Beiträge von sara

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    Ich würde keinen Hund, der ein Wild gerissen hat, mehr frei laufen lassen. Die Gefahr, dass so ein Hund in ein Auto, Moped, Fahrrad.... rennt, wäre mir einfach zu groß.

    Ist die Gefahr bei einem Hund, der "nur" hetzt, nicht aber genau so groß? :?

    Hunde mögen nicht die gleiche Effizienz wie ein Wolf beim Jagen zeigen, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie Jäger sind (und nichts anderes sagt doch auch Bloch ;)).

    Die Jagdsequenz, die für die meisten Hunde am "selbstbelohnendsten" ist, ist doch das Hetzen.
    Und eben das ist das "wölfische Erbe", denn wäre das selbstbelohnendste das Fressen, wäre die Motivation nach einigen erfolglosen Jagdversuchen dahin, und die Wölfe würden sich fortan ausschließlich von wehr- und bewegungslosen Pflanzen ernähren.
    Ansonsten wären doch auch alle Jagdgebrauchshunde wertlos, wenn sie die Beute gleich auffuttern würden. ;)

    Meiner Meinung nach ist ein Hund, der getötet hat, nicht gefährlicher als ein Hund, der unkontrolliert hetzt, aber nicht zupackt.

    Wenn euer Garten genug abgesichert ist (aus- und auch einbruchsicher!), würde ich die Wasserratten einfach dorthin auslagern. ;)

    Bei den derzeitigen Temperaturen 6 Stunden lang ohne Wasser... finde ich eher grenzwertig. Du weißt ja auch nicht, wann sie das Wasser verteilen, oder ob sie nicht doch noch was davon trinken.

    Ich würde, wie ja schon vorgeschlagen wurde, den Wassernapf ins Badezimmer stellen, oder einfach eine Plastikunterlage drunter.
    Vor allem würde ich mehrere kleine Schalen verteilen, da macht das Planschen auch nicht so viel Spaß.
    So ein 25 l-Eimer schreit ja quasi danach, ausgeplanscht zu werden! ;D

    LG, Caro

    @ Schopenhauer: Im Prinzip hast Du Recht, die Jagdsequenzen sind bei den verschiedenen Hunderassen unterschiedlich ausgeprägt.
    Aber mein Wissen ist, wie Murmelchens auch, dass theoretisch jeder Hund im Einzelfall auch die anderen Sequenzen zeigen kann. Und ich glaube, genau um so einen Einzelfall geht es hier.
    Wie das beim Podenco ist, weiß ich gar nicht. Die Hasen werden in Spanien auf der Jagd ja lebendig apportiert. Dann müsste eigentlich die Sequenz "Töten, Fressen" fehlen. :?


    @ Jörg: Eine Sondergenehmigung braucht man als Hundhalter nicht, gleichwohl muss man aber mit "Sonderkonsequenzen" rechnen. ;) Siehe die verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung für Hundehalter, der eben zugrunde liegt, dass wir unsere Hunde niemals vollständig kontrollieren können.

    Eine sehr interessante Frage aber, inwieweit Domestikation und Sozialisation Einfluss auf das Jagdverhalten des Hundes haben bzw überhaupt haben können.
    Da es sich beim Jagdtrieb um einen recht starken, elementaren Instinkt handelt (ähnlich wie der Fortpflanzungstrieb), könnte ich mir vorstellen, dass hier evolutionäre Entwicklung nur einen begrenzten Einfluss nehmen kann. Ich denke auch, dass man so einen Trieb nicht völlig "wegsozialisieren" kann.
    Denn, bedenken sollte man auch, dass der Mensch diesen Jagdtrieb des Hundes seit Jahrtausenden für sich nutzt!

    LG, Caro

    Sorry, Lavrans, ich muss das überlesen haben, aber wo habe ich doch gleich geschrieben, dass ich gerichtlich gegen "illegale" Kastrationen vorgehen will? =)

    Das einzige, was der von Dir zitierte Absatz meines Postings aussagen soll, ist dass man von "eine medizinisch nicht indizierte Kastration verstößt gegen das TSchG" nicht auf "Du bist ein Tierquäler" schließen soll!


