Beiträge von sara

    Wurfkette, Leine, Wasserflasche (diese Sport-Flaschen, aus denen kann man super spritzen ;))....

    Ganz ehrlich, bevor mein Hund wegen der Dummheit anderer HH auseinandergepflückt wird, greife ich zu (fast) jedem Mittel.

    Normalerweise sollte es aber reichen, wenn man sich ordentlich aufbaut und kräftig Hey!, Ab! oder ähnliches ruft. Bloß nicht hektisch oder hysterisch werden. ;)

    Aber, wie oft passiert einem das schon, dass einem ein unangeleinter Hund mit ernster Beschädigungsabsicht entgegenstürmt? :?

    LG, Caro

    Hallo Suse!

    Bitte geh am besten direkt in die Tierklinik in Hofheim, die haben dort eine Spezialistin für Hautkrankheiten. Die Internet-Adresse ist: http://www.hauttierarzt.de bzw http://www.tierklinik-hofheim.de

    Denn bevor man an einen Allergietest denkt, sind normalerweise einige andere Untersuchungen durchzuführen. Die Ursache für den Juckreiz kann alles mögliche sein: Flöhe, Milben, bakterielle Entzündungen, Pilze...
    Meist kommen sogar mehrere Ursachen zusammen.

    Wünsche euch viel Erfolg und dem Patienten gute Besserung!

    LG, Caro

    Huhu!

    Bei uns gibt's ab und an Magic Banane. Das sind so kleine Kroketten in Knochenform.

    Dass die Futtersorten andere Namen haben, finde ich allerdings schon sehr seltsam... :?

    Ruf doch mal bei BF an, und schildere denen diesen Fall.

    LG, Caro

    Nein, ich würde nicht gezielt auf jemanden zugehen, und ihn fragen, warum sein Hund kupiert ist.

    Es gibt ja genug Leute, die ihren Hund aus dem Tierschutz haben, und denen es einfach egal ist, ob er nun Schlappohren hat, oder stehende kupierte Ohren, oder verhunzte halb hängende kupierte Ohren.

    Wenn man aber mit den Leuten ins Gespräch kommt, kann es ja durchaus sein, dass man irgendwie auf dieses Thema kommt. Aber ich würde es nicht forcieren.

    Würde ich mitbekommen, dass jemand seinen Hund extra kupieren lässt, sei es in Deutschland bei irgendeinem Hinterhofzüchter oder dass er ihn dafür ins Ausland verbringt, würde ich sehr wohl versuchen, ihn anzuzeigen.

    Aber ich habe beim Gassi gehen besseres zu tun, als irgendwelche Leute zu bekehren. ;)


    Pro und Kontra des Kupierens ist ja nun eigentlich nicht Thema dieses Threads. Fakt ist aber, dass dem Hund unnötige Schmerzen zugefügt werden und er in seinen Kommunikationsmöglichkeiten beschränkt wird. Ein Hund macht mit seinem Schwanz viel mehr als nur wedeln. ;)
    Dass ein Hund trotz Verstümmelung noch in der Lage ist, sich mitzuteilen, stellt aber keine Rechtfertigung für das Kupierens dar.

    LG, Caro

    Zitat

    Noodles, Du machst mich glücklich. Endlich mal ein User, der sein Hirn einschaltet und auch an Konsequenzen denkt.


    Und dass dies tatsächlich so ist, beweisen inzwischen einige südländische Tierheime, die aufgrund strikt durchgeführter Kastrationen in diesem Jahr endlich mal keine bis wenige Welpen hatten. Wird die Kastrationsmöglichkeit durch irgendwelche Gesetze oder Herumdiskutiererei erschwert, dann gibt es auch mehr ungewollte Welpen. Das sind nicht wegzudiskutierende Fakten. Und so ist Kastration sehr wohl Tierschutz.

    Du vermischst hier leider grundlegend unterschiedliche Fälle.

