Beiträge von sara

    Cindy, ich widerspreche Dir ja nur ungern. ;)

    Aber zum einen könnten "irgendwelche militanten Tierschützer" überhaupt nicht ohne weiteres gegen eine vermeintlich rechtswidrige Kastration klagen, da kein eigenes Recht von ihnen verletzt wurde.
    Die Verbandsklage ist im deutschen Tierschutzrecht nicht zulässig, auch wenn der Tierschutzbund derzeit darauf hinarbeitet.
    Außerdem würde es wohl schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein, die Rechtswidrigkeit einer Kastration nachzuweisen.

    Zum anderen habe ich in dem oben genannten Thread meine Auffassung zum § 6 I 2 Nr. 5 TSchG erläutert. Zu diesem Schluss bin ich nicht aufgrund Wunschdenkens gelangt, sondern anhand einer Auslegung des § 6 I 2 Nr. 5 TSchG nach juristischen Grundregeln. Bevor ich mich damit näher befasst habe, war ich übrigens auch anderer Ansicht, eben weil § 6 TSchG äußerst ungeschickt formuliert ist.
    Stichhaltige Gegenargumente habe ich bisher übrigens nicht gehört, bin dafür aber immer offen! =)

    Schließlich ist dies nicht meine subjektive Meinung, sondern es gibt "immerhin" zwei rechtskräftige Urteile (siehe auch in og Thread), die besagen, dass eine Kastration ohne medizinische Indikation grundsätzlich nicht zulässig ist, und dass die Ausnahme der "Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung" je nach Einzelfall beurteilt werden muss, und ggf auch mit anderen Mitteln als einer Kastration erreicht werden kann.

    Soooo, genug OT.

    Liebe Grüße, Caro

    Zitat

    Eingriffe zur Unfruchtbarmachung eines Tieres (und da fällt Kastration darunter) sind von der Regelung von wegen medizinischer Indikation ausgenommen, sofern keine tierärztlichen Bedenken dagegenstehen und/oder ein solcher Eingriff für die weitere Haltung und Nutzung des Tieres sinnvoll ist.

    Nein, so einfach ist es nämlich nicht. ;)

    Ich kann Dir empfehlen, mal den oben verlinkten Thread durchzulesen.

    LG, Caro

    Oh, Claudi, Du hast einen Azawakh?? :herzen2:


    Dass Windhunde nicht verschmust sind, habe ich ehrlichgesagt noch nie gehört... :?
    Im Gegenteil: Die Windhunde, die ich kenne, sind wirklich ausnahmslos die größten Schmusebacken. Nicht umsonst sagt man Windhunden nach, dass sie das "Sofagen" haben - und das nutzen sie nicht nur zur guten Aussicht. ;)

    Zitat

    Risiko bei Kastration vor dem 1. Östrus bei 0,5% liegt, bei Kastration vor dem 2. Östrus bei 8% und bei der Kastration bis vor dem 3. Östrus bei 26%

    Meines Wissens nach sind diese Zahlen sogar schon veraltet.
    Nach aktuellen Studien beträgt das Risiko einer Mammatumorerkrankung bei unkastrierten Hündinnen nur ca. 1-2%.

    Naja, man kann Windhunden durchaus eine Ersatzbeschäftigung bieten - auf der Bahn, Coursing etc.
    Außerdem sind die meisten Windhunde Kurzstreckensprinter, und haben gar keinen so hohen Laufbedarf, wie viele Leute vielleicht denken.
    Wichtig ist, dass man ihnen ermöglicht, rennen zu können. Stundenlange Gewaltmärsche sind allerdings nicht erforderlich.
    Windhunde sind reine Sichtjäger, daher ist der Jagdtrieb meiner Meinung nach viel einfacher zu kontrollieren als bei Allround-Jägern, und Freilauf kein unerreichbares Ziel.

    Zuhause sind sie sanft, verschmust und unauffällig, draußen hingegen zeigen sie ihre ganze Kraft.

    Eben wegen dieser Kombination bin ich ein absoluter Windhund-Fan! :)

    Dennoch halten sich einige Vorurteile vom übernervösen, hochgezüchteten Dauerläufer einfach hartnäckig, und ich denke auch, dass das Äußere viele einfach nicht anspricht.

    LG, Caro

    Zitat

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    Wirklich ein wunderschönes Bild, von einer entspannten werdenden Mama! :)

    Wie macht sie sich denn so? Hat sie sich (bis auf den Körperumfang :D) verändert? Was sagt der Rest des Rudels? Oder sind die völlig unbeeindruckt?

    Hach, ist das alles spannend! =)

    Grüßli, Caro