    Auf Deine anderen Provokationen gehe ich jetzt mal nicht ein, ist das okay? ;)

    Huhu ihr Lieben!

    Eigentlich wollte ich mich ja nicht zu Wort melden.
    Aber ich habe echt selten eine Diskussion erlebt, die derart unsachlich geführt wurde...

    Nicht ganz unbeteiligt hieran ist mit Sicherheit auch die Threaderstellerin. Schade, dass man sich so gegenüber neuen Informationen verschließt und andere Ansichten als persönliche Angriffe deutet.

    Schade auch, dass daraufhin tatsächlich mehr persönliche Tiefschläge und Provokationen als sachliche Argumente oder Hilfestellungen zu lesen sind. Und dies von nahezu allen Beteiligten!

    Unabhängig von meiner persönlichen Einstellung zum Thema Kastration: wieso immer diese Extrempositionen?
    Da werden "Kastrationskritiker" allen Ernstes gefragt, ob sie ihre Hündin eher einschläfern lassen würden als notoperieren?? Sorry, aber irgendwo hört's doch echt auf.

    Übrigens, dass eine Kastration ohne medizinische Indikation gegen das Tierschutzgesetz verstößt, ist nun mal Fakt. Und das hat nichts damit zu tun, dass man jemandem unterstellt ein Tierquäler zu sein, sondern dies ist einfach die geltende Rechtslage!

    Aber, wenn man sich streiten will, findet man halt überall einen Aufhänger. ;)

    Es wundert mich, dass dieser Thread, in dem nicht sachliche Diskussion, sondern persönliche Profilierung die Hauptrolle zu spielen scheint, nicht schon längst zu ist.

    Kopfschüttelnde Grüße (@ Conny :D), Caro

    Ach so, die Maus ist noch so jung!

    Ganz ehrlich, bei jungen Hunden kenn ich mich viel zu wenig aus, gerade mit dem Calcium-Bedarf etc ...

    Aber guck mal auf die HP, vielleicht findest Du da Infos. Du kannst diese Ärztin auch anmailen oder anrufen, die ist wirklich super! :)

    Huhu!

    Also, wenn euer Hund vermutlich eine Allergie hat, halte ich einen Allergietest sogar für sehr sinnvoll! ;)
    Nur so könnt ihr die Allergene gezielt meiden bzw eine individuelle Behandlung erstellen.

    Könnt ihr alle anderen Ursachen wie Flöhe, Milben, Pilze, bakterielle Infektionen etc ausschließen?

    Ich würde Dir sehr empfehlen, zu einem Spezialisten für Hautkrankheiten zu gehen. Der hat die nötigen diagnostischen Kenntnisse, und kann Dich dann eingehend beraten, auch wie Du eine Ausschlussdiät durchführen kannst.
    Eine super informative Seite ist zB http://www.hauttierarzt.de

    Grau Lamm und Reis ist mit Sicherheit ein gutes Futter. Wenn Dein Hund nun aber gerade gegen Lamm oder Reis allergisch ist, bringt es natürlich nicht viel. ;)
    Oder aber, wenn Dein Hund Umweltallergien (zB Futtermilben, Pollen, Schimmelpilze) hat, da hilft selbst das beste Futter nichts.

    Üblicherweise füttert man bei einer Ausschlussdiät etwas, das der Hund noch nie vorher bekommen hat, und zwar eine Kohlehydrat- und eine Proteinquelle, zB Kartoffeln und Pferd.
    Das füttert man dann konsequent über mehrere Wochen. Wenn eine Besserung eintritt, beginnt man, andere Komponenten zuzufüttern. So kann man langsam austesten, was der Hund verträgt, und was nicht.
    Das ganze Hundeleben lang musst Du also nicht kochen! ;)

    Ich würde Dir dennoch dringend ans Herz legen, dass Du Dich an einen Spezialisten wendest.

    Ich wünsche euch viel Erfolg!

    LG, Caro