert aber nichts an meiner Einstellung bzgl über-hysterischen Extrem-Glucken. Denn da geht es ja nicht nur um Hunde, sondern darum, jegliche "Gefahren" wie Dreck, Lärm etc von dem Kind fern zu halten. Und ein Kind in so einer weltfremden, unrealistischen, sterilen Umgebung aufwachsen zu lassen, finde ich dem Kind gegenüber (nicht mir als Hundehalter!) nicht in Ordnung.
LG, Caro