Beiträge von sara

    Hallo ihr Lieben!

    Heute mal ein etwas ernsteres Thema, das mir aber sehr am Herzen liegt.

    So unglaublich es klingen mag, aber leider werden heutzutage immernoch unzählige Kastrationen bei Ferkeln ohne Betäubung durchgeführt.

    Schweine sind hochintelligente Tiere, die ein Schmerzempfinden haben wie auch ein Hund oder eine Katze.

    Dennoch wird diese unsägliche Qual in Deutschland jährlich mehr als 20 Millionen (!!) Ferkeln zugefügt.
    Und das völlig legal, denn das Tierschutzgesetz erlaubt die Kastration von bis zu 7 Tage alten männlichen Ferkeln.


    Ob Schnitzel oder Grillwurst - bitte achtet darauf, wo euer Fleisch herkommt! Ob nun Neuland, ein ähnlicher Bioverband oder der Metzger eures Vertrauens, der auch auf artgerechte Tierhaltung wert legt.
    Bedenkt, was die Tiere für das Billigfleisch von der Discounter-Theke erleiden mussten und dass man dies durch den Kauf nur noch weiter unterstützt.
    Durch unser Konsum-Verhalten können wir hierauf entscheidenden Einfluss nehmen!


    Weitere Infos findet ihr hier: http://www.tierschutzbund.de/03040.html

    An der derzeit laufenden Protestaktion für ein neues Tierschutzgesetz beteiligen könnt ihr euch hier: http://www.ferkelprotest.de/

    Liebe Grüße, Caro

    Hab grad mal juris befragt (habt ihr das nicht in der Kanzlei? :?), und danach berechnet man den Marktwert so:

    Die Anschaffungskosten des Hundes werden umgelegt auf das maximale Lebensalter.
    Damit kann man dann den "Restwert" berechnen.

    Also zB Anschaffungskosten 1000 € geteilt durch 15 Jahre max. Lebensdauer = 66,67.
    Wenn der Hund nun 7 Jahre alt ist, "bleiben" ihm noch 8 Jahre = 533,36 € Restwert.

    LG, Caro

    Zitat


    ich verstehe die leute nicht der hund kotzt oder humpelt drei tage und die fragen sich was er wohl hat ein ta könnte helfen.

    Ups, dann oute ich mich jetzt mal als Rabenfrauchen. ;)
    Ich renne nämlich nicht unbedingt sofort zum TA, wenn mein Hund sich mal übergibt oder ein, zwei Tage humpelt.
    Bevor ich hier jedoch gleich gesteinigt werde, ich rufe selbstverständlich immer bei meiner Tierklinik an, wenn Hundi was hat, aber wegen einem Tag Humpeln oder einmaligem Übergeben lassen die mich nicht in der Praxis antanzen.

    Geht ihr selber zum Arzt, weil ihr euch mal übergeben musstet? Oder wenn ihr Muskelkater habt? :?

    Natürlich ist das immer eine Gratwanderung, man muss seinen Hund schon gut beobachten, um zu erkennen, wann ein TA-Besuch angebracht ist, und wann nicht.

    Okay, dann kann ich also auf Kosten meines Hundes wenigstens kräftg Geld sparen?? Leider nein, ganz im Gegenteil. Mein Hund ist Allergiker, bekommt teure Medikamente, nur das beste Futter, vom umfangreichen Zubehör ;D mal ganz zu schweigen, sprich er wird versorgt und verhätschelt. ;)

    Das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt was zu tun.
    Daher finde ich es auch nicht sonderlich fair, jemandem unterstellen, er würde in unverantwortlicher Weise "an seinem Hund" sparen, weil er nicht wegen jedem leisen Hüsteln gleich dem TA einen Besuch abstatten möchte.

