Ignorieren kann überhaupt nur dann helfen, wenn es sich bei dem unerwünschten Verhalten nicht um ein selbstbelohnendes handelt.
Das ist natürlich nicht immer einfach zu erkennen, was genau das Hunderl mit seinem Tun bezweckt.
Falls Hundi zB gelernt hat, dass es bei Gefiepe Aufmerksamkeit gibt, kann ein "Nein" auch der falsche Weg sein; falls er im Fiepen "an sich" schon völlig aufgeht, ist ein "Nein" vielleicht genau das richtige. 
Man muss also wirklich genau beobachten, wie Hundi sich verhält, und wie er auf Frauchens Reaktion hierauf wiederum reagiert.
In jedem Fall sollte man erwünschtes Verhalten immer loben und bestätigen. Nur dann kann der Hund lernen, was wir von ihm wollen - denn ihm nur beizubringen, was wir nicht wollen, würde den Hund quasi im Ungewissen hängen lassen und den Lernprozess erheblich erschweren. Es ist also immer besser, dem Hund auch die Möglichkeit zu geben, etwas richtig zu machen, und dieses Verhalten dann auch zu honorieren (auch wenn dieses Verhalten für uns selbstverständlich erscheinen mag). 
Wie Schopenhauer schon erwähnt hat, sollte man hierbei ein wenig aufpassen, dass Hundi nicht plötzlich "Fiepen -> Frauchen kommt mit Leckerchen" verknüpft. Aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und dem richtigen Timing lässt sich das gut vermeiden.
Außerdem sollte man versuchen, nicht allzuviel Aufhebens um solche Situationen zu machen. Auch, oder gerade wenn Hundi sich noch in der Lernphase befindet, wäre es eher kontraproduktiv, hibbelig-nervös und erst nach 3 Mal Umdrehen die Türe hinter sich zu schließen. Denn so vermittelt man dem Hund erst recht, dass jetzt etwas besonderes passiert.
Also, cool bleiben, und jede Sekunde Ruhe für ein dickes Lob ausnutzen! 
Wie lange dauert es denn, bis Dein Hund mit dem Fiepen anfängt? Direkt, wenn Du die Tür schließt?
Wie hast Du das Alleine bleiben bisher aufgebaut?
LG, Caro