Zitat
Im übrigen erziehe ich meine Hunde, wie ich meine Kinder erzogen habe.
Mit Drohung und Erpressung.
Schön, wenn's so einfach ist! 
Mein Hund hat mich da wirklich an meine Grenzen gebracht. Mit Drohung, Strafe, Druck erreicht man bei ihr... gar nix.
Sondern nur mit viel Liebe, Geduld und Motivation - so kann ich den Hund zu Kooperation bewegen. Bei allem anderen macht sie aufgrund ihrer extremen Selbständigkeit nicht lange mit, ich verliere ihr Vertrauen, und sie geht ihre eigenen Wege.
Auf Fehlverhalten reagiere ich differenziert:
Hat Madame mal grad einfach einen Spinner, wird entweder ignoriert, oder es gibt ein scharfes Nein, Geht's noch, Schluss jetzt (wahlweise je nach Frechheitsgrad :D) - da muss auch gar nicht weiter rumgemodelt werden.
Wenn es aber zB ums Jagen geht, muss man schon anders reagieren, an der Ursache arbeiten - Stopp-/Rückruf, Auslastung etc.
Mit Strafen erreicht man bei ihr langfristig überhaupt nichts - entweder sie zieht sich vor Angst total zurück (so wie wir sie von ihrem Vorbesitzer bekommen haben), oder das Fehlverhalten ist dermaßen selbstbelohnend, dass eine Strafe auch nichts bringt.
Also bleibt mir nur am Grundgehorsam zu arbeiten, an unseren Regeln und meinem "Führungsanspruch", so dass es möglichst gar nicht zu Fehlverhalten kommt, bzw ich es ggf abbrechen kann: man ahnt es, mit Motivation, Kooperation, Auslastung, Konsequenz, Vertrauen und Geduld, Geduld, Geduld. 
LG, Caro