    Und ich empfinde die Tendenz hier im DF schon recht extrem.
    Natürlich macht es Sinn, im Zweifel zum TA oder ggf auch zu einem Spezialisten zu raten. Das möchte ich nicht bestreiten, um Himmels willen!
    Aber teilweise finde ich es schon ein wenig krass, wenn die Leute angegangen werden, weil sie wegen einer Kleinigkeit oder vielleicht auch aus Unwissenheit nicht umgehend den TA aufsuchen. Durfte ich selbst hier auch schon erfahren. ;)


    Zum Trainer: Auch ich habe hier schon empfohlen, sich an einen Trainer zu wenden. Denn bei manchen Problemen kann wirklich nur jemand vor Ort und mit Sachkunde die Lage richtig erfassen, um auch entsprechende Tips für das Training geben zu können. Die Möglichkeiten in einem Internet-Forum sind zwar vielfältig, aber letztlich doch begrenzt.

    LG, Caro

    EDIT: Murmelchen, genau sowas meinte ich!

    Zitat


    Und wegen dem Geheul, wie soll ich das beweisen?
    Ich kann das doch nicht aufnehmen.

    Hm, wieso nicht?

    Und wenn die anderen Nachbarn das auch noch so bestätigen können, umso besser!

    Ich würde einfach mal beim OA bzw bei der Polizei anrufen, am besten wenn man das Gebell durchs Telefon hören kann.

    Natürlich ist es sehr schwierig, da was zu erreichen, aber ich würde es zumindest mal versuchen.

    Manchmal fragt man sich, wieso solche Leute überhaupt Hunde halten?
    Traurig für die armen Beaglechen. :/

    Ups, sorry Conny, hatte Dich ganz übersehen... :ops:

    Wenn die armen Beagles wirklich den ganzen Tag lautstark am dauerkläffen sind, würde ich schon etwas unternehmen.
    Die vom OLG Köln genannten Zeiten sind ja die sog Ruhezeiten, in denen ein Hund wirklich überhaupt nicht bellen sollte. Aber auch außerhalb dieser Zeiten musst Du ein Dauergejaule nicht tolerieren.

    Je nachdem, wie "verwahrlost" die Hunde sind, könnte man auch das Vet-Amt einschalten.

    Oder aber mal mit den Besitzern reden?

    LG, Caro

    Mal abgesehen von den "Material"-Kosten, die ein Züchter hat, Deckrüden, Futter, Untersuchungen, Impfungen und was sonst noch alles so anfällt,

    man sollte nicht vergessen, dass man im Prinzip auch für eine Dienstleistung zahlt. Nämlich insbesondere dafür, dass die Welpen bestmöglichst geplant, aufgezogen und sozialisiert werden. Und hierfür ist eine Menge Sachverstand und Zeit erforderlich - das kostet nunmal.

    Wenn man dafür nicht eben mal 1000 Euro aus dem Ärmel schütteln kann, ist man natürlich nicht zwingend ein schlechter Hundehalter.

    Für mich völlig untragbar ist es jedoch, wenn Leute dann auf Massenvermehrer ausweichen, weil man dort den "Rassehund" billiger bekommt.
    Die Qualen, die die Hunde in der Massen-Welpenproduktion erleiden müssen, steht in absolut keinem Verhältnis zum "Preisersparnis".

    Wenn einem Erbkrankheiten, Aufzucht und Sozialisation nicht so wichtig sind, gibt es doch immernoch die Alternative, einem Hund aus dem TH eine zweite Chance zu geben.
    Dort sitzen genug Hunde, nicht nur ältere, sondern auch Welpen und Junghunde, die dringend ein neues Zuhause suchen.

    Niemand muss zu einem "Billig-Welpen" greifen, weil er sich einen Hund aus einer teuren Zucht nicht leisten kann!

    Und schließlich sollte man auch immer bedenken, dass jeder Hund hohe Kosten verursachen kann, die den Anschaffungspreis um ein weites übersteigen. Für derartige Notfälle sollte wirklich jeder Hundehalter bereit und fähig sein, 1000 Euro (oder auch mehr!) aus dem Ärmel zu schütteln!