    Zum einen der Tierschutz im Ausland, wo die TH vollgestopft sind, die Tiere in enorm großen Gruppen leben, und es immens viele Straßenhunde gibt.
    Hier sind Kastrationsprojekte sinnvoll, eben um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.
    Wobei man auch hier diskutieren könnte, ob nicht doch eher eine Sterilisation das geeignetere Mittel wäre.

    Zum anderen der deutsche Otto-Normalhundehalter, mit einem Einzelhund im Haushalt, der jederzeit auf sein Wauzi aufpassen kann. Somit besteht, wenn man nur einen geringsten Kontrollaufwand betreibt (Leine, Erziehung, erhöhte Aufmerksamkeit), keine besonders große Gefahr einer unkontrollierten Vermehrung.

    Schade auch, dass Du offensichtlich nur auf provokante Postings wartest, um Dich darauf einzuschießen, und irgendwelche persönlichen Kleinkriege austragen zu können.
    Für Gegenargumente betreffend der Auslegung des § 6 I 2 Nr. 5 des deutschen Tierschutzgesetzes bin ich gerne offen. Aber darauf werde ich hier wohl vergebens warten. ;)
    Übrigens ist die tatsächliche Rechtslage nicht allein von richterlichen Urteilen abhängig, aber das nur am Rande.

    Grüße, Caro

    Zitat

    Es steht eben nirgendwo! Es wird einfach wieder immer nur behauptet. Genau aus diesem Grund habe ich eine offizielle Stelle mit Rechtsabteilung und viel Erfahrung in Sachen Tierschutz und Tierrecht angeschrieben.

    Die Dir aber leider keinerlei Auskunft bzgl der Rechtslage gegeben haben. ;)


    So, hier mal meine völlig unfundierte juristische Meinung zu § 6 I 2 Nr. 5 TSchG:

    Hierbei handelt es sich um eine Ausnahmevorschrift, von dem in § 6 I 1 TSchG genannten Grundsatz, dass das Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben verboten ist.

    Derartige Ausnahmevorschriften sind grundsätzlich eng auszulegen.

    Das heißt, dass nur wenn eine hinreichend begründete Gefahr einer unkontrollierten Vermehrung besteht, und diese Gefahr nicht auf anderem Wege in zumutbarer Weise verhindert werden kann, eine Unfruchtbarmachung zulässig ist. So zB bei Freigängerkatzen, Mehrhundehaltung etc.

    Des weiteren bedeutet Unfruchtbarmachung nicht zwingend Kastration. Eine Sterilisation kann durchaus das mildere Mittel darstellen.

    Beim Ausnahmetatbestand der weiteren Nutzung und Haltung gilt im Prinzip dasselbe. Auch hier reicht nicht irgendeine Laune des Halters, der es leid ist, seiner Hündin während der Läufigkeit hinterherzuwischen.
    Diese Alternative betrifft zB Blindenhunde, die jederzeit für ihren Menschen funktionieren müssen.

    Grüße, Caro

    Hm, und was haben diese doch eher "medizinischen" Argumente nun mit dem rechtlichen Zulässigkeit einer Kastration zu tun? ;)

    Aber ich gebe Dir bzw dem Tierschutzbund ;) ganz recht, eine Kastration muss man immer im Einzelfall abwägen.

    Als Kontra-Punkte würde ich noch hinzufügen:

    - bei Hündinnen Gefahr von Knochenproblemen (aufgrund der verminderten Mineraleinlagerung in den Knochen)
    - bei Frühkastration mögliche Probleme aufgrund der fehlenden körperlichen und geistigen Reife
    - möglicherweise veränderter Geruch nach der Kastration, was zu Problemen mit anderen Artgenossen führen kann

    Schließlich kann man einige Pro-Argumente entwerten, da sich zB die unkontrolliere Fortpflanzung auch mit einer Sterilisation verhindern lässt.

    LG, Caro