    LG, Caro

    Zitat

    Wenn ich mir so manche Posts durchlese bzw. diejenigen die sich am meisten über den Ton hier aufregen fällt mir etwas auf (das gibts aber nur per PN).

    Es ist eigentlich schade dass das Forum anscheinend ein Wende erlebt. Ob das nun unbedingt Positiv ist wage ich zu bezweifeln.

    Angelika, wieso nur per PN?
    Ich denke, das wird doch alle interessieren. =)

    Meinst Du wirklich, dass das derzeit eine Wende ist?

    Ich habe ja die Hoffnung, oder besser die Überzeugung, dass die gereizte Stimmung mal wieder eines von den "Tiefs" ist, die das Forum mehr oder weniger regelmäßig durchläuft.

    Ansonsten kann ich mich Silvia nur anschließen. Diese momentan etwas überspannte Atmosphäre sagt mir nicht sonderlich zu. Daher versuche ich auch, mich aus solchen "ausartenden" Threads weitesgehend rauszuhalten.
    Und das mit dem Abmelden, das überlegen wir uns aber nochmal, gelle Silvia? ;)

    Unterlassungsanspruch = Kalb erziehen. ;D

    Nein, mal im Ernst: Sagen wir mal, die brüllende Nachbarin würde ein Verfahren gewinnen, dann würde sie einen Unterlassungstitel bekommen, den sie dann auch im Wege Zwangsvollstreckung durchsetzen könnte. Das bedeutet für Dich dann bei Zuwiderhandlung die Verhängung von Ordnungsgeld oder -haft.

    Aber ganz ehrlich, da würde ich mir nicht allzu viele Sorgen machen... ;)

    Wenn Du sicher gehen magst, frage doch mal beim Ordnungsamt oder bei einem RA nach, der sich mit Immissonsrecht auskennt. Die können Dir dann verlässliche Auskunft geben.


    Conny: :P Wer weiß, wie das bei den Kölle Jecken mit der Uhrzeit so ist... ;D
    Neeee, gemeint war natürlich 15 Uhr... :gott:

    Grundsätzlich kommt für jeden Nachbarn ein Anspruch auf Unterbindung von Hundegebell in Betracht.
    Bei "Eigentums-Nachbarn" ist das dann ein Unterlassungsanspruch, bei Mietnachbarn insbesondere ein Anspruch auf Mietminderung gegen den Vermieter, den dieser dann evtl bei Dir als "Schädiger" geltend machen kann.

    Wann ein solcher Anspruch vorliegt, wird recht unterschiedlich beurteilt:

    ZB OLG Köln (Urteil vom 7.06.1993, Az. 12 U 40/93): von 22 - 6 Uhr und von 13 - 25 Uhr darf ein Hund überhaupt nicht bellen, außerhalb dieser Zeiten nicht länger als 10 Minuten, nicht mehr als 30 Minuten täglich.

    Anderen Gerichten, zB OLG Düsseldorf (Urteil vom 24.11.1993, Az. 9 U 111/93), ist das viel zu eng, und es wird keine vollständige Unterbindung von Hundegebell auch zu den "Ruhezeiten" verlangt. Eine wesentliche Beeinträchtigung stellt Hundegebell nur dar, wenn es zB "besonders laut, lang anhaltend oder zur Nachtzeit hörbar" ist.

    Genaueres, insbesondere zu den Ruhezeiten findest zu vermutlich im Landesimmissionsschutzgesetz.

    Aber ein kurzes Bellen vor 22 Uhr erscheint mir noch nicht eine derart wesentliche Beeinträchtigung darzustellen, die einen Unterlassungsanspruch der Nachbarin auslöst.

    LG, Caro


    EDIT: Guck mal, was ich noch schönes gefunden hab: http://www.berlin.de/sen/umwelt/umw…tierlaerm.shtml - sehr löblich, der Verweis auf die Hundeschule! ;D